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Okonek
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| Okonek | |||
| |||
| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Staat: | Polen | ||
| Woiwodschaft: | Großpolen | ||
| Landkreis: | Złotów | ||
| Fläche: | 6,01 km² | ||
| Geographische Lage: | Koordinaten: 53° 32' N, 16° 51' O53° 32' N, 16° 51' O | ||
| Einwohner: | 3.833 (31. Dez. 2004) | ||
| Postleitzahl: | 64-965 | ||
| Telefonvorwahl: | (+48) 67 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | PZL
| ||
| Wirtschaft & Verkehr | |||
| Straße: | Stettin–Piła | ||
| Schienenweg: | Stettin–Piła | ||
| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Posen | ||
| Gemeinde | |||
| Gemeindeart: | Stadt- und Landgemeinde | ||
| Gemeindegliederung: | 16 Schulzenämter | ||
| Fläche: | 325,88 km² | ||
| Einwohner: | 8.975 (30. Juni 2004) | ||
| Verwaltung (Stand: 2007) | |||
| Bürgermeister: | Romuald Duszara | ||
| Adresse: | ul. Niepodległości 53 64-965 Okonek | ||
| Webpräsenz: | www.okonek.pl | ||
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Okonek, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Okonek (deutsch: Ratzebuhr) ist eine polnische Kleinstadt im Kreis Złotów der Woiwodschaft Großpolen.
Inhaltsverzeichnis |
Geografische Lage
Der an der Fernstraße 11 langgestreckte Ort mit Ausläufern nach Westen zum etwas abgelegenen Bahnhof liegt im äußersten Norden der Woiwodschaft Großpolen. Über die Fernstraße und die parallel verlaufende Bahnlinie sind die nächstgelegen größeren Städte Neustettin (Szczecinek) im Norden und Schneidemühl (Piła) im Süden zu erreichen. Durch den Ort fließt das kleine Flüsschen Zarne (dt.).
Geschichte
Der pommersche Herzog Barnim XI. erteilte im Jahre 1554 die Order, im äußersten Südosten seines Herrschaftsgebietes an der Grenze zu Polen ein ihm unterstelltes Amtsdorf anzusiedeln. Für das Jahr 1563 ist überliefert, dass ein Jakob Woyke das Schulzenamt innehatte. Die Marktgerechtigkeit für zwei Jahrmärkte erteilte 1592 der Pommernherzog Johann Friedrich. Fünf Jahr später wurde das Recht auf jährlich drei Märkte erweitert. 1628 hatte sich der Ort zu 45 Bauernhöfen, sechs Katen, zwei Mühlen und einer Schenke entwickelt. Bis auf zwei Höfe brannte alles während des polnisch-schwedischen Krieges 1658 ab. 1663 konnte die als Fachwerkbau errichtete neue Kirche geweiht werden.
Nachdem Pommern 1653 unter brandenburgische Herrschaft gekommen war, unterstand Ratzebuhr administrativ dem Neustettinschen Kreis. 1720 wurde in der Stadt eine damals so bezeichnete Akzisestation (später Finanzamt) eingerichtet. Um den Grenzort gegenüber Polen zu stärken, erhob der preußische König Friedrich II. Ratzebuhr 1754 zur Stadt nach lübischen Recht und veranlasste auswärtige Tuchmacher, sich dort niederzulassen. Während des Siebenjährigen Krieges zogen 1758 russische Truppen plündernd durch die Stadt. In den Jahren 1781 bis 1782 wurde im Rahmen des preußischen Trockenlegungsprogramms das westlich der Stadt gelegene Tiefe Bruch urbar gemacht.
Als nach dem Wiener Kongress 1815 wieder ein polnischer Staat entstanden war, der sogleich strenge Zollbestimmungen erließ, gerieten die Ratzeburger Tuchmacher so sehr in wirtschaftliche Schwierigkeiten, dass viele von ihnen nach Polen auswanderten. Erst mit dem 1878 erfolgten Anschluss an das Eisenbahnnetz konnte sich die Wirtschaft wieder erholen. Neben den noch bestehenden zwei Tuchfabriken siedelten sich zwei Sägewerke, eine Ziegelei und eine Möbelfabrik an. 1914 wurde eine Großversandgärtnerei gegründet, die später zur Europas größten Edelweißzüchterei expandierte.
Gmina
Zur Gemeinde Okonek gehören die Schulzenämter Borki (Borken), Borucino (Burzen), Brokęcino (Bahrenbusch), Chwalimie (Wallachsee), Ciosaniec (Hasenfier), Drzewice (Hohenholz), Glinki Mokre (Naßglienke), Glinki Suche (Trockenglienke), Lotyń (Lottin), Lubnica (Groß Hertzberg), Lubniczka (Klein Hertzberg), Łędyczek (Landeck), Łomczewo (Lümzow), Pniewo (Pinnow), Podgaje (Flederborn) und Węgorzewo (Vangerow).
(Die deutschen Bezeichnungen stammen aus der preußischen Zeit vor 1945.)
Einwohnerentwicklung
Städtepartnerschaft
Weblinks
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