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Oker

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Bild:Disambig-dark.svg Dieser Artikel erläutert den Fluss Oker; zu anderen Bedeutungen siehe Oker (Begriffsklärung).
Oker

Zusammenfluß von Oker (links) und Gerlachsbach (rechts) in Altenau

Daten
Lage In Niedersachsen
Länge 105 km
Quelle Am Bruchberg im Harz
Quellhöhe ca. 910 m ü. NN
Mündung Bei Müden in die Aller
Mündungshöhe ca. 48 m ü. NN
Höhenunterschied ca. 860 m
Einzugsgebiet 1.800 km²
Großstädte Braunschweig
Mittelstädte Goslar, Wolfenbüttel
Rechte Nebenflüsse Radau, Ecker, Ilse, Altenau, Schunter
Linke Nebenflüsse Abzucht, Wedde, Warne
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Oker, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Die Oker ist ein 105 km langer, linker Nebenfluss der Aller in Niedersachsen (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Bild:SchunterMuendung.jpg
Mündung der Schunter in die Oker nahe Groß Schwülper

Die Oker entspringt in 900 m Höhe am Bruchberg (51° 47′ N, 10° 29′ O

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) im Harz als Große Oker und wird unterhalb von Altenau in der Okertalsperre gestaut. Unterhalb der Staumauer bis etwa zum Goslarer Stadtteil „Oker“ wird die Oker zu bestimmten Anlässen für Kanusport genutzt.

Vom Ort Oker aus fließt die Oker in nordöstliche Richtung bis Vienenburg, wo erst die von Süden kommende Radau und dann die von Südosten heran fließende Ecker einmündet. Von diesen Flusseinmündungen führt der weitere Verlauf des Flusses südöstlich vorbei am Harly-Wald, wonach er nach Norden abknickt und sein Wasser über Schladen, Wolfenbüttel nach Braunschweig fließt. Im Süden Braunschweigs wird die Oker durch das Eisenbütteler Wehr gestaut. Dann im Bürgerpark kurz vor der Braunschweiger Altstadt teilt sich die Oker auf, in den Westlichen und den Östlichen Umflutgraben, die den Stadtkern umfliessen. Die eigentliche Oker wurde überdeckt und verläuft heute im Bereich der Altstadt unterirdisch in Röhren und kommt erst nördlich der Altstadt wieder zum Vorschein. Der Wasserstand im Stadtgebiet wird durch das Petritorwehr im westlichen und das Wendenwehr im östlichen Umflutgraben gesteuert. Nach der Vereinigung der Umflutgräben im Nordwesten des Stadtkerns wird die Oker nördlich des Stadtteils Watenbüttel in einem Düker unter dem Mittellandkanal hindurchgeführt, bevor bei Groß Schwülper von Osten die Schunter einmündet. Dann fließt sie weiter bis zur ihrer Mündung in die Aller (52° 31′ N, 10° 22′ O

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), die sich im zwischen Gifhorn und Celle gelegenen Müden befindet.

Geschichte

Oker Wehr in Oker
Oker Wehr in Oker
Bild:BS.Floss.jpg
Floß auf der Oker in Braunschweig

Die Oker war im Raum südlich von Braunschweig, im 1. Jahrtausend, Grenzfluss zwischen Sachsen und Franken. Später war der Fluss zumindest in Braunschweig bis zur Reformation die Grenze zwischen dem Bistum Halberstadt und dem Bistum Hildesheim Nördlich von Schladen wurde am topografisch bedingt rund 20 m über dem Flussbett gelegenen Okerufer die Königspfalz Werla nachgewiesen.

Herkunft und Bedeutung des Namens

Der Flussname wird 781 als Ovacra überliefert, um 1014 lautet er Ovecare. Der Ursprung könnte aus dem alt-slawischen kommen, wo kra für Klumpen steht (poln.: „Eisscholle“), was zu Vkra für Eisfluss wurde.

Weblinks

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