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Nord-Süd-Bericht
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Am 12. Februar 1980 legt die Nord-Süd-Kommission unter dem Vorsitz von Altkanzler Willy Brandt dem Generalsekretär der Vereinten Nationen eine Studie mit dem Namen „Das Überleben sichern. Gemeinsame Interessen der Industrie- und Entwicklungsländer“ vor, die allgemein als Nord-Süd-Bericht oder Brandt-Report bekannt wird.
Die Studie fordert eine Integration der unterpriviligierten Länder des Südens in die Weltwirtschaft und verlangt von den Industrienationen, die Entwicklungsländer zu unterstützen. Zentrale Bedeutung schreibt der Bericht außerdem einer neuen Weltwirtschaftsordnung zu, die eine sowohl für Entwicklungs- als auch für Industrieländer verträgliches Weltwirtschaftssystem darstellen soll. Ebenfalls wird ein Zusammenhang von Aufrüstung und Armut in Ländern der Dritten Welt aufgezeigt.
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