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Non plus ultra

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Non plus ultra (auch nec plus ultra, lateinisch für „Nicht mehr weiter“, „Nicht darüber hinaus“) ist die lateinische Übersetzung des Spruches, den der Überlieferung nach Herakles an den Säulen des Herakles anbrachte, um das Ende der Welt am Ausgang des Mittelmeeres zwischen Gibraltar und Nordafrika zu markieren.

Heute wird der Begriff in der deutschen Umgangssprache, aber auch in der Werbung verwendet, um etwas Unübertreffliches zu bezeichnen.

Ursprung

Ein früher Hinweis auf diesen Spruch findet sich bei dem griechischen Dichter Pindar, der in einer der Oden, in denen er die Sieger der olympischen, isthmischen, pythischen und nemeischen Spiele besingt, die Schwierigkeiten beschreibt, die sich ergeben, wenn man versucht den weiten Ozean jenseits der Säulen des Herakles zu befahren. Die Stelle befindet sich im Vers 21 der 3. Nemeischen Ode.

Eine weitere Erklärung ist die Rückführung auf das Buch Ijob, Kapitel 38, Vers 11, wo Gott zum Ozean spricht, um ihm seine Grenzen aufzuzeigen. Hier die Version aus der lateinischen Bibel, der Vulgata:

Usque huc venies et non procedes amplius
et hic confringes tumentes fluctus tuos.

(deutsche Standardübersetzung: „Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter. Hier sollen sich legen deine stolzen Wellen.“)

Dabei wird nicht erklärt, warum der lateinische Bibeltext non ... amplius sagt, statt non plus ultra.

Zu Beginn der Neuzeit, als klar wurde, dass die Säulen des Herakles eben nicht das Ende der bewohnbaren Welt bedeuten, wurde dies mit der Form "Plus Ultra" negiert. Dies war die persönliche Devise Kaiser Karls V. und drückte den Anspruch auf universale Herrschaft aus.

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