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Nikon F5
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| Nikon F5 | |
| Bild:Nikon F5 img 0734.jpg | |
| Typ: | Professionelle Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit Autofokus integriertem Motor und elektronisch gesteuertem Schlitzverschluss. |
| Produktionszeitraum: | 1995-2004 |
| Objektivanschluss: | Nikon-F-Bajonett, AF-D |
| Filmformat: | 35 mm (Kleinbild) |
| Aufnahmeformat: | 24 mm × 36 mm |
| Sucher: | Spiegelreflex |
| Sucherbildfeld: | 100 % |
| Vergrößerung: | 0,75-fach |
| Sucheranzeigen: | Zeit, Blende, Belichtung, Schärfeindikator, Bildzähler, Belichtungskorrektur, Blitzbereitschaft |
| Betriebsarten: | Manuell (M), Zeitautomatik (A), Blendenautomatik (S), Programmautomatik (P) |
| Filmtransport: | motorisch |
| Bildfrequenz: | 8 B/s |
| Autofokus (AF): | Nikon Multi-CAM 1300 |
| AF-Messfelder: | 5 Messfelder, Einzelfeldvorwahl |
| AF-Messbereich: | LW -1 bis 19 |
| AF-Betriebsarten: | Einzelautofokus (S), kontinuierlicher Autofokus (C) und manuelle Fokussierung (M) |
| Belichtungsmessung: | TTL-Offenblendmessung
|
| Messbereich: | LW 0-20, Spotmessung LW 2-20 |
| Korrektur: | ± 5 LW |
| Verschluss: | vertikal ablaufender Schlitzverschluss |
| Verschlusszeiten: | 1/8000 - 30 s, Bulb-Langzeitbelichtung |
| Steuerung: | elektronisch |
| Blitzsteuerung: | TTL, A, M |
| Blitzanschluss: | X, ISO-Blitzschuh |
| Synchronisation: | 1/250 s |
| Abmessungen: | 158 x 149 x 79 mm |
| Gewicht: | 1.210 g |
| Ergänzungen: | Wechselsucher, Abblendtaste, Spiegelvorauslösung |
Die Nikon F5 ist eine für professionelle Anwendung konstruierte Kleinbild-Spiegelreflexkamera des japanischen Herstellers Nikon. Sie ist die fünfte Kamera der Nikon-F-Serie und wurde 1995 als Nachfolgerin der Nikon F4 eingeführt. Es ist die letzte Nikon-SLR mit Wechselsucher. Nachfolgerin wurde 2004 die Nikon F6.
Inhaltsverzeichnis |
Zubehör
Wechselsucher
Die F5 ist die letzte Nikon aus der F-Serie mit Wechselsuchern.
Standard-Messsucher
Serienmäßig wurde die F5 mit dem Standard-Messsucher DP-30 ausgeliefert, der auch als Zubehör erhältlich war. Nur er unterstützt alle Belichtungsmessmethoden der F5, einschließlich der 3D-Matrixmessung. Es handelt sich um einen High-Eyepoint-Sucher mit 22 mm Betrachtungsabstand, der auch für Brillenträger geeignet ist.
Sportsucher
Der Sport- oder Actionsucher der F5 trägt die Typenbezeichnung DA-30. Wie seine Vorgängermodelle an F2, F3 und F4 ist auch er für Situationen gedacht, in denen der Fotograf z.B. durch eine Schutzbrille oder ein Unterwassergehäuse auf einen größeren Betrachtungsabstand angewiesen ist. Der Sportsucher unterstützt nur die „normale“ Matrixmessung, die Integral- und Spotmessung.
Lupensucher
Der 6-fach Lupensucher DW-31 ähnelt seinen Vorgängermodellen an F2, F3 und F4. Er hat eine ergonomische Augenmuschel und vergrößert das gesammte Sucherbild, allerdings spiegelverkehrt. Mit ihm ist nur Spotmessung möglich.
Lichtschachtsucher
Der Lichtschachtsucher der F5 trägt die Typenbezeichnung DW-30. Er hat eine aufklappbare 5-fach-Lupe zur vergrößerten Betrachtung der Bildmitte. Konstruktionsbedingt ist das Sucherbild auch hier spiegelverkehrt. Mit ihm ist nur Spotmessung möglich.
Einstellscheiben
Für die F5 wurden 13 auswechselbare Einstellscheiben angeboten. Standardmäßig wurde sie mit der Einstellscheibe Typ EC-B ausgeliefert. Die Einstellscheiben können leicht von oben gewechselt werden, wenn der Sucher abgenommen ist. Die Typenbezeichnungen entsprechen denen der älteren Generationen F/F2, F3, F4, deren Einstellscheiben aber untereinander nicht kompatibel sind.
- Typ E-CB Feinmattscheibe mit AF-Meßfeldern, als Universalscheibe geeignet.
- Typ B Fresnelmattscheibe, ähnlich Typ E-CB
- Typ U ist ein Typ B speziell für die Verwendung mit Telebrennweiten ab 200 mm.
- Typ C erzeugt ein Luftbild und hat in der Mitte ein Fadenkreuz. Diese Spezialscheibe ist für die Astro- und Mikrofotografie gedacht.
- Typ M ist eine Fresnelscheibe mit klarer Mitte und Fadenkreuz über das ganze Sucherbild mit Millimetereinteilung. Sie ist besonders hell und speziell für die Makrofotografie ab Maßstab 1:1 geeignet.
- Typ E entspricht dem Typ B, hat aber zusätzlich ein Gittermuster für die Architekturfotografie und andere Aufgaben, wo es auf die genaue Kameraausrichtung ankommt. Auch in der allgemeinen Fotografie erleichtert sie die Bildkomposition. Daher ist die „Gitterscheibe“ eines der am häufigsten benötigten Wechselscheiben. Viele Fotografen verwenden sie als Standardscheibe anstelle von Typ E-CB.
- Typ J ist wie Typ A eine der ersten Einstellscheiben von Nikon. Anstelle des Schnittbildindikators befindet sich hier ein Mikroprismenfeld.
- Typ A ist eine Fresnellinse mit Schnittbildindikator zur manuellen Scharfstellung. Es ist im Prinzip die erste Einstellscheibe der alten Nikon F.
- Typ L entspricht dem Typ A, wobei die Trennlinie des Schnittbildindikators nicht waagerecht sondern diagonal verläuft. Zusätzlich hat die L-Scheibe der F5 ein Fadenkreuz.
- Typ G ist eine sehr helle klare Scheibe, mit der man aber nicht scharfstellen kann. Dazu befindet sich in der Mitte ein Mikroprismenfeld. Eine Schärfentiefenkontrolle ist mit dieser Scheibe nicht möglich. Dieser Typ unterteilt sich in
- G1 für Fisheyeobjektive
- G2 für Brennweiten zwischen 24 und 200 mm
- G3 für 200-600 mm
- G4 ab 600 mm
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