Das Fotonexus-Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Museum der Arbeit
Aus Fotonexus.
Das Museum der Arbeit in Hamburg-Barmbek hat die Wandlung des Lebens und der Arbeit in den letzten 150 Jahren zu seinem Hauptthema gemacht. In den Ausstellungen werden Themen wie die Auswirkungen der Industrialisierung und die dadurch ausgelösten Veränderungen in sozialen, kulturellen und ökonomischen Bereichen vorgestellt. Das Museum ist ein Ankerpunkt der Europäischen Route der Industriekultur (ERIH).
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Mit dem Kesselhaus wurde 1994 das erste Gebäude des Museums der Arbeit eingeweiht. In der 1871 gebauten ehemaligen Fabrik der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie in Barmbek entstanden die Museumswerkstätten. Pläne für ein Museum der Arbeit existierten zwar bereits seit 1982, der Umbau begann jedoch erst 1992. Weitere Umgestaltungen folgten, so dass die erste Ausstellung am 5. Januar 1997 eröffnet werden konnte.
1995 wurde mit dem Speicherstadtmuseum in der Speicherstadt eine Außenstelle des Museums der Arbeit eröffnet.
Ausstellungen
Neben einer Sammlung zur Firmengeschichte der New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie wird die Ausstattung der Metallwarenfabrik Carl Wild gezeigt, die emaillierte Anstecknadeln, Medaillen und Abzeichen hergestellt hat. Außerdem wird ein typisches Kontor aus den fünfziger Jahren mit allen Büromaschinen ausgestellt.
Einen wesentlichen Teil der Ausstellung nehmen auch Maschinen zur Dokumentation des Druckgewerbes ein. Im Hof des Museums ist übrigens das Schneiderad der Schildvortriebsmaschine TRUDE (Tief Runter Unter Die Elbe) aufgestellt, die für den Bau des neuen Elbtunnels eingesetzt wurde.
Hamburg.Trude.wmt.jpg
Schneiderad TRUDE |
Hh-barmbek-kran.jpg
Kran |
Hafenmuseum
Das Museum betreut ferner die historischen Hafen-Kräne an der Großen Elbstraße und mehrere Schuten im Nikolaifleet. Im Aufbau befindet sich das Hafenmuseum im Schuppen 50 am Bremer Kai auf dem Kleinen Grasbrook, in dem auch einige Schiffe gezeigt werden.
Anfassen verboten
Das Museum der Arbeit stellt unter diesem Gesichtspunkt eine Ausnahme dar. In Kursen und Workshops können die Besucher die Ausstellungsstücke (z. B. eine Druckmaschine) selber benutzen und Dinge damit produzieren. Zu diesem Zweck wurden Ausstellungsstücke nachgebaut oder mehrfach gesammelt.
Hinweis
Der Betreiber akzeptiert die metropolcard.
Siehe auch
Ebenfalls auf dem Gelände der ehemaligen Gummifabrik ist die Zinnschmelze erhalten, die heute als Kulturzentrum dient.
- Im Artikel Menck & Hambrock finden sich die Daten eines Krans, der im Museum ausgestellt ist.
<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Museum der Arbeit – Bilder, Videos und/oder Audiodateien Weblinks
Andere Museen zum Thema "Arbeit"
- finnisches Museum der Arbeit in Tampere
- schwedisches Museum der Arbeit in Norrköping
- Archiv der Münchner Arbeiterbewegung
- Deutsche Arbeitsschutzausstellung (DASA) in Dortmund
Museen in HamburgAbwasser- und Sielmuseum | Afghanisches Museum | Alstertalmuseum | Altonaer Museum | Botanisches Museum Hamburg | Deichtorhallen | Deutsches Zollmuseum | Dialog im Dunkeln | Die Dachbodenbande (Spielzeugmuseum) | Ernst-Barlach-Haus | Erotic-Art Museum | Freilichtmuseum am Kiekeberg | Friedhofsmuseum Hamburg | Gewürzmuseum Hamburg | HafenCity InfoCenter im Kesselhaus | Hamburger Kunsthalle | Hamburger Schulmuseum | Helms-Museum | Jenisch-Haus | Künstlerhaus Hamburg | KZ-Gedenkstätte Hamburg Neuengamme | Mineralogisches Museum der Universität Hamburg | Miniatur-Wunderland | Museum Bergedorf & Vierlande | Museum der Arbeit | Museum für Hamburgische Geschichte | Museum des Hamburger Sport-Vereins | Museum für Kommunikation | Museum für Kunst und Gewerbe | Museum für Völkerkunde Hamburg | Museumsdorf Volksdorf - Hamburg | Museumshafen Oevelgönne | Museumsschiff Cap San Diego | Museumsschiff Rickmer Rickmers | Riepenburger Mühle | Schmidtmuseum | Speicherstadtmuseum | Vierländer Freilichtmuseum | Sammlung des Instituts für Schifffahrts- und Marinegeschichte | U-Bootmuseum U-434
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/fotonexus/w/images/c/ca/Wikipedia_lexikon3e.jpg': No such file or directory. Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Museum_der_Arbeit, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Koordinaten: 53° 35' 9" N, 10° 2' 44" O[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/fotonexus/w/images/c/ca/Wikipedia_lexikon3e.jpg': No such file or directory. Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Museum_der_Arbeit, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
