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Muränen
Aus Fotonexus.
| Muränen | ||||||||||
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| Bild:Yellow Margined Moray Eel.jpg Muräne im Roten Meer | ||||||||||
| Systematik
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Muraenidae | ||||||||||
| Unterfamilien | ||||||||||
Muränen (Muraenidae) sind eine Familie der Aalartigen Fische. Es handelt sich um aalähnliche, bis über 3 Meter lange Knochenfische, die in 200 Arten in tropischen und subtropischen Meeren verbreitet sind.
Muränen leben in Fels- und Korallenriffen in Tiefen bis zu 200 m, wo sie sich in Spalten und Höhlen verbergen. Um die schuppenlose Haut vor den Berührungen mit dem scharfkantigen Riff zu schützen, bilden Drüsen ein schleimiges Sekret, das sich als schützende Schicht über den Körper legt. Dieses Sekret ist bei manchen Arten giftig, ebenso das Blut.
Die Rückenflosse der Muränen beginnt hinter dem Kopf und bildet zusammen mit Schwanz- und Analflosse einen durchgehenden Flossensaum. Brust- und Bauchflossen sind bei den meisten Arten nicht vorhanden.
Muränen verbergen sich in den Riffspalten und lauern dort Beutetieren wie Fischen und Krebstieren auf. Diese spüren sie vor allem mit ihrem Geruchssinn auf. Muränen selbst haben nur wenige Feinde zu fürchten; zu diesen gehören Zackenbarsche, andere Muränen und Menschen.
Auf Taucher machen die Muränen einen bedrohlichen Eindruck, wenn sie in ihren Höhlen und Spalten gesehen werden, bei denen nur der Kopf und etwas vom Körper herausschaut. Dabei klappen sie ihr Maul im Sekundentakt auf und zu. Dieses Verhalten ist notwendig, um sauerstoffreiches Wasser durch den Kiemengang zu spülen. Einen Kiemendeckel besitzen die Muränen nicht. Wenn sie jedoch für mehrere Sekunden ihre Mäuler offen lassen, bedeutet das eine Warnung.
Bei den Geistermuränen (Rhinomuraena) ist bekannt, dass sie ihr Leben als Männchen beginnen und sich später in Weibchen verwandeln. Neuere Untersuchungen stellten fest, dass diese sexuelle Strategie auch bei anderen Muränen vorkommt.
In manchen Gegenden sind Muränen beliebte Speisefische. Es besteht jedoch das Risiko einer Ciguatera-Fischvergiftung.
Gattungen
- Muraeninae
- Uropterygiinae
Weitere Bilder
ToraUB.jpg
Drachenmuräne (Enchelycore pardalis) |
Gymnothorax favagineus.jpg
Große Netzmuräne (Gymnothorax favagineus) |
Gymnothorax flavimarginatus1.jpg
Rußkopfmuräne (Gymnothorax flavimarginatus) |
Ribbon eel.jpg
Geistermuräne (Rhinomuraena quaesita) |
Weblinks
| Wiktionary: Muräne – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Muränen – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
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