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Mulde (Fluss)
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Die Mulde ist ein linkselbisch gelegener, nicht schiffbarer Nebenfluss der Elbe. Der 124 km lange Fluss entsteht in Sachsen südöstlich von Leipzig durch die Vereinigung der Zwickauer Mulde und der Freiberger Mulde nördlich von Colditz bei Sermuth. Die Mulde gilt – nach Aussagen ihrer Anrainer – als der am schnellsten fließende Fluss Mitteleuropas, wobei dies sicher nur auf höhere Wasserstände zutrifft. Der Name Mulde bedeutet „Die Mahlende“ und soll auf die Vielzahl der früher am Fluss betriebenen Mühlen hinweisen.
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Verlauf
Ihr Verlauf als Mulde, Vereinte oder Vereinigte Mulde durch das Sächsische Hügelland führt an Grimma, Nerchau, Trebsen, Wurzen, Eilenburg vorbei. Hinter Bad Düben verlässt sie sächsisches und berührt sachsen-anhaltisches Gebiet. Östlich von Bitterfeld wird sie zum Muldestausee bei Pouch aufgestaut und fließt an Wolfen, Jeßnitz und Dessau vorbei. Nördlich von Dessau und südlich von Roßlau (Elbe) mündet sie in die Elbe.
Hochwasser
Die Mulde und ihre Nebenflüsse Zschopau und Flöha erlangten neben der Elbe, der Müglitz, der Weißeritz traurige Berühmtheit durch die so genannte Jahrhundertflut im August 2002.
Belastung
Im Juli 2005 wurden vom Umweltbundesamt in Dessau Ergebnisse einer Untersuchung aus dem Jahre 2004 veröffentlicht, wonach in Fischen eine bis zu 18-fach über dem Grenzwert liegende Konzentration von Beta-HCH gemessen wurde. Beta-HCH ist ein Rückstand aus der früheren, seit 1984 allerdings eingestellten Lindan-Produktion in Bitterfeld. Die genauen Ursachen konnten noch nicht ermittelt werden.
Siehe auch
Weblinks
Koordinaten: 51° 52′ 08" n. Br., 12° 13′ 52" ö. L.
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