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Mittelfranken

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Basisdaten
Bundesland: Bayern
Verwaltungssitz: Ansbach
Fläche: 7.244,85 km²
Einwohner: 1.708.841 (30. September 2005)
Bevölkerungsdichte: 236 Einwohner je km²
Homepage: regierung.mittelfranken.bayern.de
Karte
Bild:Bayern rbmittelfranken.png

Mittelfranken ist einer der sieben Regierungsbezirke in Bayern und nicht zu verwechseln mit dem gebietsgleichen Bezirk Mittelfranken. Er liegt im Nordwesten des Freistaates und grenzt an Baden-Württemberg sowie an die bayerischen Regierungsbezirke Oberbayern, Oberfranken, Unterfranken, Schwaben und Oberpfalz.


Inhaltsverzeichnis

Verwaltungsgliederung

Der Regierungsbezirk Mittelfranken umfasst fünf kreisfreie Städte und sieben Landkreise:

Kreisfreie Städte

  1. Ansbach
  2. Erlangen
  3. Fürth
  4. Nürnberg
  5. Schwabach

Landkreise

  1. Landkreis Ansbach
  2. Landkreis Erlangen-Höchstadt
  3. Landkreis Fürth
  4. Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim
  5. Landkreis Nürnberger Land
  6. Landkreis Roth
  7. Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Anmerkungen:

  1. Der Landkreis Erlangen-Höchstadt hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Landkreis Erlangen.
  2. Der Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Landkreis Neustadt a. d. Aisch.
  3. Der Landkreis Nürnberger Land hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Landkreis Lauf a. d. Pegnitz.
  4. Der Landkreis Roth hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Landkreis Roth b. Nürnberg.
  5. Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Landkreis Weißenburg i. Bay..

Verwaltungsgliederung des Regierungsbezirks vor der Kreisreform

Vor der Kreisgebietsreform am 1. Juli 1972 hatte der Regierungsbezirk fünf kreisfreie Städte und 17 Landkreise:

Kreisfreie Städte

Landkreise

Anmerkung: Bis nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Regierungsbezirke Mittelfranken und Oberfranken gemeinsam verwaltet.

Geografie

Sonstige größere Städte (ohne kreisfreie Städte) in Mittelfranken

Gewässer

In Mittelfranken gibt es zahlreiche Gewässer, die vielfältig genutzt werden und auch für den Tourismus von großer Bedeutung sind.

Flüsse

Seen

Neben zahlreichen Fischteichen, die oftmals in Bachläufe eingegliedert sind, ist vor allem auf das Fränkische Seenland mit folgenden größeren Seen hinzuweisen :

Berge

Die Fränkische Alb breitet sich unregelmäßig über weite Teile des östlichen Mittelfranken aus. Der höchste Berg ist der 689 m hohe Hesselberg am südwestlichen Rand der Alb. Bedeutend ist auch der Moritzberg unweit von Nürnberg.

Geschichte

Mit dem Übergang mittelfränkischer Gebiete, insbesondere des Fürstentums Ansbach und der Reichsstadt Nürnberg an das neue Königreich Bayern in napoleonischer Zeit entstand der Rezatkreis mit Ansbach als Hauptstadt. Den Namen Mittelfranken trägt der Regierungsbezirk seit dem 1. Januar 1838 in Anlehnung an das Herzogtum Franken in dessen ehemaligem Ostteil er liegt.

Wirtschaft

Die Arbeitslosen-Quote in Mittelfranken betrug im Jahresdurchschnitt 2004 8,4 Prozent.

Unternehmen in Mittelfranken

Während Westmittelfranken eher ländlich geprägt ist, konzentriert sich die Industrie im Ostteil Mittelfrankens und hier hauptsächlich im Städteverbund Nürnberg, Fürth, Erlangen, Schwabach.

Verkehr

Luftverkehr

  • Flughafen Nürnberg, Verbindungen zu den wichtigsten deutschen und europäischen Flughäfen, Drehkreuz für Air Berlin

Bahnlinien

Öffentlicher Personennahverkehr

Der gesamte ÖPNV in Mittelfranken wird durch den VGN (Verkehrsverbund Großraum Nürnberg) abgewickelt. Dadurch ist es möglich, mit einer Fahrkarte sämtliche kommunalen und regionalen Busseund Bahnen zu benutzen. Zahlreiche Sondertarife (z.B. Tagestickets) sowie einige Freizeitlinien (Bocksbeutelexpress) ergänzen das Verkehrsangebot. Auf der Schiene bestehen bis in die späten Abendstunden in der Regel gute Verbindungen, während das Busangebot außerhalb der Spitzenzeiten besonders auf dem Land oft nur Minimalanforderungen gerecht wird.

Fernstraßen

  • A3 (Frankfurt/Main)-Würzburg-Nürnberg-(Passau-Wien)
  • A6 (Heilbronn)-Ansbach-Nürnberg-(Amberg-Waidhaus-Pilsen)
  • A9 (Berlin)-Nürnberg-(München)
  • A73 Nürnberg-Fürth-Erlangen-(Bamberg-Coburg-Erfurt)
  • B2 (Augsburg)-Weißenburg-Nürnberg-(Bayreuth-Hof)
  • B4 Nürnberg-Erlangen-(Bamberg-Coburg-Erfurt)
  • B8 (Würzburg)-Neustadt/Aisch-Fürth-Nürnberg-(Regensburg)
  • B14 (Stuttgart)-Dinkelsbühl-Ansbach-Nürnberg-Hersbruck-(Weiden-Waidhaus-Tschechische Republik)

Wasserstraßen

  • Der Main-Donau-Kanal führt über Bamberg, Erlangen, Fürth, Nürnberg weiter nach Kelheim und mündet dort in die Donau. Er ist ein Teil der direkten Wasserstraße von der Nordsee bis ins Schwarze Meer.

Literatur

  • Dehio: Bayern I: Franken. 2. Aufl., München 1999, ISBN 3-422-03051-4
  • Stolz/Jeiter: Franken: Die Region 7.. München 1989 (= Ein DKV-Bildhandbuch)
  • Ralf Nestmeyer: Franken. Ein Reisehandbuch. Michael-Müller-Verlag, Erlangen, 4. Auflage 2007, ISBN 3-89953-278-4

Weblinks

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