Das Fotonexus-Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Mitteldeutscher Rundfunk

Aus Fotonexus.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Bild:MDR Dachmarke.svg

 Landesrundfunkanstalt der ARD
Bild:Karte der regionalen Rundfunkanstalten der ARD.svg


[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/fotonexus/w/images/c/ca/Wikipedia_lexikon3e.jpg': No such file or directory.
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Mitteldeutscher_Rundfunk, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) ist die Landesrundfunkanstalt (Anstalt des öffentlichen Rechts) für die Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Sitz in Leipzig. Der MDR ist Mitglied der ARD.

Inhaltsverzeichnis

Der MDR als öffentlich-rechtliche Anstalt

Der MDR beschäftigt insgesamt ca. 2100 feste und etwa drei Mal so viele freie Mitarbeiter. Der Sitz der Anstalt befindet sich in Leipzig. Dort ist auch die Fernsehzentrale mit den Fernsehstudios untergebracht. Die zentralen Hörfunkprogramme wie Jump, MDR Info, Sputnik und MDR Figaro sowie das digitale Programm MDR Klassik senden aus der Hörfunkzentrale in Halle (Saale). In den Landeshauptstädten Dresden, Erfurt und Magdeburg befinden sich Landesfunkhäuser, die neben eigenständigen Hörfunkprogrammen (MDR 1 Radio Sachsen/-Anhalt/Thüringen) täglich regionale Magazine im Fernsehen (Sachsenspiegel, Sachsen-Anhalt heute, Thüringen Journal) ausstrahlen.

Programme des MDR

Der MDR veranstaltet folgende Fernseh- und Hörfunkprogramme:

Die MDR-Zentrale in Leipzig
Die MDR-Zentrale in Leipzig
Bild:Landesfunkhaus Dresden.jpg
Landesfunkhaus Sachsen
Bild:Funkhaus.jpg
Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt

Fernsehen

Für weitere öffentlich-rechtliche Programme liefert der MDR wesentliche Programmanteile:

Hörfunk

  • MDR 1 Radio Sachsen: Regionalprogramm für Sachsen mit Schlagern und Oldies
  • MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt: Regionalprogramm für Sachsen-Anhalt mit Schlagern und Oldies
  • MDR 1 Radio Thüringen: Regionalprogramm für Thüringen mit Schlagern und Oldies
  • Jump: (früher MDR life) Rock- und Popsender für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit den aktuellen Hits von heute, sowie aus den 90ern und vereinzelt noch aus den 80ern
  • MDR Figaro: (früher MDR Kultur) Kulturprogramm mit kulturellem Wortprogramm, regionale Klassikübertragungen und musikalischen Schwerpunkten auf Klassik und Jazz, aber auch Pop und Rock
  • MDR info: Nachrichten- und Informationsprogramm (im Sendegebiet über UKW Antenne, nicht überall empfangbar)
  • MDR Sputnik: (früher DT 64) Jugendwelle (über Antenne nur noch in Leipzig und Sachsen-Anhalt empfangbar)
  • MDR Klassik nur über DAB zu empfangen: klassische Musik
  • Sorbischer Rundfunk: gemeinsames Programm mit dem RBB in den sorbischen Sprachen

Klangkörper und Ballett des MDR

Der MDR verfügt über drei eigene Klangkörper:

MDR Sinfonieorchester 
das Orchester wurde 1915 als Orchester des Konzertvereins gegründet und 1924 in das Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig überführt; Chefdirigenten waren unter anderem Herbert Kegel, Wolf-Dieter Hauschild und von 1996 bis 1999 Marcello Viotti als Triumvirat mit Fabio Luisi und Manfred Honeck. 1999 bis 2007 ist Fabio Luisi alleiniger Chefdirigent, sein designierter Nachfolger ist Jun Märkl.
MDR Rundfunkchor 
gegründet 1946 als Rundfunkchor Leipzig, ist er heute der größte professionelle Konzertchor Deutschlands. Geprägt durch seinen langjährigen Chefdirigenten Herbert Kegel, entwickelte das Ensemble in den 50er und 60er Jahren eine Klangkultur, die es bis in die Weltspitze aufrücken ließ. Seit Mai 1998 ist der Engländer Howard Arman Chordirektor und künstlerischer Leiter.
MDR Kinderchor 
ist der einzige Kinderchor der ARD. Er wurde 1948 von Hans Sandig gegründet, der den Chor über 40 Jahre lang leitete. Seit 1990 liegt die künstlerische Verantwortung für die zirka 120 Chorkinder zwischen sechs und 19 Jahren in den Händen des Dirigenten Gunter Berger.

Der MDR hat auch die Federführung beim MDR Fernsehballett, dem einzigen Fernsehballett Europas. Es ging 1992 aus dem 1962 gebildeten DFF-Fernsehballett hervor und hat 30 Mitglieder.

Sendeanlagen und Sonstiges

Der MDR besitzt fast keine eigenen Sendeanlagen. Es werden zur Verbreitung der Programme überwiegend Anlagen der Deutschen Telekom AG verwendet. Ausnahmen sind UKW-Kleinsender auf den Funkhäusern in Halle und Leipzig.

Seit dem 5. Dezember 2005 ist DVB-T in den Gebieten Leipzig/Halle und Erfurt/Weimar verfügbar, über die Versorgung in den übrigen Gebieten soll Anfang 2007 entschieden werden. Im Service- und Programmbereich sind Fremdfirmen tätig.

Geschichte

Bild:Mdr big satellite dish.JPG
Die Satelliten-Sendeantenne mit 9 Metern Durchmesser, wie sie seit ihrer Inbetriebnahme aussah …
Bild:MDR Uplink 2005.jpg
… und dieselbe Anlage heute

Der Mitteldeutsche Rundfunk hat seine Ursprünge in der 1924 gegründeten Mitteldeutschen Rundfunk AG (MIRAG). Die MIRAG gehörte nach der Einführung des Unterhaltungsrundfunks in Deutschland im Jahre 1923 zu den ersten großen, überregionalen Rundfunkgesellschaften. Nach der Gleichschaltung des Rundfunks in der NS-Zeit und der Verstaatlichung der MIRAG ging diese 1934 in den „Reichssender Leipzig“ über.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges lizenzierte die sowjetische Besatzungsmacht 1945 übergangsweise „Radio Leipzig“, das nur wenige Monate bis zur erneuten Gründung des Mitteldeutschen Rundfunks bestand. 1946 startet das neue Programm „Mitteldeutscher Rundfunk, Sender Leipzig“ im neuen Funkhaus Springerstraße. Dem Mitteldeutschen Rundfunk wurden bald darauf die Landessender Dresden, Halle und Weimar sowie die Studios Chemnitz und Magdeburg angeschlossen. 1952 wurde die DDR zentralisiert und die fünf Länder aufgelöst. Im Zuge dessen wurde auch der DDR-Rundfunk vereinheitlicht und in Berlin zentriert. Im neuen Funkhaus Nalepastraße in Berlin-Oberschöneweide wurden seitdem alle Hauptrundfunkprogramme der DDR produziert. Im September 1952 wurde das Programm „Sender Leipzig“ schlicht zum Unterhaltungsprogramm „Berlin III“ umgewandelt. Doch wurde bereits im August 1953 die Rundfunkstruktur neu organisiert. Es entstanden die Programme Deutschlandsender, Berliner Rundfunk und Radio DDR. 1956 wurde allerdings das Regionalprogramm von Radio DDR, „Sender Leipzig“, eingeführt. In Leipzig produzierte man für Radio DDR ein Programmfenster, dessen Sendezeit schrittweise bis zu 11 Stunden aufgestockt wurde (zuletzt 1989) und die Radio-DDR-Messewelle die jeweils zur Frühjahrs- und Herbstmesse in Leipzig von 7 bis 19 Uhr sendete, später bis 20 Uhr. In den anderen ehemaligen, großen Funkhäusern des Mitteldeutschen Rundfunks in Dresden, Halle und Weimar wurden ebenfalls Regionalprogramme produziert.

Im Juli 1990 erfolgte wiederum eine Dezentralisierung. Aus den Landessendern entstanden drei neue regionale Sendeanstalten (in Sachsen „Sachsen-Radio“, in Sachsen-Anhalt „Radio Sachsen Anhalt“ und in Thüringen „Thüringer Rundfunk“, die bis Ende 1991 sendeten. Mit der Novelle des Rundfunkstaatsvertrages für die fünf neuen Bundesländer nach der Wiedervereinigung wurde am 31. Mai 1991 der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) als Dreiländeranstalt für die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gegründet.

Am 1. Januar 1992 nahm der Mitteldeutsche Rundfunk seinen Sendebetrieb auf.

Im Fernsehen startete er mit dem „Dritten FernsehprogrammMDR Fernsehen. Das Programm ist seit 27. August 1993 auch über Satellit in nahezu ganz Europa zu empfangen. In der Austastlücke des MDR-Programms wird bereits seit 14. März 1992 das regionale Videotext-Angebot des MDR, das zunächst noch gemeinsam mit dem ORB (ORB/MDR-Text) veranstaltet wurde und seit 1. Januar 1997 allein vom MDR (MDR-Text) gesendet. Seit 1992 beteiligt sich der MDR auch am ARD-Gemeinschaftsprogramm.

Im Hörfunk starteten am 1. Januar 1992 die drei Landes-Programme MDR 1 Radio Sachsen (mit täglichen Regionalprogrammen aus den Studios Dresden, Chemnitz, Bautzen und Leipzig), MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt (mit täglichen Regionalprogrammen aus den Studios Magdeburg, Stendal, Dessau und Halle) und MDR 1 Radio Thüringen (mit täglichen Regionalprogrammen aus den Studios Erfurt, Heilbad Heiligenstadt, Gera und Suhl), das Popmusik-, Service- und Unterhaltungsprogramm MDR life, das Informationsprogramm MDR info, das vorwiegend klassische Musik verbreitende Programm MDR Kultur und das vom DDR-Rundfunk übernommene Jugendprogramm DT 64, das zunächst über UKW, ab 1. Juli dann über Mittelwelle ausgestrahlt wurde. Am 1. Mai 1993 wurde das Jugendprogramm MDR DT 64 in das Programm Sputnik überführt, das bereits seit 1. März über Satellit ausgestrahlt wurde. Am 1. Januar 2000 wurde das Unterhaltungsprogramm MDR life wegen Erfolgslosigkeit vom neuen Hörfunkprogramm JUMP abgelöst. Als letztes Hörfunkprogramm startete der MDR das Digitalprogramm MDR Klassik am 6. Mai 2002. Das Programm wird rund um die Uhr über DAB ausgestrahlt. Seither verbreitet der MDR insgesamt 8 Hörfunkprogramme. Am 1. Januar 2004 wurde MDR Kultur in MDR Figaro umbenannt.

Intendanten des MDR seit 1991

Öffentlichkeitsprinzip

Der MDR erkennt Anträge auf Akteneinsicht nach dem Informationsfreiheitsgesetz der Bundesrepublik Deutschland nicht an.

Bekannte MDR-Produktionen

Aufzeichnung von Kripo live
Aufzeichnung von Kripo live
Bild:Riverboat Leipzig 20070114.JPG
Riverboat in Leipzig-Plagwitz

Der MDR produziert für die ARD unter anderem Kriminalfilme der Sendereihen Tatort (mit Peter Sodann) und Polizeiruf 110 (mit Jaecki Schwarz), die erfolgreiche Krankenhausserie In aller Freundschaft, Familie Dr. Kleist sowie die Tierfilm-Reihen Elefant, Tiger & Co., Abenteuer Zoo, Deutschlands wilde Tiere und Europas wilder Osten, außerdem das werktägliche Boulevard-Magazin Brisant.

Beliebt sind neben der Nachrichtensendung MDR aktuell um 19:30 Uhr aus Leipzig mit Bezug auf die Region im Sendegebiet vor allem die wochentäglichen Nachmittagssendungen dabei ab zwei von 14:00 bis 14:30 Uhr sowie ab 16 Uhr die zum Familien-Tagesprogramm gehörende Live-Sendung hier ab vier. Sonntags 19:50 Uhr bittet die Polizei bei Kripo-Live um Mithilfe. Montags werden in der Sendung Mach dich ran um 19:50 Uhr Tagesaufgaben für Zuschauer gelöst, die bei Problemen selbst nicht mehr weiter wissen.

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Mitteldeutscher Rundfunk – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/fotonexus/w/images/c/ca/Wikipedia_lexikon3e.jpg': No such file or directory.
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Mitteldeutscher_Rundfunk, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/fotonexus/w/images/c/ca/Wikipedia_lexikon3e.jpg': No such file or directory.
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Mitteldeutscher_Rundfunk, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/fotonexus/w/images/c/ca/Wikipedia_lexikon3e.jpg': No such file or directory.
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Mitteldeutscher_Rundfunk, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/fotonexus/w/images/c/ca/Wikipedia_lexikon3e.jpg': No such file or directory.
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Mitteldeutscher_Rundfunk, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge