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Mischsendung
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Mischsendungen waren bei der Deutschen Reichspost zusammengepackte Drucksachen, Geschäftspapiere und Warenproben. Für sie bestand Freimachungszwang, das Höchstgewicht betrug 500g, die Mindestmaße entsprachen denen der Drucksachen. Das Zusammenpacken von Drucksachen und Warenproben wurde zum 05. Januar 1867 gestattet, da die Gebühren für beide Sendungsarten gleich waren.
1872 gab es unterschiedliche Höchstgewichte, Drucksachen 500g, Warenproben 250g, was dazu führt, das der Anteil der Warenproben in Mischsendungen auch nur 250g wiegen durfte. Mit der Einführung der Geschäftspapiere durften auch diese in Mischsendungen enthalten sein. Höchstgewicht nun 1 kg. 1917 dürfen auch Blindenschriftsendungen eingepackt sein. Mit der Einführung des Päckchens zu 2 kg. wird das Höchstgewicht auf 500g gesenkt. Nach dem 01. Juli 1954 gib es im Inlandsdienst diese Bezeichnung nicht mehr. Warenproben dürfen Drucksachen, den Geschäftspapieren, Warenproben und Drucksachen beigefügt werden.
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