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Militärmanöver
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Als Manöver bezeichnet man eine realistische militärische Übung. Sie wird zumeist mit 2 Parteien unterschiedlicher Größe auf einem Truppenübungsplatz abgehalten. Dabei gilt es ein vorher bestimmtes Ziel zu erreichen. Die Parteien bekommen Farben (Armbinde o.ä. oft in roter oder blauer Farbe) zugewiesen und werden von einer neutralen 3. Partei (Schiedsrichter mit weißer Farbe) auf das Einhalten bestimmter Wettkampfregeln überwacht und bewertet.
Zweck heutiger militärischer Manöver ist die Vorbereitung auf Einsatzsituationen, also auf bewaffnete Konflikte oder den Einsatz des Militärs zur Verhinderung von Terroranschlägen. Im Gegensatz dazu glichen die Manöver des 18. Jahrhunderts noch eher Paraden.
Um den Ernstfall möglichst realistisch zu simulieren, kommen Platzpatronen, Übungsgranaten, Rauchgranaten (zur Simulierung des Einsatzes chemischer Waffen) und Ähnliches zum Einsatz.
Nach dem erfolgreichem Abschluss dieser Art von sportlichem Wettkampfes ist es üblich die Gewinner zu ehren bspw. mit Pokalen, Abzeichen, Titel oder anderer Trophäen.
Andere Truppenteile wie z.B. Jagdgeschwader (Kampfflugzeuge) oder Marineeinheiten halten ähnliche Vergleichstests ab.
Siehe auch
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