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Messsucherkamera

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Eine Messsucherkamera ist eine Sucherkamera, bei der die Fokussierung über einen mit dem Schneckengang des Objektivs synchronisierten Entfernungsmesser (einen Schnittbildentfernungsmesser oder Mischbildentfernungsmesser) erfolgt. Eine derartig aufwendige Einrichtung wird als Messsucher bezeichnet. Neben der Möglichkeit zur Entfernungsmessung bietet dieser mitunter auch die Anpassung an die Brennweiten der Objektive.

Die bekannteste Kleinbildkamera dieser Bauart ist die Leica M. Basiernd auf diesem Leica-Standard hat es in den letzten Jahren eine ganze Reihe von neuen Messucherkameras gegeben, die von Konica und Cosina (Voigtländer Bessa, Epson RD-1, Zeiss Ikon, Rollei 35RF) hergestellt wurden/werden. Im Mittelformat gibt es die Messsucherkameras Mamiya 6 und 7 bzw. 7II mit Wechselobjektiven und Zenza-Bronica. Frühere Hersteller von Messsucherkameras waren u.a. Nikon (S-Serie), Canon und Olympus (XA-Baureihe mit fest eingebautem Objektiv).

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