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Meretz-Jachad

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Meretz-Jachad (hebräisch: מרצ-יחד) ist eine 2004 gegründete links-zionistische Partei in Israel. Meretz (dt.: „Energie“) war bereits 1992 durch den Zusammenschluss der Bürgerrechtsbewegung Ratz, der Vereinigten Arbeiterpartei Mapam und der liberalen Shinui entstanden. Jachad (dt.: „gemeinsam“) ist die Abkürzung für Jisra’el chewratit demokratit (ישראל חברתית דמוקרטית, Sozialdemokratisches Israel).

Meretz-Jachad ist ein Zusammenschluss der Meretz mit Jossi Beilins Schahar (שח"ר, dt.: „Morgenröte“), einer Abspaltung der Awoda. Jossi Beilin ist zum ersten Vorsitzenden der Partei gewählt worden, die zunächst Jachad hieß. 2005 änderte sie ihren Namen in Meretz-Jachad.

Die Partei tritt für eine konsequente Friedenspolitik gegenüber den Palästinensern ein und trat mit dem Anspruch auf, das israelische Friedenslager zu vereinen. Sie unterstützt die Genfer Initiative, deren Mitinitiator Jossi Beilin war. Sie gehört der Sozialistischen Internationale an.

Bei der Knesset-Wahl 2006 erhielt Meretz-Jachad 3,8 Prozent der Stimmen. Sie erreichte damit fünf Mandate. Meretz war in der vorangegangenen Knesset noch mit sechs Mitgliedern vertreten.

Siehe auch

Weblinks

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