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Memoiren

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Der Ausdruck Memoiren (Pluraletantum; v. franz. memoire „schriftliche Darlegung, Denkschrift“ aus lat. memoria „Gedächtnis“) bezeichnet Denkwürdigkeiten oder Aufzeichnungen von selbsterlebten Begebenheiten.

Häufig wird der gesamte eigene Lebenslauf aufgezeichnet. Hierfür ist auch die Bezeichnung „Autobiografie“ (griech. für „Selbst-Lebensbeschreibung“) üblich. Prominente, die nicht in ausreichendem Maße schreibbegabt sind, bedienen sich dafür auch häufig der Dienste eines Ghostwriters.

Grundlage für die Memoiren bildet etwa das Tagebuch (frz. memoire).

Literatur

  • Jung, Christian: Geschichte der Verlierer. Historische Selbstreflexion von hochrangigen Mitgliedern der SED nach 1989, Heidelberger Abhandlungen zur Mittleren und Neueren Geschichte, Band 16, Universitätsverlag Winter Heidelberg, Heidelberg 2007. ISBN 978-3-8253-5308-7 (Buch befasst sich ausführlich mit theoretischen Überlegungen zu Memoiren in der deutschen Zeitgeschichte).

Siehe auch

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