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Massenorganisation

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Massenorganisation bezeichnet eine Organisation, die über eine große Anzahl Mitglieder verfügt, die außer der Zustimmung zu den Zielen der Organisation keine besonderen Voraussetzungen für die Mitgliedschaft mitbringen müssen, im Gegensatz etwa zur Mitgliedschaft in einer Kaderorganisation. Typische Massenorganisationen sind Gewerkschaften und Sportverbände.

Massenorganisationen in der DDR

Nach Lenin sollten diese als so genannte „Transmissionsriemen“ dienen: Sie sollten die Politik der kommunistischen Partei in die Gesellschaft hinein tragen.

Die Massenorganisationen in der DDR waren unter der Vorherrschaft der SED gegründet oder nachträglich dieser untergeordnet worden. Sie sollten möglichst große Teile der Bevölkerung beeinflussen und kontrollieren und sie in das gesellschaftliche System der DDR eingliedern.

Einige der Massenorganisationen waren:

FDGB, FDJ, DFD und KB, zeitweise auch die VdgB, waren wie die SED und die Blockparteien in der Nationalen Front und in den Parlamenten vertreten.

Massenorganisationen 1933-1945 in der Zeit des Nationalsozialismus

Im Zuge der Gleichschaltung im Nationalsozialismus wurden sämtliche Gewerkschaften, Parteien und Verbände verboten bzw. in Massenorganisationen überführt, die jeweils in Organisation und Ausrichtung der Ideologie des Programmes der NSDAP entsprachen. Dazu gehörten neben der Partei selbst:

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