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Marsden Hartley
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Marsden Hartley (* 4. Januar 1877 in Lewiston, Maine, USA; † 2. September 1943 in Ellsworth, Maine) war ein US-amerikanischer Maler.
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Leben
Er stammte aus der Provinz der Neuenglandstaaten. Sobald er konnte, ging er nach New York City, um dort zu studieren und seine malerischen Fertigkeiten zu vervollkommen. An der dortigen National Academy of Design besuchte er die Meisterklasse bei William Merritt Chase. Als sich ihm durch die Großzügigkeit von Alfred Stieglitz die Chance bot, querte er im April 1912 den Atlantik und blieb einige Jahre in Europa.
Zunächst ging er nach Paris, wo er im Kreis um Gertrude Stein verkehrte. Nach einem Besuch in Berlin im Januar 1913 entschied er sich jedoch, länger dorthin zu gehen. Hartley lebte vom Mai 1913 bis Dezember 1915 in Berlin. Hier wandte er sich ab von seinem bisher gepflegten Stil der Landschafts- und Stillleben-Malerei. Es entstanden eine Reihe von Gemälden, die heute als Ikonen der amerikanischen Avantgarde gelten. In ihnen malte Hartley teils figurativ, teils abstrakte Darstellungen des preußischen Militärs, das er als Ausdruck kraftvoller Maskulinität tief bewunderte. Den Kriegstod seines Freundes Leutnant Karl von Freyburg am 7. Oktober 1914 verarbeitete er in einer Reihe von 12 symbolischen Gemälden.
Durch die Kriegsereignisse zu Rückkehr in die Vereinigten Staaten gezwungen, ging er zurück in seine Heimatstadt, um dort die Regionalgröße unter den Bildenden Künstlern in Maine zu werden und eine eigenständige originär US-Amerikanische Malerei hervorzubringen zu versuchen. Er gilt in der Kunstgeschichte tatsächlich als einer der Anführer der Regionalistenbewegung seiner Jahre.
Werke (Auswahl)
- The Warriors (1913), Regis Collection, Minneapolis
- Portrait of a German officer (1914), Metropolitan Museum of Art, New York (Abbildung)
- Der Leuchtturm (1915), Moritzburg (Halle))
- Das Schiff (1915), Moritzburg
- Christ held by Half-Naked Men (1940/41), Hirshhorn Museum, Washington, DC (Abbildung)
- Rosen (1943), Walker Art Center, Minneapolis
Literatur
- Elizabeth Mankin Kornhauser: Marsden Hartley. New Haven and London: Yale University Press 2002
- Jonathan Weinberg: Speaking for Vice. Homosexuality in the Art of Charles Demuth, Marsden Hartley, and the First American Avant-Garde. New Haven and London: Yale University Press 1993 (Yale publications in the history of art) ISBN 0-300-05361-4
Weblinks
- Literatur von und über Marsden Hartley im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Scans von Hartleys Bildern: Adventures in the arts: informal chapters on painters, vaudeville and poets
- The Metropolitan Museum of Art on Marsden Hartley
- Marsden Hartley - The National Gallery of Art
- Marsden Hartley: American Modern - Memphis Brooks Museum of Art
- Marsden Hartley Biography: Hollis Taggart Galleries
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hartley, Marsden |
| ALTERNATIVNAMEN | Hartley, Edmond |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Maler |
| GEBURTSDATUM | 4. Januar 1877 |
| GEBURTSORT | Lewiston, Maine |
| STERBEDATUM | 2. September 1943 |
| STERBEORT | Ellsworth, Maine |
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