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Makrokosmos

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Makrokosmos (griech. makros - groß, cosmos - das All/Welt, "große Welt"), ist der Gegensatz zu Mikrokosmos. Der Makrokosmos beschreibt das Große, das vom Menschen nicht mehr ohne technische, gedankliche oder mathematische Hilfsmittel Wahrnehmbare der Welt. So beginnt strenggenommen der Makrokosmos schon am Horizont, wo der Mensch die Krümmung der Erdoberfläche in der Regel nicht mehr wahrnehmen kann. Der Makrokosmos ist also alles, was auf Grund seiner Dimensionen, die die Begiffsmöglichkeiten der menschlichen Sinne übersteigen, nicht mehr ohne Hilfsmittel wahrgenommen werden kann. Außerdem kann man den Makrokosmos als muskulär bezeichnen.

Zeichen des Makrokosmos

Bild:Faust Makrokosmus.jpg
Das Zeichen des Makrokosmus' in Goethes Faust

In Goethes Faust (Teil 1) erwähnt Faust im Monolog das Zeichen des Makrokosmos. In der Mitte des Zeichens steht der Merkur. Außen herum finden sich Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Sonne und Mond.</br></br></br></br></br></br></br></br></br></br></br></br></br></br></br></br></br></br></br></br></br></br></br>

Forschung

Seit der Antike beschäftigen sich Philosophen, Theologen und Wissenschaftler mit dem Aufbau der Welt und entwickeln Theorien über die Struktur des Makrokosmos. Mithilfe von Teleskopen und Radioteleskopen versucht die Astronomie den Aufbau des Weltalls und dessen Ursprung zu erklären.

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