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Magnesiumchlorid
Aus Fotonexus.
| Strukturformel | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Keine Strukturformel vorhanden | |||||
| Allgemeines | |||||
| Name | Magnesiumchlorid | ||||
| Andere Namen | E 511 | ||||
| Summenformel | MgCl2 | ||||
| CAS-Nummer | 7786-30-3 | ||||
| Kurzbeschreibung | farblose Kristalle | ||||
| Eigenschaften | |||||
| Molmasse | 95,21 g·mol-1 | ||||
| Aggregatzustand | fest | ||||
| Dichte | 2,41 g·cm-3 | ||||
| Schmelzpunkt | 712 °C | ||||
| Siedepunkt | 1412 °C | ||||
| Dampfdruck | ? | ||||
| Löslichkeit |
540 g/L (20 °C) | ||||
| Sicherheitshinweise | |||||
| Gefahrstoffkennzeichnung | |||||
| |||||
| R- und S-Sätze | R: Vorlage:R-Sätze | ||||
| S: Vorlage:S-Sätze | |||||
| weitere Sicherheitshinweise | |||||
| MAK | ? | ||||
| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | |||||
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Magnesiumchlorid, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Magnesiumchlorid, MgCl2, ist das Magnesiumsalz der Salzsäure.
Inhaltsverzeichnis |
Vorkommen
Magnesiumchlorid kommt in der Natur in Form des Carnallit (KMgCl3·6 H20) vor. Eine weitere natürliche Quelle ist das Meerwasser, dort ist es nach Natriumchlorid das häufigste Salz.
Gewinnung und Darstellung
Die technische Gewinnung von Magnesiumchlorid erfolgt durch Eindampfen der Endlaugen aus der Produktion von Kaliumchlorid. Dabei wird zuerst das Hexahydrat ([Mg(H2O)6]Cl2) erhalten, weiteres Eindampfen liefert ein wasserärmeres Produkt. Wasserfreies Magnesiumchlorid gewinnt man durch Umsetzung von Magnesiumoxid mit Koks und Chlor:
- Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): \mathrm{MgO + \ Cl_2 + \ C \longrightarrow MgCl_2 + \ CO}
Im Labor kann Magnesiumchlorid aus Magnesiumhydroxid und Salzsäure nach:
- Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): \mathrm{Mg(OH)_2 + 2 \ HCl \longrightarrow MgCl_2 + 2 \ H_2O}
oder durch Umsetzung von Magnesium mit Salzsäure gemäß:
- Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): \mathrm{Mg + 2 \ HCl \longrightarrow MgCl_2 + H_2}
gewonnen werden.
Eigenschaften
Magnesiumchlorid ist stark hygroskopisch. Seine Neigung zur Hydrolyse ist weniger ausgeprägt als beim Aluminiumchlorid (AlCl3). Wasserfreies Magnesiumchlorid kristallisiert im CdCl2-Gittertyp. Die Löslichkeit des Hexahydrates (MgCl2·6H2O) beträgt: 1700 g/L (bei 20 °C).
Verwendung
Magnesiumchlorid wird zur Herstellung von elementarem Magnesium durch Schmelzflusselektrolyse verwendet: 153,28 kcal + MgCl2 -> Mg + Cl2
Es wird zusammen mit Magnesiumoxid in Estrichzementen verwendet, als Streusalz und auch als Lebensmittelzusatzstoff mit der Bezeichnung E 511. Es dient als künstlicher Geschmacksverstärker und ist auch für Öko-Lebensmittel zugelassen. Außerdem wird Magnesiumchlorid zur Anhebung der Magnesiumkonzentration in Riffaquarien verwendet.
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