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Magnesiumchlorid

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Strukturformel
Keine Strukturformel vorhanden
Allgemeines
Name Magnesiumchlorid
Andere Namen E 511
Summenformel MgCl2
CAS-Nummer 7786-30-3
Kurzbeschreibung farblose Kristalle
Eigenschaften
Molmasse 95,21 g·mol-1
Aggregatzustand fest
Dichte 2,41 g·cm-3
Schmelzpunkt 712 °C
Siedepunkt 1412 °C
Dampfdruck ?
Löslichkeit

540 g/L (20 °C)

Sicherheitshinweise
Gefahrstoffkennzeichnung
Gefahrensymbole
keine Gefahrensymbole
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S: Vorlage:S-Sätze
weitere Sicherheitshinweise
MAK ?
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Magnesiumchlorid, MgCl2, ist das Magnesiumsalz der Salzsäure.

Inhaltsverzeichnis

Vorkommen

Magnesiumchlorid kommt in der Natur in Form des Carnallit (KMgCl3·6 H20) vor. Eine weitere natürliche Quelle ist das Meerwasser, dort ist es nach Natriumchlorid das häufigste Salz.

Gewinnung und Darstellung

Die technische Gewinnung von Magnesiumchlorid erfolgt durch Eindampfen der Endlaugen aus der Produktion von Kaliumchlorid. Dabei wird zuerst das Hexahydrat ([Mg(H2O)6]Cl2) erhalten, weiteres Eindampfen liefert ein wasserärmeres Produkt. Wasserfreies Magnesiumchlorid gewinnt man durch Umsetzung von Magnesiumoxid mit Koks und Chlor:

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Im Labor kann Magnesiumchlorid aus Magnesiumhydroxid und Salzsäure nach:

Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): \mathrm{Mg(OH)_2 + 2 \ HCl \longrightarrow MgCl_2 + 2 \ H_2O}


oder durch Umsetzung von Magnesium mit Salzsäure gemäß:

Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): \mathrm{Mg + 2 \ HCl \longrightarrow MgCl_2 + H_2}


gewonnen werden.

Eigenschaften

Magnesiumchlorid ist stark hygroskopisch. Seine Neigung zur Hydrolyse ist weniger ausgeprägt als beim Aluminiumchlorid (AlCl3). Wasserfreies Magnesiumchlorid kristallisiert im CdCl2-Gittertyp. Die Löslichkeit des Hexahydrates (MgCl2·6H2O) beträgt: 1700 g/L (bei 20 °C).

Verwendung

Magnesiumchlorid wird zur Herstellung von elementarem Magnesium durch Schmelzflusselektrolyse verwendet: 153,28 kcal + MgCl2 -> Mg + Cl2

Es wird zusammen mit Magnesiumoxid in Estrichzementen verwendet, als Streusalz und auch als Lebensmittelzusatzstoff mit der Bezeichnung E 511. Es dient als künstlicher Geschmacksverstärker und ist auch für Öko-Lebensmittel zugelassen. Außerdem wird Magnesiumchlorid zur Anhebung der Magnesiumkonzentration in Riffaquarien verwendet.

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