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Mafische Minerale
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Die Bezeichnung mafische Minerale bzw. mafitische Minerale ist ein Sammelbegriff für siliziumarme, silikatische Minerale wie Pyroxen, Amphibol, Olivin, Granat, Spinell und Biotit. Sie zeichnen sich durch einen relativ hohen Aluminium- und Eisengehalt aus und besitzen dadurch meist eine dunkle Färbung, weshalb man sie auch als dunkle Minerale bezeichnet. Die Färbung allein stellt jedoch kein hinreichendes Identifikationsmerkmal dar. Da man Silikate (Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): SiO_2 ) in der Mineralogie als Kieselsäure bezeichnet, ist auch die Bezeichnung basische Minerale gebräuchlich, jedoch aufgrund der chemischen Definition einer Base irreführend. Es ist hierbei zu beachten, dass die Gruppe der Feldspatvertreter (Foide), obwohl sie sich nur bei starkem Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): SiO_2 -Mangel bilden, nicht zu den mafischen, sondern zu den felsischen Mineralen gerechnet werden.
Mafische Minerale gehören zur Gruppe der gesteinsbildenden Minerale. Gesteine mit hohen Anteilen an mafischen Mineralen (hoher Farbzahl) bezeichnet man als mafische Gesteine, basische Gesteine oder Mafite und Gesteine mit sehr hohen Anteilen an mafischen Mineralen (>90%) als ultramafische Gesteine oder ultrabasische Gesteine.
Siehe auch: Felsische Minerale
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