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Regierungsbezirk Münster

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Wappen Karte
Landeswappen des Landes Nordrhein-Westfalen Bild:Lage des Regierungsbezirkes Münster in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Verwaltungssitz: Münster
Fläche: 6.906,96 km²
Einwohner: 2.620.592 [1] (30. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 379 Einwohner je km²
Bezirksgliederung: 78 Gemeinden, davon 75 in 5 Kreisen
Bezirksregierung
Regierungspräsident: Dr. Jörg Twenhöven
Hausanschrift der
Bezirksregierung:
Domplatz 1–3
48143 Münster
Website: www.bezreg-muenster.nrw.de
E-Mail-Adresse: poststelle
@bezreg-muenster.nrw.de
Karte
Bild:NRW rbmuenster.png

Der Regierungsbezirk Münster ist einer von fünf Regierungsbezirken im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Verwaltungssitz ist Münster.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Regierungsbezirk Münster liegt im Norden Nordrhein-Westfalens. Innerhalb des Landes grenzt er an die Regierungsbezirke Detmold im Osten, Arnsberg im Süden und Düsseldorf im Südwesten, ansonsten an das Land Niedersachsen im Norden und die Niederlande im Westen.

Der Bezirk umfasst mit seinem größeren Teil das überwiegend ländlich geprägte Münsterland nebst Tecklenburger Land. Im Südwesten hat er Anteil am städtischen Ballungsraum Ruhrgebiet mit einer deutlich höheren Bevölkerungsdichte.

Verwaltungsgliederung

Der Regierungsbezirk besteht aus fünf Kreisen mit insgesamt 75 kreisangehörigen Gemeinden und drei kreisfreien Städten.

Kreise Kreisfreie Städte

Geschichte

Die Gründung des Regierungsbezirks geht auf die Preußische Verordnung über die verbesserte Einrichtung der Provinzialbehörden vom 30. April 1815 zurück. Damals wurde Preußens Regierung und Verwaltung nach dem Wiener Kongress neu geordnet und die Provinzen in insgesamt 28 Regierungsbezirke eingeteilt, einer davon der Regierungsbezirk Münster. In ihm wurden die Gebiete der früheren Territorien Oberstift Münster, Vest Recklinghausen, Grafschaft Tecklenburg, obere Grafschaft Lingen, Grafschaft Steinfurt, Herrschaft Anholt und Herrschaft Gemen zusammengefasst. Später kamen außerdem kleinere Gebiete hinzu, die einst zur Grafschaft Mark gehört hatten. Wie die übrigen, so nahm auch die Regierung in Münster mit dem 22. April 1816 ihre Tätigkeit auf.

Nach vormaligen einzelnen Änderungen bedeutete die nordrhein-westfälische Gebietsreform 1975 eine weitgehende Neuordnung der Kreise und kreisfreien Städte und brachte die aktuelle o.a. Einteilung hervor.

Frühere Verwaltungsgliederung

Kreise:

  1. Kreis Ahaus (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend im Kreis Borken)
  2. Kreis Beckum (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend im Kreis Warendorf)
  3. Kreis Borken (ab dem 1. Januar 1975 mit dem Kreis Ahaus und der Stadt Bocholt)
  4. Kreis Coesfeld (ab dem 1. Januar 1975 mit großen Teilen des Kreises Lüdinghausen und Gebietsteilen des Kreises Münster)
  5. Kreis Lüdinghausen (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend Aufteilung auf die Kreise Coesfeld, Warendorf und Unna [im Regierungsbezirk Arnsberg]; Bockum-Hövel wurde in die Stadt Hamm [im Regierungsbezirk Arnsberg] eingemeindet)
  6. Kreis Münster (bis zum 31. Dezember 1974, dann Aufteilung auf die kreisfreie Stadt Münster und auf die Kreise Coesfeld, Steinfurt und Warendorf)
  7. Kreis Recklinghausen (ab dem 1. Januar 1975 mit den bisher kreisfreien Städten Recklinghausen und Castrop-Rauxel [bisher im Regierungsbezirk Arnsberg], ab dem 1. Juli 1976 auch mit der bisher kreisfreien Stadt Gladbeck)
  8. Kreis Steinfurt (ab dem 1. Januar 1975 mit dem Kreis Tecklenburg und Gebietsteilen des Kreises Münster)
  9. Kreis Tecklenburg (bis zum 31. Dezember 1974, anschließend im Kreis Steinfurt)
  10. Kreis Warendorf (ab dem 1. Januar 1975 mit großen Teilen des Kreises Beckum und Gebietsteilen der Kreise Münster und Lüdinghausen)

Kreisfreie Städte:

  1. Bocholt (ab dem 1. Januar 1975 im Kreis Borken)
  2. Bottrop (ab dem 1. Januar bis zum 5. Dezember 1975 um die kreisfreie Stadt Gladbeck und Kirchhellen, Kreis Recklinghausen, vergrößert, ab dem 1. Juli 1976 kam Kirchhellen endgültig zu Bottrop)
  3. Gelsenkirchen (wurde im Zuge der Gemeindereform 1975 nicht verändert)
  4. Gladbeck (ab dem 1. Januar bis zum 5. Dezember 1975 in der Stadt Bottrop, anschließend wieder kreisfrei, ab dem 1. Juli 1976 im Kreis Recklinghausen)
  5. Münster (ab dem 1. Januar 1975 mit etlichen Gemeinden des Kreises Münster)
  6. Recklinghausen (ab dem 1. Januar 1975 im Kreis Recklinghausen)

Weblinks

Einzelnachweise


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ksh:Münster, Rejierungsbezirk
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