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Müßiggang
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Müßiggang ist das Aufsuchen der Muße, das entspannte und von Pflichten freie Ausleben, nicht die Erholung von besonderen Stresssituationen oder körperlichen Belastungen. Er geht z. B. mit geistigen Genüssen oder leichten vergnüglichen Tätigkeiten einher.
In der Umgangssprache besitzt der Müßiggang – im Gegensatz zur Muße – eine negative Konnotation und wird oft mit Faulheit in Verbindung gebracht. In der christlichen Theologie wird er in die sieben Hauptlaster oder Wurzelsünden eingeordnet, die ihrerseits die Todsünden nach sich ziehen können. Ausdruck dieser Einschätzung ist das Sprichwort "Müßiggang ist aller Laster Anfang". Einen literarischen Kontrapunkt zu diesem Sprichwort setzte 1932 Bertrand Russell mit seinem Essay "Lob des Müßiggangs" (Originaltitel: "Praise of Idleness").
Siehe auch
| Wiktionary: Müßiggang – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
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