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Mädchenakt

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Der Mädchenakt als Darstellung des nackten Körpers weiblicher Heranwachsender in der Malerei kam verstärkt im Impressionismus auf. Der französische Maler Pierre-Auguste Renoir entwickelte hierzu eine spezielle Technik, bei der die Farben abgestuft ineinander fließen, wodurch die Haut eine besondere Schönheit erlangen sollte. Auch andere französische Maler wie Edgar Degas, Édouard Manet und Paul Gauguin malten Akte von Mädchen.

Im Expressionismus wurden Mädchenakte noch vereinzelt dargestellt - wie dort üblich in mehr oder weniger starker Abstraktion und teilweise verfremdeten Farben. Zu nennen sind hier Ernst Ludwig Kirchner und Karl Schmidt-Rottluff.

Bei Picasso verschwand der Mädchenakt zugunsten der 'reifen Frau'. Auch in der realistischen Malerei des 20. und 21. Jahrhunderts behielt der Mädchenakt eine gewisse Bedeutung.

Auch in der Aktfotografie kommen Mädchenakte vereinzelt vor. Herausragender Vertreter ist Jock Sturges. Insofern erotisierende Momente eine Rolle spielen, ist die Darstellung nackter Minderjähriger in der Fotografie aber häufig umstritten und teilweise auch dem Vorwurf der Kinderpornographie ausgesetzt, etwa bei David Hamilton.

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