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Lockheed S-3

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Die Lockheed S-3 Viking ist ein trägergestütztes U-Jagdflugzeug der US Navy.

S-3B beim Katapultstart
S-3B beim Katapultstart
S-3B mit hochgeklappten Flügeln
S-3B mit hochgeklappten Flügeln
S-3B im Landeanflug mit ausgefahrenem Fanghaken
S-3B im Landeanflug mit ausgefahrenem Fanghaken

Inhaltsverzeichnis

Entwicklungsgeschichte

Als abzusehen war, dass der in die Jahre gekommene und äußerst langsame U-Boot-Jäger Grumman S-2 "Tracker" bald keinen effektiven Dienst mehr leisten konnte, wurde 1967 ein Wettbewerb ausgerufen, aus dem das von Lockheed konzipierte Modell eines Turbofan-getriebenen U-Boot-Jägers hervorging.

Das erste von acht Testflugzeugen hatte seinen Erstflug am 21. Januar 1972, und bereits am 20. Februar 1974 wurde das erste einsatzfähige Flugzeug der U.S. Navy übergeben.

Zur Verwendung auf Flugzeugträgern besaß sie faltbare Tragflächen sowie ein faltbares Seitenleitwerk.

Als 1978 die letzte "Viking" produziert wurde, standen insgesamt 187 Maschinen im Dienst der U.S. Navy.

Verwendung

Die S-3 "Viking" war zunächst ausschließlich konzipiert als trägergestütztes Flugzeug zur Bekämpfung feindlicher U-Boote sowie zur Fernerkundung. Die Standardausrüstung bestand aus einem aus dem Heck ausfahrbaren MAD-Ausleger (Magnetic Anomaly Detector), aus dem Rumpfboden abwerfbaren Sonarbojen, einem internen Waffenschacht für Waffen zur U-Boot-Bekämpfung sowie Infrarotsensoren unter dem Cockpit.

Später folgten Versuche mit einer zu einem Tankflugzeug umgebauten KS-3 (mit einem ausfahrbaren Tankschlauch im Rumpfheck), einer US-3A COD (Carrier On-board Delivery) für leichte Transportaufgaben.

Ab 1987 wurden sämtliche „Vikings“ technisch modernisiert und als S-3B geführt.

Ab 1993 wurden sechzehn S-3A zu elektronischen Frühwarn- und Aufklärungsflugzeugen (ES-3 „Shadow“) umgebaut, die die veralteten EA-3B Skywarrior ersetzen sollten. Es zeichnete sich jedoch bald ab, dass sowohl die durch stark erhöhte Zuladung mangelnde Reichweite als auch die Inkompatibiltät mit anderen Frühwarnsystemen diesem Typ kein Erfolg beschieden war. Sie wurden schließlich 1999 außer Dienst gestellt.

Technische Daten (S-3B)

Besatzung 4
Länge 16,26 m
Spannweite 20,93 m (ausgeklappt)
8,99 m (eingeklappt)
Höhe 6,93 m
Flügelfläche 55,55 m²
Leergewicht 12,1 t
Max. Startgewicht 23,8 t
Spannweite 20,93 m
Antrieb 2 Turbofans GE TF-34-GE-400B
Schub 41,26 kN
Höchstgeschwindigkeit 835 km/h (in großer Höhe)
816 km/h (in Meereshöhe)
Reichweite 3.700 km (Aufklärung)
5.560 km (Transport)
Dienstgipfelhöhe 12.200 m
Steigrate 1.280 m/min

Versionen

S-3A

S3-A

Diese S-3A flog Mitte der 80er Jahre in der damals üblichen, "farbenprächtigen" Bemalung bei der VS-21 (CVW-9) an Bord der USS Constellation.

ES-3A

ES-3A

Diese ES-3A besaß bereits den neuen "Low-Vis"-Sichtschutz und flog bei der VQ-6.

Siehe auch

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Eine Viking war das erste Flugzeug, das den Rufnamen Navy One zugewiesen bekommen hat.


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Weblinks

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