Das Fotonexus-Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Liste der Nobelpreisträger für Physik

Aus Fotonexus.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Diese Liste bietet eine chronologische Übersicht der Träger des Nobelpreises für Physik mit der Begründung der Nobelkommitees. Eine alphabetische Übersicht derjenigen Physik-Nobelpreisträger, zu denen Artikel existieren, bietet die Kategorie Nobelpreisträger für Physik.


1901 bis 1910 · 1911 bis 1920 · 1921 bis 1930 · 1931 bis 1940 · 1941 bis 1950 · 1951 bis 1960
1961 bis 1970 · 1971 bis 1980 · 1981 bis 1990 · 1991 bis 2000 · 2001 bis 2010


1901-1910

1901 Wilhelm Conrad Röntgen (DE) "als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, das er sich durch die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen erworben hat"
1902 Hendrik Antoon Lorentz (NL) und
Pieter Zeeman (NL)
"als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den sie sich durch ihre Untersuchungen über den Einfluss des Magnetismus auf die Strahlungsphänomene erworben haben" (Aufspaltung von Spektrallinien im Magnetfeld, Zeeman-Effekt)
1903 Antoine Henri Becquerel (FR) "als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, das er sich durch die Entdeckung der spontanen Radioaktivität erworben hat"
Marie Curie (PL/FR) und
Pierre Curie (FR)
"als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den sie sich durch ihre gemeinsamen Arbeiten über die von H. Becquerel entdeckten Strahlungsphänomene erworben haben"
1904 John William Strutt (UK) "für seine Untersuchungen über die Dichte der wichtigsten Gase und seine im Zusammenhang damit gemachten Entdeckung des Argons"
1905 Philipp Lenard (DE) "für seine Arbeiten über die Kathodenstrahlen"
1906 Joseph John Thomson (UK) "als Anerkennung des großen Verdienstes, das er sich durch seine theoretischen und experimentellen Untersuchungen über den Durchgang der Elektrizität durch Gase erworben hat"
1907 Albert Abraham Michelson (US) "für seine optischen Präzisionsinstrumente und seine damit ausgeführten spektroskopischen und metrologischen Untersuchungen" (Michelson-Interferometer)
1908 Gabriel Lippmann (FR) "für seine auf dem Interferenzphänomen begründete Methode, Farben photographisch wiederzugeben"
1909 Ferdinand Braun (DE) und
Guglielmo Marconi (IT)
"als Anerkennung ihrer Verdienste um die Entwicklung der drahtlosen Telegraphie"
1910 Johannes Diderik van der Waals (NL) "für seine Arbeiten über die Zustandsgleichung der Gase und Flüssigkeiten" (Van-der-Waals-Gleichung)

1911-1920

1911 Wilhelm Wien (DE) "für seine Entdeckungen betreffend die Gesetze der Wärmestrahlung" (Wiensches Verschiebungsgesetz)
1912 Gustaf Dalén (SE) "für seine Erfindung selbstwirkender Regulatoren, die in Kombination mit Gasakkumulatoren zur Beleuchtung von Leuchttürmen und Leuchtbojen verwendet werden"
1913 Heike Kamerlingh Onnes (NL) "aus Anlass seiner Untersuchungen über die Eigenschaften von Körpern bei niedrigen Temperaturen, die unter anderem zur Darstellung von flüssigem Helium führten"
1914 Max von Laue (DE) "für seine Entdeckung der Beugung von Röntgenstrahlen beim Durchgang durch Kristalle"
1915 William Henry Bragg (UK) und
William Lawrence Bragg (UK)
"für ihre Verdienste um die Erforschung der Kristallstrukturen mittels Röntgenstrahlen"
1916 nicht verliehen
1917 Charles Glover Barkla (UK)
(verliehen 1918)
"für seine Entdeckung der charakteristischen Röntgenstahlung der Elemente"
1918 Max Planck (DE)
(verliehen 1919)
"als Anerkennung des Verdienstes, das er sich durch seine Quantentheorie um die Entwicklung der Physik erworben hat" (Theorie der Quantisierung)
1919 Johannes Stark (DE) "für seine Entdeckung des Doppler-Effekts bei Kanalstrahlen und der Zerlegung der Spektrallinien im elektrischen Feld" (Stark-Effekt)
1920 Charles Edouard Guillaume (CH) "als Anerkennung des Verdienstes, das er sich durch die Entdeckung der Anomalien bei Nickelstahllegierungen und die Präzisionsmessungen in der Physik erworben hat"

1921-1930

1921 Albert Einstein (DE/CH)
(verliehen 1922)
"für seine Verdienste um die theoretische Physik, besonders für seine Entdeckung des Gesetzes des photoelektrischen Effekts"
1922 Niels Bohr (DK) "für seine Verdienste um die Erforschung der Struktur der Atome und der von ihnen ausgehenden Strahlung"
1923 Robert Andrews Millikan (US) "für seine Arbeiten über die elektrische Elementarladung sowie den photoelektrischen Effekt" (Millikan-Versuch)
1924 Karl Manne Siegbahn (SE)
(verliehen 1925)
"für seine röntgenspektroskopischen Entdeckungen und Forschungen"
1925 James Franck (DE) und
Gustav Hertz (DE)
(verliehen 1926)
"für ihre Entdeckung der Gesetze, die bei dem Zusammenstoß eines Elektrons mit einem Atom herrschen" (Franck-Hertz-Versuch)
1926 Jean-Baptiste Perrin (FR) "für seine Arbeiten über die diskontinuierliche Struktur der Materie, besonders für seine Entdeckung des Sedimentationsgleichgewichts"
1927 Arthur Holly Compton (US) "für die Entdeckung des nach ihm genannten Effekts" (Compton-Effekt)
Charles Thomson Rees Wilson (UK) "für die Entdeckung der Methode, durch Dampfkondensierung die Bahnen elektrisch geladener Partikel wahrnehmbar zu machen" (Wilsonsche Nebelkammer)
1928 Owen Willans Richardson (UK)
(verliehen 1929)
"für seine Arbeiten über die Phänomene an Thermo-Ionen und besonders für die Entdeckung des nach ihm genannten Gesetzes", (Richardsoneffekt)
1929 Prince Louis-Victor de Broglie (FR) "für die Entdeckung der Wellennatur der Elektronen" (De-Broglie-Welle)
1930 C. V. Raman (IN) "für seine Arbeiten über die Diffusion des Lichtes und die Entdeckung des nach ihm benannten Effekts" (Ramaneffekt)

1931-1940

1931 nicht verliehen
1932 Werner Heisenberg (DE)
(verliehen 1933)
"für die Begründung der Quantenmechanik, deren Anwendung zur Entdeckung der allotropen Formen des Wasserstoffs geführt haben"
1933 Erwin Schrödinger (AT) und
Paul A. M. Dirac (UK)
"für die Entdeckung neuer produktiver Formen der Atomtheorie" (Weiterentwicklung der Quantenmechanik)
1934 nicht verliehen
1935 James Chadwick (UK) "für die Entdeckung des Neutrons"
1936 Victor F. Hess (AT) "für die Entdeckung der kosmischen Strahlung"
Carl David Anderson (US) "für die Entdeckung des Positrons"
1937 Clinton Davisson (US) und
George Paget Thomson (UK)
"für ihre experimentelle Entdeckung der Beugung von Elektronen durch Kristalle"
1938 Enrico Fermi (IT) "für die Bestimmung von neuen, durch Neutronenbeschuss erzeugten radioaktiven Elementen und die in Verbindung mit diesen Arbeiten durchgeführte Entdeckung der durch langsame Neutronen ausgelösten Kernreaktionen"
1939 Ernest O. Lawrence (US) "für die Erfindung und Entwicklung des Zyklotrons und die dadurch erzielten Ergebnisse, insbesondere im Hinblick auf künstliche radioaktive Elemente"
1940 nicht verliehen

1941-1950

1941 nicht verliehen
1942 nicht verliehen
1943 Otto Stern (US)
(verliehen 1944)
"für seine Beiträge zur Entwicklung der Molekularstrahlmethode und die Entdeckung des magnetischen Moments des Protons"
1944 Isidor Isaac Rabi (US) "für die von ihm zur Aufzeichnung der magnetischen Eigenschaften von Atomkernen entdeckte Resonanzmethode"
1945 Wolfgang Pauli (AT) "für die Entdeckung des als Pauli-Prinzip bezeichneten Ausschlussprinzips"
1946 Percy W. Bridgman (US) "für die Erfindung eines Apparates zur Erzeugung von extrem hohen Druck und für seine Entdeckungen, die er mit diesem auf dem Gebiet der Hochdruckphysik machte"
1947 Edward Victor Appleton (UK) "für seine Forschungen auf dem Gebiet der Physik der oberen Schichten der Atmosphäre, insbesondere für die Entdeckung der nach ihm benannten ionisierten Schicht"
1948 Patrick Maynard Stuart Blackett (UK) "für die Weiterentwicklung der Anwendung der Wilsonschen Nebelkammer und seine damit gemachten Entdeckungen auf dem Gebiete der Kernphysik und der kosmischen Strahlung"
1949 Hideki Yukawa (JA) "für seine auf der Theorie der Kernkräfte beruhende Vorhersage der Existenz der Mesonen"
1950 Cecil Powell (UK) "für die Entwicklung der photographischen Methode zur Untersuchung der Kernvorgänge und die damit verbundene Entdeckung der Mesonen"

1951-1960

1951 John Cockcroft (UK) und
Ernest Thomas Sinton Walton (IE)
"für ihre Pionierarbeit auf dem Gebiet der Atomkernumwandlung durch künstlich beschleunigte atomare Partikel"
1952 Felix Bloch (US) und
Edward Mills Purcell (US)
"für ihre Entwicklung verfeinerter und vereinfachter Methoden zur Messung magnetischer Kraftfelder im Atomkern"
1953 Frits Zernike (NL) "für die von ihm angegebene Phasenkontrastmethode, im besonderen für seine Erfindung des Phasenkontrastmikroskops"
1954 Max Born (DE) "für seine grundlegenden Forschungen in der Quantenmechanik, besonders für seine statistische Interpretation der Wellenfunktion"
Walther Bothe (DE) "für seine Koinzidenzmethode und seine mit deren Hilfe gemachten Entdeckungen"
1955 Willis Eugene Lamb (US) "für seine Entdeckungen über die Feinstruktur des Wasserstoffspektrums" (Lamb-Verschiebung)
Polykarp Kusch (US) "für seine genaue Bestimmung des magnetischen Moments im Elektron"
1956 William B. Shockley (US),
John Bardeen (US) und
Walter H. Brattain (US)
"für ihre Untersuchungen über Halbleiter und ihre Entdeckung des Transistoreffekts"
1957 Chen Ning Yang (CN) und
Tsung-Dao Lee (CN)
"für ihre grundlegenden Forschungen über die Gesetze der so genannten Parität, die zu wichtigen Entdeckungen über die Elementarteilchen führten"
1958 Pawel Tscherenkow (UdSSR),
Ilja Frank (UdSSR) und
Igor Tamm (UdSSR)
"für die Entdeckung und Interpretation des Tscherenkow-Effekts"
1959 Emilio Segrè (US) und
Owen Chamberlain (US)
"für ihre Entdeckung des Antiprotons"
1960 Donald A. Glaser (US) "für die Erfindung der Blasenkammer"

1961-1970

1961 Robert Hofstadter (US) "für seine bahnbrechenden Studien über elektrische Schwingungen im Atomkern und für die dabei erzielten Entdeckungen über die Struktur der Nukleonen"
Rudolf Mößbauer (DE) "für seine Forschungen über die Resonanzabsorption der Gammastrahlung und seine damit verbundene Entdeckung, die den Namen Mößbauer-Effekt trägt"
1962 Lev Landau (UdSSR) "für seine bahnbrechenden Theorien über kondensierte Materie, besonders das flüssige Helium" (Suprafluidität)
1963 Eugene Wigner (US) "für seine Beiträge zur Theorie des Atomkerns und der Elementarteilchen, besonders durch die Entdeckung und Anwendung fundamentaler Symmetrie-Prinzipien"
Maria Goeppert-Mayer (US) und
J. Hans D. Jensen (DE)
"für ihre Entdeckung der nuklearen Schalenstruktur"
1964 Charles H. Townes (US),
Nikolai Gennadijewitsch Bassow (UdSSR) und
Alexander Michailowitsch Prochorow (UdSSR)
"für grundlegende Arbeiten auf dem Gebiet der Quantenelektronik, die zur Konstruktion von Oszillatoren und Verstärkern auf der Basis des Maser-Laser-Prinzips führten"
1965 Richard Feynman (US),
Julian Schwinger (US) und
Shinichiro Tomonaga (JA)
"für ihre fundamentale Leistung in der Quantenelektrodynamik, mit tiefgehenden Konsequenzen für die Elementarteilchenphysik"
1966 Alfred Kastler (DE/FR) "für die Entdeckung und Entwicklung der optischen Methoden beim Studium der Hertz-Resonanzen in Atomen"
1967 Hans Bethe (US) "für seinen Beitrag zur Theorie der Kernreaktionen, insbesondere seine Entdeckungen über die Energieerzeugung in den Sternen"
1968 Luis W. Alvarez (US) "für seinen entscheidenden Beitrag zur Elementarteilchenphysik, insbesondere seine Entdeckung einer großen Anzahl von Resonanzzuständen, ermöglicht durch seine Entwicklung von Techniken mit der Wasserstoffblasenkammer und Datenanalyse"
1969 Murray Gell-Mann (US) "für seine Beiträge und Entdeckungen betreffend der Klassifizierung der Elementarteilchen und deren Wechselwirkungen"
1970 Hannes Alfvén (SE) "für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen in der Magneto-Hydrodynamik mit fruchtbaren Anwendungen in verschiedenen Teilen der Plasmaphysik"
Louis Néel (FR) "für seine grundlegenden Leistungen und Entdeckungen betreffend des Antiferromagnetismus und des Ferromagnetismus, die zu wichtigen Erkenntnissen in der Festkörperphysik geführt haben"

1971-1980

1971 Dennis Gábor (UK) "für seine Erfindung und Entwicklung der holografischen Methode"
1972 John Bardeen (US),
Leon Neil Cooper (US) und
Robert Schrieffer (US)
"für ihre gemeinsam entwickelte Theorie des Supraleitungsphänomens, auch BCS-Theorie (Bardeen-Cooper-Schrieffer Theorie) genannt"
1973 Leo Esaki (US) und
Ivar Giaever (US)
"für ihre experimentellen Entdeckungen betreffend das Tunnel-Phänomen in Halb- bzw. Supraleitern"
Brian Davon Josephson (UK) "für seine theoretische Vorhersage von Eigenschaften bei einer Supraströmung durch eine Tunnel-Barriere, insbesondere jene Phänomene, die allgemein als Josephson-Effekt bekannt sind"
1974 Martin Ryle (UK) und
Antony Hewish (UK)
"für ihre bahnbrechenden Arbeiten in der Radioastrophysik: Ryle für seine Beobachtungen und Erfindungen, besonders in der Öffnung technischer Synthesen und Hewish für seine entscheidende Rolle in der Entdeckung der Pulsare"
1975 Aage N. Bohr (DK),
Ben R. Mottelson (DK) und
James Rainwater (US)
"für die Entdeckung der Verbindung zwischen kollektiver und Teilchen-Bewegung in Atomkernen und die Entwicklung der Theorie von der Struktur der Atomkerne basierend auf dieser Verbindung"
1976 Burton Richter (US) und
Samuel C. C. Ting (US)
"für ihre führenden Leistungen bei der Entdeckung eines schweren Elementarteilchens neuer Art"
1977 Philip W. Anderson (US),
Nevill F. Mott (UK) und
John H. van Vleck (US)
"für die grundlegenden theoretischen Leistungen zur Elektronenstruktur in magnetischen und ungeordneten Systemen"
1978 Pjotr Kapiza (UdSSR) "für seine grundlegenden Erfindungen und Entdeckungen in der Tieftemperaturphysik"
Arno Penzias (US) und
Robert Woodrow Wilson (US)
"für die Entdeckung der kosmischen Mikrowellen-Hintergrundstrahlung"
1979 Sheldon Glashow (US),
Abdus Salam (PK) und
Steven Weinberg (US)
"für ihre Mitwirkung an der Theorie der Vereinigung schwacher und elektromagnetischer Wechselwirkung zwischen Elementarteilchen, einschließlich u.a. die Voraussage von schwacher nuklearer Strömung" (Elektroschwache Wechselwirkung)
1980 James Cronin (US) und
Val Fitch (US)
"für die Entdeckung von Verletzungen fundamentaler Symmetrieprinzipien im Zerfall von neutralen K-Mesonen"

1981-1990

1981 Nicolaas Bloembergen (US) und
Arthur L. Schawlow (US)
"für ihren Beitrag zur Entwicklung der Laserspektroskopie"
Kai Manne Siegbahn (SE) "für seinen Beitrag zur Entwicklung der hochauflösenden Elektronenspektroskopie"
1982 Kenneth G. Wilson (US) "für seine Theorie über kritische Phänomene bei Phasenumwandlungen"
1983 Subrahmanyan Chandrasekhar (US) "für seine theoretischen Studien der physikalischen Prozesse, die für die Struktur und Entwicklung der Sterne von Bedeutung sind"
William A. Fowler (US) "für theoretische und experimentelle Studien der Kernreaktionen, die für die Bildung der chemischen Elemente im Weltall von Bedeutung sind"
1984 Carlo Rubbia (IT) und
Simon van der Meer (NL)
"für ihre entscheidenden Einsätze bei dem großen Projekt, das zur Entdeckung der Feldpartikel W und Z, Vermittler schwacher Wechselwirkung, geführt hat"
1985 Klaus von Klitzing (DE) "für die Entdeckung des so genannten quantisierten Hall-Effekts"
1986 Ernst Ruska (DE) "für sein fundamentales Werk in der Elektronenoptik und für die Konstruktion des ersten Elektronenmikroskops"
Gerd Binnig (DE) und
Heinrich Rohrer (CH)
"für ihre Konstruktion des Rastertunnelmikroskops"
1987 Johannes Georg Bednorz (DE) und
Karl Alex Müller (CH)
"für ihre bahnbrechende Entdeckung von Supraleitung in keramischen Materialien"
1988 Leon Max Lederman (US),
Melvin Schwartz (US) und
Jack Steinberger (US)
"für ihre grundlegenden Experimente über Neutrinos - schwach wechselwirkende Elementarteilchen mit verschwindender oder sehr kleiner Ruhemasse"
1989 Wolfgang Paul (DE) "für seine Entwicklung der Paul-Falle, eines elektrischen Vierpolfeldes zum Einschluss und zur Untersuchung weniger Ionen oder Elektronen über genügend lange Zeit"
Hans Georg Dehmelt (US) "für die Entwicklung der Penning-Falle zum Einschluss von Ionen oder Elektronen, um deren Eigenschaften mit großer Genauigkeit zu erforschen"
Norman Foster Ramsey (US) "für seine Ausarbeitung einer verbesserten Messtechnik bei atomaren Energie-Übergängen, mit der präzise Zeit- und Frequenzmessungen möglich wurden" (Atomuhr)
1990 Jerome I. Friedman (US),
Henry W. Kendall (US) und
Richard E. Taylor (CA)
"für ihre Experimente zum Nachweis der Quarks, elementarer Teilchen mit drittelzahliger Ladung"

1991-2000

1991 Pierre-Gilles de Gennes (FR) "für seine Arbeiten über Ordnungsprozesse in Flüssigkristallen und Polymerlösungen, vor allem die erfolgreiche Anwendung mathematischer Modelle beim Übergang vom geordneten zum ungeordneten Zustand in Physik und Chemie"
1992 Georges Charpak (FR) "für seine grundlegenden Arbeiten an Detektoren für die Teilchenphysik, insbesondere für die Konstruktion der ersten Vieldraht-Proportionalkammern (1968)"
1993 Russell A. Hulse (US) und
Joseph Hooton Taylor Jr. (US)
"für ihre Entdeckung eines Pulsars in einem Doppelsternsystem"
1994 Bertram N. Brockhouse (CA) und
Clifford Glenwood Shull (US)
"für ihre Entwicklung von Techniken zur Streuung der ungeladenen Kernteilchen"
1995 Martin L. Perl (US) "für seine Entdeckung eines massereichen subatomaren Elementarteilchens mit negativer Ladung" (Tau-Lepton)
Frederick Reines (US) "für seine Entdeckung eines ungeladenen subatomaren Elementarteilchen" (Neutrino)
1996 David M. Lee (US),
Douglas D. Osheroff (US) und
Robert C. Richardson (US)
"für ihre Entdeckung der Suprafluidität in Helium-3 bei sehr tiefen Temperaturen (um den absoluten Nullpunkt)"
1997 Steven Chu (US),
Claude Cohen-Tannoudji (FR) und
William D. Phillips (US)
"für ihre Entwicklung von Methoden zum Kühlen und Einfangen von Atomen mit Hilfe von Laserlicht"
1998 Robert B. Laughlin (US),
Horst Ludwig Störmer (DE) und
Daniel Chee Tsui (US)
"für ihre Entdeckung einer neuen Art von Quantenflüssigkeit mit fraktionell geladenen Anregungen"
1999 Gerardus t' Hooft (NL) und
Martinus J.G. Veltman (NL)
"für ihre entscheidenden, die Quantenstruktur betreffenden Beiträge zur Theorie der elektroschwachen Wechselwirkung in der Physik"
2000 Schores Alfjorow (RU) und
Herbert Kroemer (DE)
"für die Entwicklung von Halbleiterheterostrukturen für Hochgeschwindigkeits- und Optoelektronik"
Jack S. Kilby (US) "für die Beiträge zur Erfindung von integrierten Schaltkreisen"

2001-2010

2001 Eric A. Cornell (US),
Wolfgang Ketterle (DE) und
Carl E. Wieman (US)
"für die Erzeugung der Bose-Einstein-Kondensation in verdünnten Gasen aus Alkaliatomen, und für frühe grundsätzliche Studien über die Eigenschaften der Kondensate"
2002 Raymond Davis Jr. (US) und
Masatoshi Koshiba (JA)
"für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, insbesondere für den Nachweis kosmischer Neutrinos"
Riccardo Giacconi (US) "für bahnbrechende Arbeiten in der Astrophysik, die zur Entdeckung von kosmischen Röntgenquellen geführt haben"
2003 Alexei Abrikossow (RU),
Witali Ginsburg (RU) und
Anthony James Leggett (UK)
"für bahnbrechende Arbeiten in der Theorie über Supraleiter und Supraflüssigkeiten"
2004 David Gross (US), David Politzer (US) und Frank Wilczek (US) "für die Entdeckung der asymptotischen Freiheit in der Theorie der Starken Wechselwirkung"
2005 Roy Glauber (US) "für Beiträge zur Quantentheorie der optischen Kohärenz"
Theodor Hänsch (DE) und
John L. Hall (US)
"für Beiträge zur Entwicklung der laserbasierten Präzisionsspektrographie, einschließlich der Technik des optischen Frequenzkamms"
2006 John C. Mather (US) und George F. Smoot (US) "für die Untersuchung der kosmischen Hintergrundstrahlung"

1901 bis 1910 · 1911 bis 1920 · 1921 bis 1930 · 1931 bis 1940 · 1941 bis 1950 · 1951 bis 1960
1961 bis 1970 · 1971 bis 1980 · 1981 bis 1990 · 1991 bis 2000 · 2001 bis 2010


Weblinks

[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/fotonexus/w/images/c/ca/Wikipedia_lexikon3e.jpg': No such file or directory.
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Liste_der_Nobelpreistr%C3%A4ger_f%C3%BCr_Physik, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/fotonexus/w/images/c/ca/Wikipedia_lexikon3e.jpg': No such file or directory.
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Liste_der_Nobelpreistr%C3%A4ger_f%C3%BCr_Physik, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge