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Liebenburg
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| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bild:Wappen der Gemeinde Liebenburg.png |
| ||||
| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Niedersachsen | ||||
| Landkreis: | Goslar | ||||
| Koordinaten: | Koordinaten: 52° 1′ N, 10° 26′ O52° 1′ N, 10° 26′ O | ||||
| Höhe: | 128 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 78,37 km² | ||||
| Einwohner: | 9344 (29. Juni 2006) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 119 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 38704 | ||||
| Vorwahl: | 05346 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | GS | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 03 1 53 008 | ||||
| Gemeindegliederung: | 10 Ortsteile | ||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schäferwiese 15 38704 Liebenburg | ||||
| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Hubert Spaniol (SPD) | ||||
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Liebenburg ist eine Gemeinde im Landkreis Goslar (Niedersachsen) in Deutschland.
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Geographische Lage
Liebenburg liegt am östlichen Rand des südlichen Salzgitterhöhenzugs im nördlichen Harzvorland.
Nachbargemeinden
Die nächst gelegenen Städte sind Goslar, Salzgitter, Wolfenbüttel, Hildesheim und Braunschweig.
Gemeindegliederung
Die Gemeinde besteht aus folgenden Ortschaften und Ortsteilen (mit der jeweiligen Einwohnerzahl):
- Dörnten (1.475)
- Groß Döhren (1.134)
- Heißum (384)
- Klein Döhren (499)
- Klein Mahner (372)
- Liebenburg (2.729)
- Neuenkirchen (268)
- Ostharingen (314)
- Othfresen (2.302) mit Ortsteilen Heimerode und Posthof
- Upen (448)
Geschichte
Die Gründung des Orts Liebenburg geht auf Ansiedlungen von Bauarbeitern, Tagelöhnern und Handwerkern zurück, die sich in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts unterhalb der verfallenden Burg „Liebenburg“ ansiedelten. Der entstehende Ort wurde „Burgfreiheit Liebenburg“ genannt. Der Amtshof, die heutige Domäne, war der einzige landwirtschaftliche Betrieb.
Die Einwohner Liebenburgs waren überwiegend katholischen Glaubens. Der Landesherr, der Bischof von Hildesheim, hat die Ansiedlung katholischer Familien gefördert. Seit 1666 gibt es eine katholische Pfarrgemeinde mit eigenem Friedhof. Bis 1807 wurden hier auch die evangelisch-lutherischen Einwohner Liebenburgs bestattet.
1754 ließ Fürstbischof Clemens-August die Reste der Burgruine abreißen und ein Lust- und Jagdschloss im Barockstil bauen. Aus Geldmangel – der Siebenjährige Krieg war ausgebrochen – wurde nur der Westteil mit der Schlosskapelle fertig gestellt. 1766 stellte der Bischof die Schlosskapelle als katholische Pfarrkirche zur Verfügung.
Seit der Errichtung der Burg 1292 durch den Bischof von Hildesheim war am Siedlungsort Liebenburg der Sitz der Verwaltung und ab 1381 Sitz des Gerichts. Die Bediensteten des Amts und des Gerichts waren auf der Burg, zu Beginn des 18. Jahrhunderts auf der Domäne und danach im Ostflügel des 1815 fertig gestellten Liebenburger Schlosses untergebracht. 1885 wurde das Amt Liebenburg aufgelöst, das Gericht 1959 nach Salzgitter verlegt. Es gab ursprünglich zwei Forstämter, von denen eines erhalten blieb.
Noch heute wird die Ortsentwicklung durch die 1882 gegründete private Nerven- und Pflegeklinik Dr. Fontheim geprägt, die mit ihren verschiedenen offenen und geschlossenen psychiatrischen Stationen heute einen Teil der Ortsfläche einnimmt, sowie durch die 1937 durchgeführte Vereinigung mit dem Dorf Lewe.
Einwohnerentwicklung
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Ab 1968 Stand jeweils zum 31. Dezember.
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat setzt sich nach den Kommunalwahlen vom 10. September 2006 wie folgt zusammen:
Bürgermeister
Bürgermeister ist Hubert Spaniol von der SPD.
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Liebenburg – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
- Offizielle Website
- Heimatmuseum Döhren
- Liebenburg – im Braunschweiger Land
- Links zum Thema „Liebenburg“ im Open Directory Project
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