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Leonding

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Vorlage:Infobox Ort in Österreich Leonding ist eine Stadt im oberösterreichischen Zentralraum. Im Norden grenzt es mit der Donau an Puchenau, im Osten an Linz, im Süden an Traun und im Westen an Pasching und Wilhering.

Während der Name der Stadt in Leonding meist auf der ersten Silbe betont wird ([ˈleːɔ̯ndiŋ]), liegt die Betonung im Rest Österreichs üblicherweise auf dem o ([leˈɔndiŋ]).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Leonding liegt auf 289 m Höhe im Zentralraum. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,8 km, von West nach Ost 7,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 24,1 km². 8,7 % der Fläche sind bewaldet, 59,8 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Das größte zusammenhängende Waldgebiet ist der Kürnberger Wald.


Wappen

In Silber ein roter, aufgerichteter, goldbewehrter Greif.

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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Leonding, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Der stehende Greif wurde aus dem Wappen der Painherren (Grundherren und Gutsbesitzer in Holzheim und Leonding) entlehnt.

Die Stadtfarben sind Rot und Gelb.

Das Wappen wurde vom Land Oberösterreich am 27. Jänner 1969 verliehen.

Geschichte

Vorchristliche Zeit

Ein aus der Zeit 5000 v. Chr. (Jungsteinzeit) stammender Siedlungsplatz mit 34 Gruben aus mindestens zwei verschiedenen Phasen mit Linearbandkeramik aus der älteren Jungsteinzeit und Tongefäßen sowie Gefäßscherben aus der mittleren Jungsteinzeit (Paschinger Straße) wurde gefunden. Weiters wurde ein etwa fünftausend Jahre altes Körpergrab (Leondine) aus der mittleren Jungsteinzeit mit vier schönen Tongefäßen und anderen Beigaben entdeckt.

Streufunde (Altfunde) aus dem Bereich mehrerer Leondinger Altortschaften, viele davon auf Anhöhen und im Kürnberger Wald werden auf die Jungsteinzeit datiert.

Verschiedene Funde aus der Bronzezeit in mehreren Leondinger Altortschaften, besonders ergiebig in Berg, Alharting und Gaumberg, sowie in der "Reingrub" im Kürnberger Wald (Hügelgräberfeld); Ein Depotfund wurde im Dörnbacher Wald gemacht, es gibt außerdem Hinweise auf eine teilweise Besiedelung des Kürnberges.

Reste einer Frühsiedlung im Ortszentrum von Leonding (spätbronzezeitliche / frühhallstattzeitliche Fundkeramik) die sich auf 1300 bis 800 v. Chr. datieren lässt.

Neuere Zeit

Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1991 21.209
2001 22.269
2005 22.893
Bild:Leonding Harter Plateau 2003.jpg
Hochhäuser am Harter Plateau am Tag vor der Sprengung

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt und gehörte danach wieder zu Österreich. 1898 bis 1905 wohnte als Kind mit seinen Eltern Adolf Hitler in Leonding und besuchte zunächst die Volksschule, später die Realschule "Fadinger" in Linz. 1918 wurde der Name Oberösterreich amtlich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Auf dem Friedhof in Leonding liegen nach wie vor die sterblichen Überreste der Eltern Adolf Hitlers. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass das Doppelgrab nach wie vor nahezu täglich mit frischen Blumen geschmückt ist. Direkt beim Friedof ist auch noch das ehemalige Wohnhaus der Familie Hitler zu sehen.

1975 wurde Leonding zur Stadt erhoben. Der Stadtkern von Leonding entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer beliebten Wohngegend. Sozialer Wohnbau prägt den Stadtteil Harter Plateau; die ärgsten Bausünden, zwei Plattenbau-Hochhäuser, wurden allerdings 2003 gesprengt. Auch viele Gewerbebetriebe haben sich hier angesiedelt: zum Beispiel Ebner Industrieofenbau, Rosenbauer Feuerwehrfahrzeuge, Neuson Baumaschinen und Poloplast. Zu den größten Arbeitgebern zählt auch das UNO Shopping Center (etwa 850 Mitarbeiter).

Zur Bildung trägt eine HTBLA für die Fachbereiche "EDV und Organisation" und "Elektronik" bei, die zum jetzigen Zeitpunkt (Schuljahr 2006/2007) von insgesamt 936 Schülern aus ganz Oberösterreich besucht wird. Der Direktor ist Herr Dipl.-Ing. Wolfgang Holzer. Auch die Musik-Volks- und -Hauptschule genießt einen guten Ruf.


Politik

Die SPÖ besitzt die absolute Mandatsmehrheit und stellt den Bürgermeister Dr. Herbert Sperl.

Mandatsverteilung

Seit der letzten Gemeinderatswahl am 28. September 2003:

  • SPÖ: 19 (vorher 16); 43,40 %
  • ÖVP: 10 (vorher 11); 34,66 %
  • Grüne: 5 (vorher 2); 13,27 %
  • FPÖ: 3 (vorher 7); 7,74 %

Persönlichkeiten

  • Zahlreiche erfolgreiche Sportler, darunter:
    • Michael Täubel, Senioren-Weltmeister im Faustball
    • Manuel Gierlinger, Handballer im Nationalteam Österreich
    • Georg Mlynek, Spitzenläufer für Österreich
    • Christian Mayrleb, ehemaliger Fußball-Nationalspieler

Wirtschaft

Die 898 Betriebe Leondings beschäftigten per Stichtag 15. Mai 2001 9889 Mitarbeiter. Fünf Betriebe zählen mit mehr als je 200 Mitarbeitern zu Großunternehmen, 10 Betriebe beschäftigten über je 100 Mitarbeiter. In Leonding befindet sich mit der Uno-Shopping eines der größten Einkaufszentren Österreichs.

Verkehr

Mit einer Haltestelle an der Westbahn und mehreren Haltenstellen der LILO hat Leonding eine gute Anbindung an den Bahnverkehr.

Busse der Linz Linien (Linien 11, 14, 15, 17, 19) fahren ebenfalls bis Leonding.


Stadtgliederung

Leonding gliedert sich in die Ortschaften Aichberg, Alharting, Berg, Bergham, Buchberg, Doppl, Enzenwinkl, Felling, Friesenegg, Gaumberg, Haag, Hart, Holzheim, Imberg, Jetzing, Leonding, Reith, Rufling, St. Isidor, Staudach, Untergaumberg und Zaubertal.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Museen


Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Leonding – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
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