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Kreis Wesel

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Kreiswappen Lage des Kreises
Bild:Kreiswappen des Kreises Wesel.png Bild:Lage des Kreises Wesel in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Düsseldorf
Regionalverband: Ruhr
Landschaftsverband: Rheinland
Verwaltungssitz: Wesel
Fläche: 1.042,4 km²
Max. Ausdehnung: Nord-Süd 47,5 km, West-Ost 45,1 km
Einwohner: 475.993 [1] (30. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 456,6 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: WES
Kreisschlüssel: 05 1 70
NUTS-Region: DEA1F (Wesel)
Kreisgliederung: 13 Gemeinden
Adresse der Kreisverwaltung: Reeser Landstraße 31
46483 Wesel
Website: www.kreis-wesel.de
Politik
Landrat Dr. Ansgar Müller (SPD)
Bild:North rhine w wes.png

Der Kreis Wesel liegt am unteren Niederrhein am Nordwestrand des Ruhrgebiets in Nordrhein-Westfalen. Er gehört zum Regierungsbezirk Düsseldorf und ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland, im Regionalverband Ruhr und in der Euregio Rhein-Waal. Sitz des Kreises ist die Stadt Wesel.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Räumliche Lage

Der Kreis Wesel mit seiner Gesamtfläche von 1.042,3 km² bei einem Durchmesser zwischen 45 und 48 km ist ein Randkreis des Ruhrgebiets und gleichzeitig Bindeglied zwischen der Metropolregion Rhein-Ruhr und den Niederlanden. 45 Prozent des Kreisgebiets (die Städte Dinslaken, Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg, Voerde und Wesel) gehören zur Ballungsrandzone, in welcher rund 80 Prozent der Einwohner des Kreises leben. In besonderem Maße wird die Entwicklung des Kreises jedoch durch seine Lage beiderseits des Rheins bestimmt. Die koordinierte Nutzung der Rheinschiene war das wesentliche Argument für die Bildung rheinüberschreitender Kreise 1975. Der Kreis Wesel hat mit 44 km links- und 30 km rechtsrheinischem Ufer den größten Anteil am Rhein in Nordrhein-Westfalen. Lippe und Wesel-Datteln-Kanal (Länge im Kreisgebiet 23 km) münden in Wesel in den Rhein.

Kreisangehörige Gemeinden

Der Kreis Wesel gliedert sich in 13 kreisangehörige Gemeinden, von denen fünf Mittlere kreisangehörige Städte und drei Große kreisangehörige Städte sind.

Kreisangehörige Gemeinden
12.894 Einwohner
13.777 Einwohner
13.658 Einwohner
8.658 Einwohner
21.571 Einwohner
Mittlere kreisangehörige Städte
27.513 Einwohner
39.594 Einwohner
28.563 Einwohner
32.014 Einwohner
38.487 Einwohner
Große kreisangehörige Städte
70.127 Einwohner
107.503 Einwohner
61.634 Einwohner

Stand: 30. Juni 2006 [1]

Landschaft und Natur

Während des Tertiär wurde das Kreisgebiet bis in die Kölner Bucht hinein vom Meer überspült, so dass sich bis zu 300 m mächtige Ton- und Sand-Sedimente ablagerten, die im östlichen Kreisgebiet zum Teil noch heute abgebaut werden. Einige der nicht wiederbefüllten Tongruben haben sich zu wertvollen Lebensräumen entwickelt, wie beispielsweise das heutige Naturschutzgebiet Lichtenhagen bei Schermbeck.

Im Verlauf des Quartär bildeten sich im weit verzweigte Flusssystem des Rheins Kies- und Sandablagerungen, die heute noch als Terrassen erkennbar sind. Während der ersten Kaltzeit entstand eine erste Hauptterrasse, die bis an die östliche Kreisgrenze heranreichte und sich im Westen bis zur Maas erstreckte. Die folgenden Kaltzeiten formten die überwiegend aus Kies und Sand entstandene Niederterrasse, die heute weite Teile des niederrheinischen Tieflands einnimmt und insbesondere zur Kiesförderung genutzt wird. Weiterhin entstanden Endmoränen wie die „Sonsbecker Schweiz“ bei Sonsbeck, die „Hees“ bei Xanten und die Binnendünen im „Diersfordter Wald“ bei Wesel.

Die als Kendel und Leyen bezeichneten einstigen Rheinverläufe und Bäche sind ebenso wie die als Donken bezeichneten Erhebungen typische Landschaftsbilder im Kreisgebiet. Während des 18. Jahrhunderts wurde der Rhein nach und nach begradigt und im gesamten Kreisgebiet Deiche angelegt, wodurch weite Teile der zuvor zwischen 4 und 6 km breiten Rheinaue vom Rhein und dessen Überflutungen abgeschnitten wurden und vertrockneten. Auch einige der damaligen Rheinschlingen wurden hierdurch vom Flusslauf getrennt und sind teils bis heute erhalten geblieben, ebenso wie wenige als „Meere“ bezeichnete Altwässer des Rheins, die wie das „Bislicher Meer“ überwiegend als Naturschutzgebiete ausgewiesen sind. Eine der nur zwei noch weitgehend intakten Auenlandschaften im Kreisgebiet bildet das Naturschutzgebiet Bislicher Insel mit dem Xantener Altrhein, die zweite Auenlandschaft findet sich im Naturschutzgebiet „Lippeaue“ bei Schermbeck. Der Großteil der einstigen Rheinauen wird heute durch Deichvorland eingenommen, die überwiegend als Grünflächen landwirtschaftlich genutzt werden.

Im Kreisgebiet existieren 73 Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 131 km². Die verbliebenen Auen und die Deichvorlande dienen heute als bedeutendes Überwinterungsgebiet für über 60.000 arktische Wildgänse und -enten. Rund 40 in der Roten Liste geführte Vogelarten nisten in diesen Gebieten. Aufgrund dieser großen Bedeutung als Lebensraum sind weite Teile der einstigen Rheinaue in den Kreisen Wesel und Kleve sowie der Stadt Duisburg als Feuchtgebiet „Unterer Niederrhein“ und als gleichnamiges Vogelschutzgebiet geschützt, um insbesondere die lndwirtschaftliche Nutzung und die Förderung von Kies, Sand, und Salzen in diesen Gebieten zu reduzieren. Auch in anderen Teilen des Kreisgebietes waren früher ausgedehnte Feucht- und Wiesengebiete vorhanden, von denen aufgrund intensiver landwirtschaftlicher Nutzung nur noch wenige, wie beispielsweise das Naturschutzgebiet „Dingdener Heide“, erhalten blieben. Weitere Naturschutzgebiete wurden in den im Kreisgebiet äußerst selten gewordenen Heidelandschaften eingerichtet, wie die „Loosenberge“ bei Schermbeck und die Kaninchenberge bei Hünxe. Weiterhin steht eine Vielzahl an Heidemooren unter Naturschutz, so zum Beispiel die Gebiete Schwarzes Wasser, „Schnepfenberg“, Großes Veen und die „Aaper Vennekes“. Um den Schutz von Natur und Landschaft weiterhin sicherzustellen wurden zunächst Landschaftspläne für die Bereiche Hünxe/Schermbeck, Hamminkeln und Sonsbeck/Xanten, bald darauf auch für die Bereiche Alpen/Rheinberg, Dinslaken/Voerde und Wesel festgesetzt.

Nachbarkreise bzw. -städte

Der Kreis Wesel grenzt im Norden an den Kreis Borken, im Osten an den Kreis Recklinghausen und die kreisfreie Stadt Bottrop, im Südosten an die kreisfreie Stadt Oberhausen, im Süden an die kreisfreien Städte Duisburg und Krefeld sowie den Kreis Viersen und im Westen an den Kreis Kleve.

Geschichte

Der Kreis Wesel ist wie fast alle Kreise in Nordrhein-Westfalen zum 1. Januar 1975 im Zuge des 2. Neugliederungsprogramms entstanden. Mit dem Niederrhein-Gesetz vom 9. Juli 1974 wurden wesentliche Teile der ehemaligen Kreise Dinslaken, Moers und Rees mit Teilgebieten der Kreise Borken und Recklinghausen zum neuen Kreis Wesel zusammengefügt. Vorher war bereits zum 1. Juli 1969 in der 1. Phase der Neugliederung die Gebietsreform auf der Gemeindeebene teilweise vorweggenommen worden. Für die Gebietsreform der Kreise wurde eine Reihe von Grundsätzen entwickelt, die auf eine Vergrößerung der bestehenden Einheiten abzielte. Als Mindestgröße galten 150.000, in Verdichtungsgebieten sogar 200.000 Einwohner. Ansonsten waren die Grundsätze des Landesentwicklungsplans zu berücksichtigen, wonach die Kreise wirtschaftsräumliche Einheiten darstellen und in ihren Grenzen eine ausgewogene Vielfalt von Unterzentren und Mittelzentren haben sollten. Entwicklungsachsen durften nicht Grenzen sein, sondern sollten wegen der Interdependenz der beiderseitigen Nutzung quergeschnitten werden. Auf diesen Grundsätzen basierend ist 1975 der neue Kreis Wesel mit einer Gesamtfläche von 1.042 km² und einer Einwohnerzahl von 412.000 gebildet worden. Nach der Einwohnerzahl war er damit der fünftgrößte der 31 Kreise Nordrhein-Westfalens. Der Fläche nach liegt der Kreis Wesel mit 1042,4 km² oberhalb der nordrhein-westfälischen Durchschnittsgröße von 973 km². Die Stadt Wesel wurde Sitz des neuen Kreises, obgleich Moers die Stadt mit der größten Einwohnerzahl im Kreis war, denn Wesel weist eine zentralere Lage auf und ist für die Einwohner der mit weniger Kompetenzen ausgestatteten Unterzentren leichter zu erreichen.

Zum Beginn des Jahres 2005 schlug die Landtagsfraktion der CDU nach dem Vorbild des Rhein-Kreises Neuss die Umbenennung des Kreises in „Niederrhein-Kreis Wesel“ als Identifikations- und Tourismus-Maßnahme vor. In einer informellen Internet-Umfrage bis Ende des Jahres sprachen sich daraufhin 1.579 von 2.884 Abstimmenden gegen die Umbennenung aus, die im Anschluss aufgegeben wurde.

Nachdem sich der Kreis Wesel durch den Verkauf seiner Aktienanteile des RWE entschuldet hatte, forderten die Fraktionen von CDU, SPD, Grünen, FDP und UWW im Rat der Stadt Wesel im April 2007 die Auflösung des Kreises Wesel und die Verteilung der Aufgaben auf die einzelnen Kommunen, wodurch die Kreisumlage eingespart und somit nach Auffassung der Fraktionsangehörigen Kosten gesenkt werden könnten. Zur Auflösung des Kreises wäre eine Änderung der Landesverfassung nötig, die den Kreisen Bestandsgarantien einräumt.

Politik

Landrat

Landrat des Kreises Wesel ist Dr. Ansgar Müller (SPD).

Kreistag

Die 66 Sitze im Kreistag verteilen sich nach dem Ergebnis der Kommunalwahl 2004 folgendermaßen auf die einzelnen Parteien:

Partei
Sitze
Christlich Demokratische Union
27
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
25
Bündnis 90/Die Grünen
7
Freie Demokratische Partei
5
Vereinigte Wähler-Gemeinschaften (VWG)
2

Kreiswappen

Bild:Kreiswappen des Kreises Wesel.png
Kreiswappen des Kreises Wesel

Das Wappen des Kreises Wesel zeigt eine in Silber (Weiß) dargestellte niederrheinische Kopfweide in grünem Feld. Die drei Wurzelansätze verweisen auf die drei Altkreise während die dreizehn Zweige symbolisch die Verbundenheit mit den kreisangehörigen Gemeinden darstellen. Gleichzeitig soll das Wappen auf die vielen naturbelassenen Gebiete hindeuten und der Wille zum Ausdruck gebracht werden, dieses Landschaftsbild zu erhalten. Die Kopfweide prägt in weiten Teilen das Bild der Kulturlandschaft Niederrhein. Das Wappen wurde am 14. Juli 1978 genehmigt.

Kreispartnerschaft

Die Grafschaft Durham im Nordosten Englands ist seit 1953 Partnerkreis des damaligen Kreises Moers und seit dessen Auflösung 1974 Partnerkreis des Kreises Wesel.

Demografie

Bevölkerungsentwicklung

Im gesamten Kreisgebiet ist seit Ende der 1990er Jahre ein leichter Bevölkerungsrückgang festzustellen. Binnen sechs Monaten von Dezember 2005 bis Juni 2006 fiel so die Einwohnerzahl des Kreises von 476.428 auf 475.993. Einzige Ausnahmen im Kreisgebiet waren dabei Hamminkeln, das nach einem kleinen Bevölkerungsrückgang von 2004 nach 2005 einen erneuten Anstieg verzeichnete, und Xanten, das als einzige Stadt im Kreisgebiet seit über einem Jahrzehnt kontinuierlichen Zuwachs verzeichnet.

Amtliche Einwohnerzahlen am 31. Dezember:

Jahr   Einwohnerzahl
1995 465.454
1996 467.948
1997 469.980
1998 471.838
1999 473.367
2000 474.390
Jahr   Einwohnerzahl
2001 476.240
2002 477.906
2003 477.481
2004 477.164
2005 476.428

Bevölkerungsstruktur

(Stand: 31. Dezember 2003)

Alter   Einwohner
< 7 5,33%
7 - 15 11,55%
16 - 24 9,81%
25 - 45 28,43%
46 - 65 26,79%
> 65 18,09%
 Ausländeranteil
Männlich 3,66%
Weiblich 3,31%
 Konfessionen
katholisch 39,64%
evangelisch 34,70%
sonstige 25,66%

Infrastruktur und Wirtschaft

Verkehr

Schienen- und Busverkehr

Der Kreis Wesel wird von drei Eisenbahnstrecken erschlossen:

der Rhein-Express (RE 5) EmmerichWeselOberhausenDuisburgDüsseldorfKölnBonnKoblenz
die RegionalBahn „Der Weseler“ (RB 35) Emmerich–Wesel–Oberhausen–Duisburg, die in der Hauptverkehrszeit nach Düsseldorf durchgebunden ist, und
die Rhein-Niers-Bahn (RB 33) Wesel–Oberhausen–Duisburg–KrefeldMönchengladbach verkehren
die RegionalBahn „Der Bocholter“ (RB 32) Wesel–Bocholt verkehrt, und
die Regionalbahn „Der Niederrheiner“ (RB 31) Xanten–Moers–Duisburg verkehrt.

Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) von der DB Regio NRW.

Im Straßenpersonennahverkehr erschließen folgende sechs Städteschnellbus-Linien das Kreisgebiet:

der SB 3 Wesel–Hünxe–Dinslaken,
der SB 6 Wesel–Xanten,
der SB 10 Neukirchen-Vluyn–Duisburg,
der SB 21 Wesel–Hünxe–SchermbeckDorsten,
der SB 28 SchermbeckDorstenGelsenkirchen und
der SB 30 GeldernKamp-Lintfort–Moers–Duisburg.

Die zwischen Dinslaken und Duisburg verkehrende Straßenbahn-Linie 903 und weitere Buslinien ergänzen das örtliche und überörtliche Angebot.

Für den gesamten öffentlichen Personennahverkehr gilt der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

Straßen

Der Kreis Wesel wird von je sechs Bundesautobahnen und Bundesstraßen erschlossen:

Rheinstrom-überschreitend existieren im Kreis Wesel

die Autofähre von Duisburg-Walsum nach Rheinberg-Orsoy bei Rheinstrom-km 793 und
von Ostern bis Oktober die Personenfähre „Keer Tröch II“ von Wesel-Bislich nach Xanten bei Rheinstrom-km 823.

Zur Überquerung der Lippe kann ebenfalls von Ostern bis Oktober die Gierseil-Personenfähre, der „Quertreiber“, in Höhe des Umspannwerks der RWE Rhein-Ruhr AG benutzt werden.

Wasserstraßen und Häfen

Der Rheinstrom und der Wesel-Datteln-Kanal bilden die Grundlage für vier im Kreisgebiet betriebene Häfen:

  • den Hafen Orsoy (Rheinstrom-km 794) in Rheinberg-Orsoy
  • den Hafen Emmelsum (Rheinstrom-km 813 und Kanal-km 0) in Voerde
  • den Rhein-Lippe-Hafen (Rheinstrom-km 813 und Kanal-km 0) und
  • den Städtischen Rheinhafen (Rheinstrom-km 815) in Wesel.

Medien

Das Lokalradio Radio K.W. (Radio Kreis Wesel) sendet im gesamten Kreisgebiet und betreibt in Kooperation mit den Volkshochschulen sechs Radiowerkstätten, in denen der größte Teil der Sendungen des Bürgerfunks produziert wird.

Sport

Zu den bedeutendsten Sportvereinen im Kreisgebiet zählen der TV Voerde, dessen Damenmannschaft im Faustball neben einer Vielzahl nationaler und internationaler Titel den Weltpokal 2001 gewann, und der Moerser SC, der in der Volleyball-Bundesliga spielt und 1992 Deutscher Meister wurde. Der SV Schermbeck spielte bis 2006 als höchstklassigste Fußballmannschaft im Kreisgebiet in der Oberliga Westfalen. Der TuS Xanten als Ausrichter des Nibelungen-Triathlons kann Erfolge in Leichtathletik- und Triathlon-Wettbewerben vorweisen.

Literatur

  • Meinhard Pohl (Hrsg.): Raumordnung am Niederrhein, Kreisreformen seit 1816. Selbstverlag des Kreisarchivs Wesel, Wesel 1985.
  • Hans Schleuning, Gabriele Süsskind, Walter Szuka: Der Kreis Wesel. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1983. ISBN 3806202885

Weblinks

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Quellen

  1. . a b http://www.lds.nrw.de/statistik/datenangebot/Regionen/amtlichebevoelkerungszahlen/rp1_juni06.html
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