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Kreis Heinsberg

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Wappen Karte
Bild:Kreiswappen des Kreises Heinsberg.png Bild:Lage des Kreises Heinsberg in Deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Regierungsbezirk: Köln
Landschaftsverband: Rheinland
Verwaltungssitz: Heinsberg
Fläche: 628 km²
Einwohner: 257.423 (30. Juni 2006)
Bevölkerungsdichte: 410 Einwohner je km²
Kreisschlüssel: 05 3 70
Kfz-Kennzeichen: HS
Kreisgliederung: 10 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Valkenburger Straße 45
52525 Heinsberg
Website: www.kreis-heinsberg.de
Politik
Landrat: Stephan Pusch (CDU)
Karte
Bild:North rhine w hs.png

Der Kreis Heinsberg ist ein Kreis im Westen von Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Köln. Er ist der westlichste Kreis Deutschlands; denn in der kreisangehörigen Gemeinde Selfkant liegt der westlichste Punkt Deutschlands.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Der Kreis Heinsberg weist verschiedene Landschaften auf:

  • Die Schwalm-Nette Platte im Norden
  • Die Erkelenzer Börde im Osten
  • Die Geilenkirchener Lehmplatte im Westen
  • Das Rurtal

Im Norden des Kreises beginnt der Naturpark Maas-Schwalm-Nette, im Westen liegt das Naturschutzgebiet Teverener Heide.

Flüsse

  • Die Rur fließt in ihrem Mittellauf durch das Kreisgebiet
  • Die Wurm mündet bei Kempen in die Rur.
  • Die Schwalm entspringt im Norden bei Tüschenbroich.
  • Die Niers hat ihren Ursprung östlich von Erkelenz.


Kreisgliederung

Kreishaus Heinsberg
Kreishaus Heinsberg

Der Kreis Heinsberg setzt sich aus zehn Gemeinden zusammen. Sieben führen den Titel „Stadt“. Von diesen sieben sind die fünf Städte Erkelenz, Geilenkirchen, Heinsberg (Rhld.), Hückelhoven und Wegberg Mittlere kreisangehörige Städte, da ihre Einwohnerzahlen jeweils zwischen 25.000 und 60.000 liegen.

Die folgende Liste zählt die zehn Gemeinden des Kreises Heinsberg alphabetisch mit amtlichen Namen auf.

Die Einwohnerzahlen – in Klammern – haben den Stand vom 30. Juni 2006.
(Quelle: Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik Nordrhein-Westfalen)

  1. Erkelenz, Stadt (44.739)
  2. Gangelt, Gemeinde (11.623)
  3. Geilenkirchen, Stadt (28.457)
  4. Heinsberg, Stadt (41.684)
  5. Hückelhoven, Stadt (39.619)
  6. Selfkant, Gemeinde (10.225)
  7. Übach-Palenberg, Stadt (25.280)
  8. Waldfeucht, Gemeinde (9.367)
  9. Wassenberg, Stadt (16.850)
  10. Wegberg, Stadt (29.579)

Der Kreis Heinsberg hat eine Fläche von 628 Quadratkilometern. Die Kreisgrenze hat eine Länge von 171 Kilometern, fast 78 Kilometer davon sind identisch mit der deutsch-niederländischen Grenze. Mit seiner Ausdehnung von 42,8 Kilometern in west-östlicher Richtung und 32,6 Kilometern in nord-südlicher Richtung gehört der Kreis Heinsberg zu den mittelgroßen Flächenkreisen in Nordrhein-Westfalen.

Nachbarkreise bzw. -städte

Der Kreis Heinsberg grenzt im Norden an den Kreis Viersen, im Nordosten an die kreisfreie Stadt Mönchengladbach, im Osten an den Rhein-Kreis Neuss, im Südosten an den Kreis Düren, im Süden an den Kreis Aachen, sowie im Westen an die Niederlande.

Wappen

Seit dem 3. September 1973 führt der Kreis ein Wappen, Siegel und Fahne.

Blasonierung (Beschreibung)

Das Wappen ist geteilt und oben gespalten, besitzt also drei Felder. Im oberen Feld steht vorn in Rot ein zwiegeschwänzter bekrönter, silberner (weißer) Löwe. Im hinteren Feld steht in Gold (Gelb) ein schwarzer Löwe. Im unteren Feld ist ein liegendes rotes Lilienkreuz, in seiner Mitte ist eine fünfblättrige, blaue Flachsblüte.

Herkunft und Bedeutung

Der Gestaltung des Wappens lag die Absicht zugrunde, die Entstehung aus den drei Kreisen Erkelenz, Geilenkirchen und Heinsberg und deren gemeinsame Interessen symbolisch darzustellen.

  • Der zweigeschwänzte silberne Löwe auf rotem Grund war das Wappen der Herren von Heinsberg und der Stadt Heinsberg
  • Geilenkirchen erhielt vom Herzog von Jülich als Wappen den Jülicher Löwen (schwarz auf gelbem Untergrund), der aber als Zeichen der Abhängigkeit von der Heinsberger Herrschaft zwiegeschwänzt dargestellt wurde und damit an den Heinsberger Löwen erinnerte. Bei der Gestaltung des Wappens für den Selfkantkreis Geilenkirchen-Heinsberg wurde diese Darstellung zu einem eingeschwänzten Löwen geändert.
  • Das Lilienkreuz mit der Flachsblüte stammt aus dem Wappen des Kreises Erkelenz. Die Lilie erinnert an die jahrhundertealte Beziehung der Stadt Erkelenz zum Marienstift Aachen, die Flachsblume an den Flachsanbau im Gebiet des ehemaligen Kreises.

Geschichte

Der Kreis Heinsberg ist ein altes Siedlungsgebiet. Dies beweisen Bodenfunde aus den verschiedensten Epochen. Ob es nun steinzeitliche Werkzeuge mit einem Alter von bis zu 100.000 Jahren sind, oder der rund 7000 Jahre alte Holzbrunnen, der zu Beginn der 90-er Jahre bei Erkelenz-Kückhoven gefunden wurde. Auch die Römer waren in der Region heimisch, zumal das Gebiet durch Römerstraßen, unter anderem die bedeutende Verbindung Heerlen – Xanten, erschlossen wurde.

Die Christianisierung hinterließ ihre siedlungsgeschichtlichen Spuren, da bereits im 8. Jahrhundert erste Kirchenbauten nachzuweisen sind. Die Motten in Brüggelchen, Karken (2: am Friedhof und an der Wolfhagener Mühle), Arsbeck, Birgelen und Heinsberg, die um die erste Jahrtausendwende als Fliehburgen vor einfallenden Wikingerhorden dienten, sind ebenfalls Zeugnisse früher Siedlungsgeschichte.

Im Mittelalter gab es in der Region kein homogenes Gebiet. Unterschiedlichste Adelshäuser beanspruchten Besitztümer im heutigen Kreisgebiet, das sprachlich und kulturhistorisch dem Maasland zuzuordnen war.

Mit Errichtung des Regierungsbezirks Aachen im Königreich Preußen entstanden 1816 die Kreise Heinsberg, Geilenkirchen und Erkelenz. Während der Kreis Erkelenz 156 Jahre Bestand hatte, wurden die Kreise Geilenkirchen und Heinsberg 1932 zusammengefasst. Im Jahr 1951 wurde dieser Kreis in „Selfkantkreis Geilenkirchen-Heinsberg“ umbenannt. Maßgebend dafür war die vorübergehende Unterstellung des Selfkantgebietes unter niederländische Verwaltung in den Jahren 1949 bis 1963.

Am 1. Januar 1972 entstand der neue Kreis Heinsberg im Rahmen der kommunalen Neugliederung im Raum Aachen (Aachen-Gesetz) durch Zusammenlegung des Selfkantkreises Geilenkirchen-Heinsberg mit dem Landkreis Erkelenz. Seit dem 1. Januar 1975 - damals wurde die Gemeinde Niederkrüchten in den Kreis Viersen eingegliedert - hat der Kreis Heinsberg seine heutige Gestalt.

Religionen

Im Kreis Heinsberg leben ca. 257.000 Menschen. Rund 167.000 von ihnen gehören der katholischen Kirche an. (Stand 2006)

Politik

Bundestagswahlen

Am 18. September 2005 gewann Leo Dautzenberg (CDU) mit 71886 Erststimmen (51,4%) das Direktmandat des Wahlkreises Heinsberg für den Deutschen Bundestag. Die CDU gewann 60704 Zweitstimmen (43,2%).

Landrat

Landrat ist seit der Kommunalwahl vom 26. September 2004 Stephan Pusch (CDU) aus Hückelhoven, auf den 56,2% der Stimmen entfallen waren. Sein wichtigster Gegenkandidat, Franz-Josef Fürkötter (SPD), war auf 26,2% gekommen.

Kreistag

Bei der Wahl zum Kreistag am 26. September 2004 errang die CDU 54,8% der Stimmen (29 von 54 Sitzen), die SPD 25,8% (14), Bündnis 90/Die Grünen 9,0% (5), die FDP 8,8% (5) und die NPD 1,5% (1).

Partnerkreise

Europaregion

Der Kreis Heinsberg gehört seit 1978 zur Euregio Maas-Rhein.

Verkehr

Links: RegionalExpress auf der Rurbrücke zwischen Baal und Brachelen, Rechts: Erntezeit
Links: RegionalExpress auf der Rurbrücke zwischen Baal und Brachelen, Rechts: Erntezeit

Eisenbahn

Strecken

Hauptstrecken 

Den Kreis Heinsberg berührt seit 1852 die Aachen-Düsseldorf-Ruhrorter Bahn. Von ihr zweigt außerhalb des Kreises seit 1879 die Hauptstrecke Mönchengladbach–Wegberg–Roermond-Antwerpen (Eiserner Rhein) der Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft ab. Eine Nebenstrecke führt zum Siemens-Bahnprüfzentrum Wildentrath und eine Stichstrecke nach Brüggen.

Nebenstrecken 

Die Preußische Staatsbahn schloss 1890 die heutige Kreisstadt Heinsberg in Lindern (Bahnstrecke Heinsberg–Lindern) an die o.g. Hauptbahn an. Ferner kam 1911 die Querverbindung Dalheim–Hückelhoven–Baal–Linnich-Jülich hinzu. Außerdem zweigen in Ratheim und in Oberbruch Anschlüsse zur Zeche Sophia-Jacoba und zum Chemiepark Oberbruch ab.

Gleisbauarbeiten auf der Wurmtalbahn im April 2007
Gleisbauarbeiten auf der Wurmtalbahn im April 2007
Werksbahnen 
Schmalspurbahn 

Im Jahre 1900 eröffneten die Geilenkirchener Kreisbahnen Schmalspurbahnen von der Kreisstadt einerseits nach Alsdorf, andererseits nach Wehr, von wo es 1905 bis Tüddern weiterging. Heute betreibt die IHS auf dem Reststück dieser Bahnlinie einen Touristikverkehr.

Geschichte

1. Kohlenganzzug der SJ in die DDR
1. Kohlenganzzug der SJ in die DDR
Blütezeit

Der Grenzbahnhof in Dalheim-Rödgen erreichte einst eine Ausdehnung von über 27 Gleisen und war damit für lange Zeit der größte Bahnhof im Kreis. Der Personenzugverkehr nach Heinsberg erreichte in den 50er Jahren mit 13 Personenzugpaaren am Tag seine Höchstzahl.

Der Güterverkehr zur Zeche Sophia-Jacoba war auf der elektrifizierten Verbindung Baal - Ratheim immer schon eine wichtige Einnahmequelle für die Bahn; so hatte der Bahnhof Ratheim einst 14 Beamte und der Güterverkehr erreichte bis zu 60.000(!) Güterwaggons pro Jahr (z.B. 1987). Es fuhren 4-6 sogenannte "Programmzüge" pro Tag (bei Bedarf weitere Güterzüge) und nahezu im Blockabstand betriebsinterne Transporte zwischen dem Zechengelände in Ratheim und der Verarbeitung (Brikettfabrik) in Hückelhoven.

Niedergang
Gleisabbau in Wassenberg
Gleisabbau in Wassenberg

Im Zuge der individuellen Motorisierung mit PKW ging das Fahrgastaufkommen in den Nachkriegsjahren zurück. Mit dem Einsatz von Bahnbussen verlagerte die damalige Bundesbahn den öffentlichen Personenverkehr weg von der Schiene und reduzierte gleichzeitig auch den Betrieb auf den Nebenstrecken auf nur sehr wenige Zugpaare pro Tag und Richtung.

Kritiker sahen das verringerte Angebot als Ursache für den Passagierrückgang und unterstellten, die Bahn habe systematisch versucht, den Betrieb auf den Bahnstrecken unattraktiv zu gestalten und mit dem resultierendem Fahrgastrückgang einen Grund für deren Stilllegungen zu konstruieren.

So endete in den Jahren 1949-1971 schrittweise der Verkehr auf der Selfkantbahn. Bereits seit 1953 verkehrten keine Personenzüge mehr im grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Dalheim und Roermond. Am 29. September 1968 wurde der Personenverkehr von Baal nach Jülich eingestellt. Am 27. September 1980 verkehrte der letzte Personenzug von Baal nach Dalheim und einen Tag früher der letzte Personenzug von Heinsberg nach Lindern.

Gegenwart

Die beiden Hauptstrecken stellen wichtige Städteverbindung im Rheinland dar. Während die Dalheimer Strecke die Versorgung der Stadt Wergberg im ÖPNV sichert, ist die den Kreis an seinem südlichsten Zipfel tangierende Hauptstrecke Aachen-M.gladbach eine wichtige Verbindungen der Relation Ruhrgebiet-Aachen-Belgien und sind insbesonders im strukturschwachen Heinsberger Land heute für Berufspendler von großer Bedeutung. Die Nebenstrecken stellen zudem die Versorgung des Oberbrucher Chemieparks und des in Hückelhoven ansässigen Restbetriebs der Zeche Sophia-Jacoba sicher.

Für den Kreis und die Stadt Wegberg hat der Schienenverkehr aufgrund des Bahnprüfzentrums in Wegberg-Wildenrath außerdem eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung.

Arbeiten zur Reaktivierung der Heinsberger Strecke
Arbeiten zur Reaktivierung der Heinsberger Strecke
Zukunft

Da Heinsberg eine der wenigen Kreisstädte Deutschlands ohne Bahnanschluss für den Personenverkehr ist, gibt es Planungen, dieses durch den Auf- und Ausbau der Euregiobahn bis 2008 wieder zu ändern. Zudem wird langfristig vom Aachener Verkehrsverbund angestrebt), die Verbindung Baal–Ratheim–(Wassenberg) wieder in Betrieb zu nehmen. Vorgesehen ist auch der Neubau einer Verbindung zwischen Baal und Linnich bzw. zwischen Lindern und Linnich. Für den überregionalen Güterverkehr soll der sogenannte Eiserne Rhein wieder genutzt werden.

Mittel- bis langfristig wird man allerdings nicht alle Projekte verwirklichen können, da es Schwierigkeiten in der Finanzierung gibt, deren Ursache die einen die Kürzung der Regionalisierungsmittel durch den Bund, zum anderen eine politische Neubewertung durch den seit 2005 amtierenden NRW-Verkehrsminister Oliver Wittke sind.

Freizeit und Touristik

Museen

Kreismuseen

Der Kreis unterhält zwei Museen und eine Museumsmühle.

  • Das Kreismuseum Heinsberg
  • Das Kreismuseum Geilenkirchen
  • Windmühle Breberen bei Gangelt

Sonstige Museen

  • Rheinisches Feuerwehrmuseum in Erkelenz-Lövenich
  • Flachsmuseum in Wegberg-Beeck
  • Museum für europäische Volkstrachten in Wegberg-Beeck
  • Dauerausstellung "Bionik-Zukunftstechnik lernt von der Natur" im Naturparkzentrum Wegberg-Wildenrath
  • Bauernmuseum Selfkant in Gangelt-Tüddern
  • Die Sammlung Riediger in Übach-Palenberg zeigt Funde aus der Mittelsteinzeit und Blitzröhren
  • Heimatmuseum „Gerhard Tholen Stube“ in Waldfeucht
  • Mineralien- und Bergbaumuseum in Hückelhoven
  • Schacht 3 in Hückelhoven ist eine ehemalige Schachtanlage der Zeche Sophia-Jacoba.
  • Korbmachermuseum in Hückelhoven-Hilfarth
  • Historisches Klassenzimmer in Geilenkirchen-Immendorf

Andere Ausflugsziele

  • Wildpark Gangelt
  • Selfkantbahn, eine meterspurige Dampfeisenbahn
  • Wassermühlen
  • Windmühlen
  • Die St.Jans Klus in Haaren
  • Verschiedene Naherholungsgebiete
Radwegbeschilderung im Kreis Heinsberg
Radwegbeschilderung im Kreis Heinsberg

Fahrradtouristik

Seit 2006 dient ein an die benachbarten Niederlande und die Nachbarkreise angepasstes Orietierungssystem mit Knotenpunkten der Förderung des Fahrradtourismus. Drei Fernradwege führen durch das Kreisgebiet.

Im Jahre 2006 wurde im Kreis Heinsberg das aus den Niederlanden bekannte "Knooppuntsystem" (Knotenpunktsystem) eingeführt. An diesen rot maerkierten und durchnummerierten Knotenpunkten befindet sich jeweils eine Orientierungskarte.

Publikationen

  • Heimatkalender des Kreises Heinsberg
  • Museumsschriften des Kreises Heinsberg
  • Schriftenreihe des Kreises Heinsberg
  • Bibliographie Grenzland 1981 - 1999, hrsg. Arbeitsgemeinschaft Grenzland Kreis Heinsberg - Limburg
  • Harry SEIPOLT, "... stammt aus asozialer und erbkranker Sippe". Zwangssterilisation und NS-Euthanasie im Kreis Heinsberg 1933 - 1945, in: Heimatkalender des Kreises Heinsberg, Jg. 1992, S. 112 - 124.
  • Harry SEIPOLT, Reichsausschußkinder im Kreis Heinsberg 1939 - 1945, in: Heimatkalender des Kreises Heinsberg, Jg. 1993, S. 123 - 135.

Medien

Der lokale Zeitungskmarkt teilt das Kreisgebiet nach wie vor in seine beiden Vorgängerkreisen auf: Während man im südlichem Teil, dem ehemaligen Selfkantkreis Geilenkirchen-Heinsberg eher die Aachener Zeitung und die Aachener Nachrichten liest, so ist im nördlichen ehemaligen Kreis Erkelenz die Rheinische Post verbreiteter.

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) berichtet aus dem für die Region zuständigen WDR-Lokalstudio Aachen sowohl in der Sendung „Lokalzeit“ des WDR-Fernsehens als auch im Regionalteil seines zweiten Hörfunkprogramms WDR 2 über aktuelle Geschehnisse.

Regionalfernsehen im Kreis Heinsberg. Im Kreis Heinsberg ist das westlichste regionale Fernsehen der Bundesrepublik Deutschland ansässig. HS-TV Regionalfernsehen für den Kreis Heinsberg mit Sitz in Erkelenz ist privatwirtschaftlich organisiert und berichtet in einer 14-tägigen Magazinsendung als öffentliches Fernsehen an über 50 Terminals im gesamten Kreisgebiet, sowie tagesaktuell auf ihrer Internetpräsenz unter www.HS-TV.de über regionale Themen. Es werden mit jeder Magazinsendung etwa 80.000 Menschen erreicht.

Siehe auch

Weblinks

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