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Kreis Euskirchen
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| Wappen | Karte |
|---|---|
| Bild:Kreis Euskirchen coa.svg | Bild:Lage des Kreises Euskirchen in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen |
| Regierungsbezirk: | Köln |
| Landschaftsverband: | Rheinland |
| Verwaltungssitz: | Euskirchen |
| Fläche: | 1.249 km² |
| Höchster Punkt: | 690 m.ü.NN |
| Einwohner: | 193.202 (30. Juni 2006) |
| Bevölkerungsdichte: | 155 Einwohner je km² |
| Kreisschlüssel: | 05 3 66 |
| Kfz-Kennzeichen: | EU |
| Kreisgliederung: | 11 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: | Jülicher Ring 32 53879 Euskirchen |
| Website: | www.kreis-euskirchen.de |
| Politik | |
| Landrat: | Günter Rosenke (CDU) |
| Karte | |
| Bild:North rhine w eu.png | |
Der Kreis Euskirchen ist ein Kreis im äußersten Südwesten von Nordrhein-Westfalen. Er grenzt im Westen an Belgien und an den Kreis Aachen, im Norden an den Kreis Düren und an den Rhein-Erft-Kreis, im Osten an den Rhein-Sieg-Kreis und an den rheinland-pfälzischen Landkreis Ahrweiler sowie im Süden an den ebenfalls rheinland-pfälzischen Landkreis Vulkaneifel.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Der Kreis ist unter dem Namen „Landkreis Lechenich“ 1816 eingerichtet worden und gehörte zum Regierungsbezirk Köln in der preußischen Rheinprovinz.
1827 wurde er in „Landkreis Euskirchen“ umbenannt. 1932 kam u.a. Bad Münstereifel aus dem Landkreis Rheinbach hinzu.
1972 kamen mit der Eingliederung des Regierungsbezirks Aachen nach Köln die übrigen Städte und Gemeinden aus dem aufgelösten Kreis Schleiden hinzu.
1975 wurde die Stadt Erftstadt (entstanden aus u.a. Lechenich und Liblar) in den Erftkreis (heute Rhein-Erft-Kreis) ausgegliedert.
Politik
Landrat
- Günter Rosenke (CDU)
Wappen, Dienstsiegel und Banner
Der Regierungspräsident Köln hat am 31. Oktober 1973 dem Kreis Euskirchen das folgende Wappen genehmigt:
Geviert; in Feld 1 in Rot drei zwei zu eins gestellte goldene (gelbe) Rosen; in Feld 2 in Gold (Gelb) ein rot bewehrter und bezungter schwarzer Löwe; in Feld 3 in Silber (Weiß) ein durchgehendes schwarzes (kurkölnisches Balkenkreuz; in Feld 4 in Rot ein dreizackiger goldener (gelber) Zickzackbalken.
Der Kreis führt Dienstsiegel mit dem Kreiswappen. Sie zeigen in der Umschrift oben „Kreis“ und unten „Euskirchen“. Im Siegelrund das Kreiswappen im Schilde: Geviert: rechts oben in Schwarz drei, 2 : 1 gestellte, weiße Rosen; links oben in Weiß ein schwarzer Löwe; rechts unten in Weiß ein durchgehendes Balkenkreuz; links unten in Schwarz ein dreizackiger weißer Zickzackbalken.
Der Kreis führt ein Banner. Es ist Rot-Gold (Gelb) im Verhältnis 1 : 1 längsgestreift, mit dem Wappenschild im quadratischen silbernen (weißen) Bannerhaupt.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Die Erschließung mit Bahnlinien begann 1864, als die Rheinische Eisenbahn-Gesellschaft eine Strecke von Düren zur Kreisstadt Euskirchen eröffnete. Von hier wurde die Trasse zwischen 1865 und 1870 weiter in die Eifel hineingeführt, während die direkte Verbindung von Köln her erst 1875 fertiggestellt war.
Die Preußische Staatsbahn erbaute vom Knoten Euskirchen ferner Bahnen nach Bonn (1880) und Bad Münstereifel (1890). Außerdem gingen von der "Eifelstrecke" noch folgende Zweigbahnen ab:
- 1884: Kall - Hellenthal
- 1912: Jünkerath - Losheim - Weyertz und
- 1912/13: Blankenheim Wald - Ahrdorf - Dümpelfeld mit Anschluß Ahrdorf - Lissendorf
Die Euskirchener Kreisbahnen erschlossen 1895 einige abseits der Hauptlinien gelegene Gegenden durch die Schmalspurbahnen Euskirchen - Mülheim-Wichterich - Liblar und Mülheim-Wichterich - Zülpich - Satzvey - Arloff.
In Zülpich Stadt bestand seit 1909/11 Anschluß an die Strecke Düren - Zülpich - Embken der Dürener Kreisbahn.
Die Eisenbahnen umfassten nun ein Netz von 214 km Länge. Davon sind für den Personenverkehr nur 84 km übrig geblieben, nachdem zahlreiche Strecken stillgelegt wurden.
Museen
- Bad Münstereifel
- Blankenheim
- Kreismuseum
- Karnevalsmuseum
- Naturkundliche Ausstellung
- Euskirchen
- siehe Museen in Euskirchen
- Hellenthal
- siehe Museen in Hellenthal
- Mechernich
- siehe Museen in Mechernich
- Zülpich
- siehe Museen in Zülpich
- Nettersheim
- Naturschutzzentrum Eifel
Siehe auch: Liste deutscher Museen nach Orten, Liste deutscher Museen nach Themen
Sonstiges
Die Sagenwelt des Kreises Euskirchen ist bevölkert von zahlreichen Werwölfen und Werwölfinnen, u. a. eine Erinnerung an die zahlreichen Wolfsrudel, die bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts das Gebiet zwischen Eifel und Erft heimsuchten.
Im westlichen Teil des Kreisgebietes insbesonders gegenüber der Grenze nach Belgien befinden sich bedeutende Ruinen und erhaltene Anlagen des ehemaligen Westwalles.
Kreisgliederung
Der Kreis Euskirchen setzt sich aus elf Gemeinden zusammen. Fünf führen den Titel „Stadt“. Von diesen fünf sind die zwei Städte Euskirchen und Mechernich Mittlere kreisangehörige Städte, da ihre Einwohnerzahlen jeweils zwischen 25.000 und 60.000 liegen.
| Städte | Einwohner |
| Euskirchen | 55.235 |
| Mechernich | 27.271 |
| Zülpich | 20.153 |
| Bad Münstereifel | 18.988 |
| Schleiden | 13.823 |
| Gemeinden | |
| Weilerswist | 16.354 |
| Kall | 11.983 |
| Blankenheim | 8.632 |
| Hellenthal | 8.518 |
| Nettersheim | 7.984 |
| Dahlem | 4.261 |
Stand: 30. Juni 2006
Literatur
- Peter Kremer, Blutsauger und kopflose Reiter, Werwölfe und Wiedergänger an Inde, Erft und Rur. Düren 2003 (illustrierte u. kommentierte Sammlung von Volkssagen aus den Kreisen Euskirchen und Düren und dem Erftkreis) ISBN 3-929928-01-9
Weblinks
-
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