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Kreativität

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Kreativität bezeichnet die Fähigkeit schöpferischen Denkens und Handelns. Insbesondere wird der Begriff Kreativität als Bezeichnung für die Ursache persönlicher geistiger Schöpfungen (Urheberrechtsgesetz) von Künstlern verwendet. In jüngerer Vergangenheit wurde diese menschliche Fähigkeit vermehrt zum Gegenstand des Interesses von Wirtschaft und Wissenschaft. Die Erforschung kreativer Prozesse und ihre Beherrschbarkeit und Berechenbarkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung.

Inhaltsverzeichnis

Etymologie

Der Ursprung des Begriffs Kreativität ist nicht eindeutig geklärt. Es gibt mehrere ähnliche und vom Wortstamm her verwandte Wörter, die auf den lateinischen Begriff creare zurückgehen, was so viel bedeutet wie "etwas neu schöpfen, etwas erfinden, etwas erzeugen, herstellen". Beispielsweise leitet sich das in der Renaissance mit der Bedeutung "wählen, erwählen" verwendete Wort "kreieren" davon ab. Im 19. Jahrhundert entwickelte es sich zum Bühnenwort mit der Bedeutung von "eine neue Rolle auf der Bühne" darstellen. Durch französischen Einfluss entstand dann im 20. Jahrhundert das Fremdwort "Kreation" ("Modeschöpfung, Modell"), aus dem sich der heutige Begriff Kreativität im Sinne von "schöpferische Kraft" ableitet. In dem Begriff Kreativität klingt aber auch das lateinische "crescere" an, das "werden, wachsen, wachsen lassen" bedeutet. Dieser eher passive Aspekt der Kreativität wird in den östlichen Schöpfungsvorstellungen stärker beachtet, wo z. b. im Buddhismus und Hinduismus Kreativität geschehen Lassen und Einfügen in ein größeres Ganzes bedeutet. Holm-Hadulla beschreibt in seinem Buch "Kreativität - Konzept und Lebensstil", wie eine gelungene Balance zwischen aktivem Gestalten und passivem geschehen Lassen sowohl alltägliche als auch außergewöhnliche Kreativität fördert.

Forschungsgeschichte der Kreativität

Von der Antike bis zum Mittelalter wurde die individuelle schöpferische Kraft eines Menschen als gottgegebenes Genie betrachtet. In der Zeit zwischen dem Mittelalter und der Neuzeit entstand eine andere Auffassung über geistige Schöpfungen. Damals traten zum ersten Male auch wissenschaftliche Aspekte in den Vordergrund und die künstlerischen Aspekte verblassten. Vor 1890 wurde Kreativität als schöpferische Kraft eher im religiösen Kontext als Zeichen göttlicher Gnade gewertet (1.). Etwa um 1890 beschäftigte sich Sir Francis Galton zum ersten mal mit der „schöpferischen Begabung“ als Konstrukt und versuchte, diesen Begriff zu definieren. Dies waren die Anfänge der Intelligenz- und Kreativitätsforschung (2.).

Die Intelligenzforschung war der ausschlaggebende Faktor für die Erforschung der Kreativität, da Kreativität und Intelligenz miteinander verknüpft sind, d.h., dass die Höhe des Intelligenzquotienten und die Kreativität eines Individuums einander bis zu einer gewissen Höhe des IQ entsprechen, sich aber gegenläufig entwickeln können, je höher der IQ des Individuums tatsächlich ist. Ab ca. 1900 wurden erste Intelligenzmessungen durchgeführt, die auf einfachen Tests für die muskuläre Leistungsfähigkeit des Einzelnen beruhten, und erste IQ-Tests entwickelt, um Soldaten zu testen (3.). Doch erst 1907 wurden erste psychologische Grundlagen von Angell erarbeitet und später durch behavioristische Forschungen erweitert (1.). Um 1921 leistete Louis Terman seine ersten Untersuchungen in Bezug auf die intellektuelle Leistungsfähigkeit von Individuen (2.). Doch erst Robert S. Woodworth, der das SOR-Paradigma 1929 entwickelte, entdeckte, dass der einzelne Organismus und dessen Zustand ein wichtiger Bestimmungsfaktor für die Entwicklung der Kreativität ist. Seine neo-behavioristischen Ansätze in der Denk- und Persönlichkeitspsychologie erreichten 1934 ihren Höhepunkt (1.).

Ab 1950 befasste Joy Paul Guilford sich intensiv mit dem Thema Kreativität. Dabei kam er zu der Annahme, dass Kreativität durch vier grundlegende psychische Merkmale definiert wird. Er nannte seine Entdeckung auch das "divergent thinking" (3.). Er steuerte weitere Aspekte wie sozioökonomische, wissenschaftliche und pädagogische Gesichtspunkte in Bezug auf die Möglichkeiten einer Definition von Kreativität bei, und ermöglichte somit zum ersten Mal die Möglichkeit der Messung kreativer individueller Problemlösungen.

Auch bedeutende Wissenschaftler wie Stein (1953), Drevdahl (1956) und Edward De Bono (1957) versuchten, Kreativität zu definieren, um sie messbar zu machen. De Bono prägte unter anderem den Begriff des "lateral thinking", der in der deutschen Sprache als Begriff des Querdenkens in die Fachsprache der Psychologie Einzug hielt (3.).

1962 wurde der Versuch von Getzel und Jackson unternommen, Kriterien festzulegen, die den kreativen Menschen als solchen erkennbar machen sollten. Dabei legten sie vier Hauptmerkmale fest, die sie als kreative, intelligente, moralische und psychologische Fähigkeiten bezeichneten (3.). Auch Mc Kinnon (1962) und Barron (1965) wagten den Versuch, Kreativität zu definieren (2.). Dabei definierte Mc Kinnon Kreativität als eine Idee, die neu ist und gleichzeitig selten von mehreren Menschen gedacht wird, die aber trotzdem verwirklichungsfähig ist und der Verbesserung oder der Veränderung dient.

Erst 1994 kam Dorsch letztendlich zu dem Schluss, dass Kreativität ein nicht genügend scharf umgrenzter Begriff sei, der Raum zur Spekulation biete und bei Menschen mit speziellen Persönlichkeitseigenschaften auftrete (2.).

2005 arbeitete Holm-Hadulla heraus, dass kreative Begabungsprofile, Motivationen und Persönlichkeitseigenschaften in verschiedenen Betätigungsfeldern - Kunst, Wissenschaft, Politik und Wirtschaftsleben - höchst unterschiedlich seien.

Definition von Kreativität

Bild:Kraehennest.jpg
Kreativität als Voraussetzung für Anpassungsleistungen auch bei Tieren: aus Kleiderbügeln angefertigtes Krähennest
Kreativität ist laut Joy Paul Guilford und seinen Kollegen jede neue, noch nicht dagewesene, von wenigen Menschen gedachte und effektive Methode, ein Problem zu lösen, bzw. die Miteinbeziehung von Faktoren wie Problemsensitivität, Ideenflüssigkeit, Flexibilität und Originalität. Demzufolge wäre Kreativität die zeitnahe Lösung (Flexibilität) für ein Problem mit ungewöhnlichen, vorher nicht gedachten Mitteln (Originalität) und mehreren Möglichkeiten der Problemlösung (Ideenflüssigkeit), die für das Individuum vor der Problemlösung in irgendeiner Weise nicht denkbar ist (Problemsensitivität).

Kreativität ist jedoch keine Eigenschaft, die entweder vorhanden oder nicht vorhanden ist. Vielmehr kann sie erlernt werden, wenn auch nicht vollständig (Knieß 2006).

Kreativität hängt von Begabungen, Motivationen und Persönlichkeitseigenschaften ab. Neben Begabungsprofilen hat Holm-Hadulla (2005) das intrinsische Interesse, Neugier und Selbstwertsteigerung als wichtigste Motivationsfaktoren beschrieben. An Persönlichkeitseigenschaften sind besonders Originalität und Widerstandsfähigkeit von Bedeutung.

Kreativität ist allerdings nicht nur im Denken und Handeln, also der mentalen Dimension verankert, sie wirkt sich genauso in emotionalen, physischen und geistig-seelischen Dimension aus. Die Intelligenzforschung war der ausschlaggebende Faktor für die Erforschung der Kreativität, da Kreativität und Intelligenz miteinander verknüpft sind. Was in IQ-Tests allerdings nicht gemessen wird, ist die emotionale Intelligenz, Hellsichtigkeit (mediale Dimension) und Seelenaspekte (intuitive Dimension), also die Mehrdimensionalität des Menschen.

Kreative Intelligenz

Kreative Intelligenz ist eine allumfassende Energie, die in allem Leben, im Menschen, Tieren und Pflanzen, angelegt ist und nach Ausdruck, Entwicklung und Vervollkommnung strebt. Sie ist in jeder Zelle, im sichtbaren Körper und in allen unsichtbaren Körpern. Sie fließt aus inneren und äußeren Kraftquellen und enthält die materielle , emotionale, intuitive, mentale und geistige Intelligenz, also stoffliche und nicht stoffliche Informationen. Wird eine dieser Dimensionen unterdrückt, z.B. die Gefühlswelt (emotionale Intelligenz), so erstarrt damit der elektromagnetische Energiefluss, der zuständig ist für die Gesundheit der Drüsen und Organe, das endokrine System, die energetische Dimension. Kreative Intelligenz zeigt sich in genialen Erfindungen, Innovationen, Visionen, Hellsichtigkeit, Feinfühligkeit, Kunstwerken, Selbstheilungsprozessen, Wundern. Es ist eine unerschöpfliche Quelle, die von der Quantenphysik teilweise verständlich gemacht werden kann.

In diesem Feld der unbegrenzten Möglichkeiten jenseits von Raum und Zeit ist Fülle und Leere gleichzeitig. Es gibt keinen Mangel. Mangelerscheinungen treten dann auf, wenn die kreative Intelligenz überlagert wird von Angst, falscher Scham und Schuld, die tiefgreifende Konflikte verursachen können. Im authentischen, kreativen Selbstausdruck liegt ein Potential, das Wunden unerlöster seelischer Konflikte nach und nach heilen kann und so das sog. „Schicksal, das selbst kreiert ist, transformiert und ein Leben in Liebe und Frieden, ermöglicht. Die Quelle ist nicht mehr die Angst und der Mangel, sondern dieser unbegrenzte Raum der Möglichkeiten.

Authentischer, kreativer Ausdruck wirkt sich heilend auf den, der es tut, also den Künstler und auf seine Umgebung (morphogene und morphogenetische Felder) aus. Das heißt, kreativer Selbstausdruck ist nicht egoistische Selbstdarstellung, sondern ein Beitrag, der eine tiefe innere und äußere Wandlung und Heilung ermöglichen kann. Authentische Kreativität ist in direkter Verbindung mit der kreativen Intelligenz, sie ist ein Teil davon und strebt danach aus dieser Quelle inspiriert zu werden.


Bei der Definition von Kreativität spielen folgende Faktoren eine entscheidende Rolle:

  • die individuellen Möglichkeiten einer einzelnen Person
  • die Möglichkeiten der Kreativität und deren Entstehung im sozialen Kontext und deren mögliche Bewertungen
  • die Unterschiede zwischen den verschiedenen Gesellschaftsformen und deren Bewertungsformen der Kreativität im Einzelnen

Die kreativen Bausteine

Mel Rhodes, ein amerikanischer Wissenschaftler, gab dem Begriff Kreativität in den 60er Jahren eine bis heute noch immer gültige Unterteilung in vier verschiedene Grundelemente, die sogenannten vier Ps der Kreativität. Sie helfen, den oftmals noch diffusen Begriff praxisbezogen zu unterteilen, und umfassen

  • die kreative Person
  • den kreativen Prozess
  • das kreativen Produkt
  • das kreative Umfeld (orig.: press)

Diese Beschreibung hat, aus konzeptionell-beschreibender Sicht, bis heute noch eine fundamentale Bedeutung und wird vor allem im anglo-amerikanischen Sprachraum mit dem Begriff "absichtliche Kreativität" in Verbindung gebracht. Es gab und gibt wiederholte Versuche, die vier Ps um weitere P-Begrifflichkeiten zu ergänzen, die aber bislang weder schlüssig waren, noch sich in der Kreativanwendung durchsetzen konnten. Jüngere Forschungen von Luther zielen auf die systemischen Zusammenhänge der vier Elemente ab und entwerfen ein neues Modell, das die funktionalen Abhängigkeiten deutlicher herausstellt.

Der kreative Prozess

Holm-Hadulla beschrieb 2005 die folgende Phasen des kreativen Prozesses:

•Vorbereitung

•Inkubation (Ausbrüten)

•Illumination (Erleuchtung)

•Realisierung

•Verifikation (Bestätigung der Richtigkeit durch Überprüfung)

Individuelle Möglichkeiten einzelner Personen

Hier spielt der Faktor der Eigenbewertung des Einzelnen eine Rolle: Wie bewertet der Einzelne seine eigene Kreativität und das daraus entstehende Problemlösungsverhalten im Vergleich zu anderen Personen? Ein Faktor ist aber auch die Bewertung durch andere Menschen, also, wie der Einzelne von außen über seine Kreativität und die dadurch entstehenden Problemlösungsfähigkeiten bewertet wird.

Eine subjektive Sichtweise jeder einzelnen Person ist in der Bewertung nicht auszuschließen, da jedes Individuum nach eigenen Kriterien bewertet, wenn es keine Normwerte zur Verfügung hat, und keine allgemeingültige, weil bekannte und gleichzeitig gültige und reliable Definition von Kreativität zur Bewertung herangezogen wird.

Das bedeutet, dass durch die mangelnde Definition des Begriffs die Wertung eines einzelnen Individuums fast immer subjektiv ist und erst eine Gruppe von Menschen mit ihren verschiedenen Maßstäben zur Messung von Kreativität und einer internen Absprache von Regeln zur Definition dazu in der Lage ist, Kreativität neutral und nach verschiedenen, vorher festgelegten Gütekriterien zu bewerten und zu messen. Eine Gruppe legt die Normwerte fest, der Einzelne kann mit diesen konform gehen oder nonkonform sein.

In der Kunst erfordert der hier geltende Innovationszwang, dass Kreativität mit Normenbruch bzw. dem Verstoß gegen tradierte Normen einhergeht. Eine dichterische Pointe: Goethe und Thomas Mann haben in ihren Fassungen des Faust-Mythos kreativen Anstoß dem Teufel zugeschrieben (Faust I: Prolog im Himmel; Doktor Faustus: Kapitel XXV).

Der soziale Kontext: Entstehung und Bewertung der Kreativität

Die Bewertung von Kreativität durch eine soziale Gruppe erweist sich als Barriere, wenn eine Problemlösung von der Gruppe für nicht durchführbar gehalten und verworfen wird. Das kann bei Spracharmut der Gruppenmitglieder ohne jegliche Begründung geschehen. Ein nonkonformes Individuum wird bei dieser Konstellation unterdrückt oder ausgegrenzt (5.). In krassen Fällen werden Kreative als verrückt angesehen, etwa wie Leonardo da Vinci, James Watt oder Sir Alexander Graham Bell, die jedoch nach ihrem Ableben gefeiert wurden. Diese Reaktion enspringt dem Gruppengefühl und dem Bild, das eine Gruppe von sich selbst hat. Jeder, der mit der Gruppe konform ist, bringt weniger Störungen und vermeintlich weniger Rückschläge in den Erfolgen der Gruppe.

Forschungen in der Sozialpsychologie von Schlenker und Weigold zufolge gehen Kreative in dem Maße nicht konform, in dem das Problem nach ihren Kriterien nicht anders zu bewältigen ist. Albert Einstein, der Erfinder der Relativitätstheorie, wird in seiner Biografie als aufbrausend und von Selbstvorwürfen geplagt beschrieben. Die Gründe hierfür dürften in dem anfänglichen Unverständnis der Fachkollegen für die Kreativität Einsteins und deren Resultate gelegen haben, wie auch in seinen nonkonformistischem Durchsetzungswillen.

Anregung und Herausforderung spielen bei der Entwicklung einer kreativen Lebenseinstellung eine besondere Rolle. Eine Herausforderung kann zu existenziellen Veränderungen führen. Erziehungs- und Bildungseinrichtungen, in denen auf Ermutigung Wert gelegt wird, fördern die Kreativität (Frederick Mayer).

Wird eine Idee von verschiedenen Menschen nacheinander gedanklich einer Überprüfung unterzogen, kann es geschehen, dass diese doch für durchführbar erklärt wird. So zum Beispiel das erste Fluggerät nach den Zeichnungen von da Vinci oder die Entwicklung des ersten Fernglases durch die Entdeckung Galileo Galileis. Picassos kubistische Werke wie "Der Mann an der Gitarre" von 1918 und seine Collagen entstanden durch die Vorstellungskraft des Einzelnen. Joan Miró und sein Werk sind ein Beispiel für die bildhauerische Kunst, und Friedensreich Hundertwasser mit seinen architektonischen Höchstleistungen sollte auf diesem Gebiet erwähnt werden (4.).

Unterschiede zwischen Gesellschaftsformen, Bewertungsformen, Kreativität im Einzelnen

Die Menge der unterschiedlichen Kulturen der Menschheit, deren Gepflogenheiten und das Lebensumfeld bringen immer wieder neue Formen der Verarbeitung der in ihr vorhandenen Materialien hervor, denn sie sind auf Bearbeitung und Verarbeitung sowie die Gestaltung ihrer Umgebung angewiesen. Das bedeutet, die Eigenschaften der Umgebung bedingen die Kreativität der in ihr lebenden Individuen.

Sichtbar werden diese Unterschiede z.B. im architektonischen Baustil: In Spanien ist z. B. der maurische Baustil, eine Mischung aus römischen und arabischen Elementen, vorherrschend. Er ist auch in weiten Teilen Nordafrikas vertreten. Man vergleiche z. B. die Alhambra in Granada oder beispielsweise die Stadt El Djem in Tunesien, die bekannt ist für ihr Amphitheater.

In Nordamerika werden Häuser z. B. aus den dort vorhandenen Materialien gebaut: Im alten Stil vornehmlich Holzhäuser, im neuen Stil vornehmlich mit Beton, Glas und Stahl. Die einzelnen Baustile und Stilepochen spielen dort nur eine untergeordnete Rolle und die vorhandenen Materialien sind als solche Gegenstand der Betrachtungen. Vorhandene Unterschiede sind die typischen noch auf die Stammesgeschichte zurückgehenden Bauten der Ureinwohner Nordamerikas und die Unterschiede die in den einzelnen Bauweisen auftauchen: Tipis, Wigwams, Erdhäuser und Pueblos, aber auch die Entwicklung der Häuser der amerikanischen Einwanderer, die Festungen[1] die vor den Indianern schützten, von der Blockhütte über die Villen der Südstaatler, die Farm- und Ranchhäuser der Nordstaatler zu Zeiten des amerikanischen Bürgerkrieges bis zur heutigen Stahlbetonkonstruktion wie dem Empire State Building in New York.

In Südamerika sind die Entwicklungen der Baustile durch die Kulturen der Inka, Maya, Olmeken, Tolteken und Azteken beeinflusst, die Pyramiden aus Stein und Lehmziegeln erbauten, während die indigene Bevölkerung aus Palmwedeln, Holz und anderen Materialien ihre Hütten und Behausungen auch heute noch baut. Wird in Rio de Janeiro in den Slums mit Wellblech, Lehmziegeln und Palmenzweigen eine Bude zum Unterschlupf gebaut, so wird in den feineren Vierteln aus Stein und Ziegel ein Haus gebaut.

Anders sieht es hingegen im asiatischen Raum aus. In China hat sich die Bauweise der Häuser bis ins 19. Jahrhundert kaum verändert und auch heute finden sich Pagoden und Paläste im alten Stil.

Literatur

  • Burow O.A. (1999). Die Individualisierungsfalle. Kreativität gibt es nur im Plural. Stuttgart: Klett-Cotta.
  • Burow O.A. (2000). Ich bin gut - wir sind besser. Erfolgsmodelle kreativer Gruppen. Stuttgart: Klett-Cotta.
  • DUDEN. Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. Bibliographisches Institut AG, Mannheim 1963. ISBN 3-411-00907-1
  • Woodworth, Robert S. - Contemporary Schools of Psychology, Verlag: Methuen young books, 1965, ISBN 0416315305
  • Drevdahl, J.E. (1956). Factors of importance for creativity. Journal of Clinical Psychology, 12, S.21-26
  • Huser, Joëlle u.a.: "Kreativität" im Journal für Begabtenförderung. Für eine begabungsfreundliche Lernkultur. 2/2004. Studienverlag. Innsbruck
  • Golemann, Daniel: "Kreativität entdecken". dtv, München 1999
  • Gardner, Howard: "Kreative Intelligenz" Campus Verlag, Frankfurt 1999
  • Noack,Karsten: "Kreativitätstechniken" Cornelsen, 2005, ISBN 3589219564
  • Holm-Hadulla, Rainer M.: "Kreativität - Konzept und Lebensstil". Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2005
  • Knieß, Michael: "Kreativitätstechniken. Methoden und Übungen" Beck im dtv, München 2006, ISBN 3423509066
  • Luther, M., Gründonner, J.: "Königsweg Kreativität". Junfermann, Paderborn 2000.
  • Ripke,Gustav,:"Kreativität und Diagnostik". LIT Verlag, Münster 2005
  • Csikszentmihalyi, Mihaly: "Kreativität", Klett-Cotta Verlag Stuttgart 1997

Siehe auch

Intuition, Kreativer Prozess, Kreativitätstechniken, Kreatives Schreiben, Idee, Ideenfindung, Innovation, Laterales Denken, Originalität


Video

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Quellen

Zusammenfassung:

1. http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at/INTERNET/ARBEITSBLAETTERORD/PSYCHOLOGIEORD/Kreativitaet.html
2. http://visor.unibe.ch/SS00/Bestseller/Folien/kreativitt%20internetversion.pdf
3. http://www.laum.uni-hannover.de/ilr/lehre/Ptm/Ptm_KreaGrdl.htm
4. Sozialpsychologie, 4. aktualisierte Auflage, Elliot Aronson, Timothy D. Wilson, Robin M. Akert, Pearson Studium, München, 2004, ISBN:3827370841
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