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Korvettenkapitän
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Korvettenkapitän ist der rangniedrigste Stabsoffiziersdienstgrad der Deutschen Marine. In den anderen Teilstreitkräften der Bundeswehr heißt dieser Dienstgrad Major. Im Sanitätswesen der Bundeswehr sind ranggleich Oberstabsarzt und Oberstabsapotheker. Die Dienstgradabzeichen eines Korvettenkapitäns bestehen aus drei goldgelben Streifen (umgangssprachlich: drei Kolbenringen) sowie einer Reihe goldgelber Eichenlaubstickerei auf dem Mützenschirm.Korvettenkapitäne werden nach A 13 BBO besoldet.
Soldaten in diesem Dienstgrad können innerhalb der durch die Vorgesetztenverordnung (VorgV) gesetzten Grenzen Mannschaften, Unteroffizieren ohne Portepee, Unteroffizieren mit Portepee, Leutnanten und Kapitänleutnanten Befehle erteilen.
| niedrigerer Dienstgrad Stabskapitänleutnant | Offizierdienstgrad Korvettenkapitän | höherer Dienstgrad Fregattenkapitän | |
| Einordnung: Mannschaften - Unteroffiziere o.P. - Unteroffiziere m.P. - Leutnante - Hauptleute - Stabsoffiziere - Generale/Admirale Alle Dienstgrade auf einen Blick: Bundeswehr-Dienstgrade · Die Bundeswehruniformen: Uniformen | |||
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Volksmarine
In den Seestreitkräften der DDR, ab 1960 Volksmarine, war der Korvettenkapitän der niedrigste Dienstgrad in der Gruppe der Stabsoffiziere. Auf ihn folgten der Fregattenkapitän und der Kapitän zur See. Der Ernennung zum Korvettenkapitän ging in der Regel ein Studium an der Militärakademie der NVA „Friedrich Engels“ voraus. Analog zum Major war der Korvettenkapitän der höchste Dienstgrad, den man nach einer Dienstzeit von 25 Jahren in der Regel erreichte.
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