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Korpuskeltheorie
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Die Newtonsche Korpuskeltheorie (auch Korpuskular-, Emissions- oder Emanationstheorie) ist eine physikalische Theorie zur Natur des Lichts, welche das Licht als unendlich feinen, von der Lichtquelle emittierten Stoff betrachtet.
Sie besagt, dass das Licht aus winzigen Teilchen (den Korpuskeln) besteht, die von den leuchtenden Körpern mit großer Geschwindigkeit geradlinig ausgeschleudert werden und kann sowohl die geradlinige Ausbreitung, wie auch die Reflexion des Lichtes erklären. Ebenfalls können verschiedene Farben durch Annahme verschiedener Größe der Lichtteilchen erklärt werden. Beugung, Brechung an Grenzflächen oder teilweise Reflexion bereiten allerdings Schwierigkeiten.
Die Korpuskeltheorie war vorherrschend, bis die Wellentheorie (Wellenoptik) von Huygens an Bedeutung gewann. Die Photonentheorie von Einstein spricht dem Licht ebenfalls korpuskulare Eigenschaften zu.
Literatur
- Johannes A. Lohne: Newtons Theorie der Prismenfarbe. Fritsch, München 1969
- Isaac Newton: New theory about light and colours. Fritsch, München 1965 (Repr. d. Ausg. London 1672)
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