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Korn (Foto)
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Korn nennt man in der analogen Fotografie die kleinsten Strukturen des entwickelten Films, die bei starker Vergrößerung sichtbar werden. Fotochemisch handelt es sich dabei um Zusammenballungen von feinst verteilten Silberteilchen, die für die Zerrissenheit gleichmäßig geschwärzter Flächen verantwortlich sind. Das Filmkorn ist vergleichbar mit Pixeln (bei digitalen Medien) oder Rasterpunkten (bei Druckerzeugnissen).
Die Fein- oder Grobkörnigkeit ist sehr vom Filmtyp, aber auch von den Entwicklungsbedingungen abhängig. Filme mit niedriger Lichtempfindlichkeit, also mit niedrigen ISO-Werten, sind in der Regel feinkörniger als stark lichtempfindliche Filme mit hohen ISO-Werten. Es sollte jedoch beachtet werden, dass dieser Zusammenhang nur bei Filmaterialien gilt, die den gleichen technischen Stand aufweisen. Das Filmkorn hat wesentlichen Einfluss auf das Auflösungsvermögen eines fotografischen Films.
siehe auch: Runzelkorn
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