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Konverter
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Konverter leitet sich aus dem lateinischen Verb convertere = umwenden, verwandeln ... her und bezeichnet
- in der Stahlindustrie: In einem Konverter wird durch Zuführung von Sauerstoff in das verflüssigte Roheisen überschüssiger Kohlenstoff herausoxidiert. Das Roheisen wird so zu Stahl.
- in der Informatik: Konverter sind Computerprogramme, die den Inhalt von Quell-Dateien eines Dateiformats in Ziel-Dateien eines anderen Dateiformats kopieren. Beim Umwandlungsprozess kann es sowohl zu Informationsverlust als auch zur Informationsanreicherung kommen. Bei einem Datenaustausch zwischen Großenrechnern und PCs sind oft Konverter von Zeichensätzen, beispielsweise von ASCII zu EBCDIC notwendig. Auch in der EDI werden Konverter eingesetzt, um Daten zwischen einem internen Datenformat in ein genormtes Format zum Austausch zu konvertieren!
- in der Fototechnik: Konverter sind Zusatzadapter eines Foto-Objektives, die die Brennweite des Objektives vergrößern (Telekonverter) oder verkleinern (Weitwinkelkonverter). Sie werden in der Regel zwischen Kamera und Objektiv angebracht, sind für Kameras mit fest eingebautem Objektiv jedoch auch als Vorsatz erhältlich.
- ein Bauteil am Füllfederhalter: Ein Konverter ist ein Tintenkolben zum Nachrüsten von Patronenfüllern.
- in der Elektrotechnik: Mit Konverter werden gelegentlich auch Stromrichter und Schaltregler bezeichnet.
- in der Funktechnik: Als Konverter oder auch allgemein als Umsetzer werden in der Funktechnik Geräte und Anlagen die zur Umsetzung von Signalen in einen anderen Frequenzbereich dienen bezeichnet.
- in der Computer- und Nachrichtentechnik: Als Konverter, Umsetzer, Encoder oder Decoder werden hier allgemein Geräte und Anlagen die zur Umsetzung von Signalen und Übertragungs-Protokollen dienen bezeichnet.
- in der Kernkrafttechnik: Als Konverter wird hier die bisher nicht realisierte Umwandlung von radioaktiven Spaltprodukten mit großer Halbwertszeit in solche mit kleiner Halbwertszeit bezeichnet. Dies soll im Idealfall unter Ausnutzung der frei werdenden Wärme geschehen. Die "nachverbrannten" Brennelemente geben dann nach kurzer Zeit nur noch tolerable Strahlungswerte ab und sind somit leichter zu handhaben als Reste, die mehrere Jahrtausende eingeschlossen werden müssen..
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