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Kolonnade
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Eine Kolonnade ist ein Säulengang (lat. columna = Säule), der im Unterschied zur Arkade ein gerades Gebälk besitzt.
Kolonnaden waren bereits in archaischer Zeit bekannt und wurden in der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts für die Agora von Athen übernommen. Sie wurden als Stoa bezeichnet. Antike Anlagen wie z.B. die mit Säulen gestützten Terrassen des Herkules-Heiligtums in Palestrina (Praeneste) sind bemerkenswert. Auch im römischen Städtebau waren Kolonnaden ein wichtiger Bestandteil. Von Säulengängen gesäumte Straßen sind vor allem für römische Stadtgründungen im Nahen Osten charakteristisch.
Kolonnaden werden im Städtebau des Barock und des Klassizismus sowohl als selbständige Bauten als auch als Teile von Bauwerken eingesetzt. Weltbekanntes Beispiel barocker Baukunst sind die vier Säulen tiefen Kolonnaden Berninis, die den ellipsenförmigen Teil des Petersplatzes vor dem Petersdom in Rom an zwei Seiten umschließen.
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