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Knickei
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Als Knickeier werden Eier bezeichnet, die kleine Risse und Knicke in der Schale aufweisen. In der Fachsprache heißen diese "Eier der Güteklasse B" und gehören zur Sekundärware.
Bis in die 1980er Jahre konnte der Konsument auf Anfrage bei Bauernhöfen, die ihre selbsthergestellten Produkte verkaufen, noch Knickeier erhalten. Diese waren im Preis stets stark reduziert, zum Teil bis zu 60% herabgesetzt. Knickeier dürfen derzeit nur noch an die Lebensmittelindustrie verkauft werden.
Eier der "Güteklasse C" (stark beschädigt) werden nicht mehr für die Lebensmittelindustrie zugelassen, da sie zum menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet sind. Diese Eier werden u.a. zu Kosmetika verarbeitet.
Eine Sporthalle mit ovalem Grundriss und mit (nicht wirklich) freitragender Glaskuppel in der Gemeinde Halstenbek, die mehrfach einstürzte, wurde durch die damit verbundenen politischen und rechtlichen Verwicklungen bundesweit bekannt, dabei wurde in den Medien die von der Lokalpresse erfundene Bezeichnung als "Knickei" verwendet.
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