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Kinetoskop

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Bild:Edison Kinetoscope.jpg
Edisons Kinetoscope

Das Kinetoskop (griech. skopein = sehen) ist ein Vorläufer der heutigen Filmprojektoren und wurde zwischen 1890 und 1892 von Thomas Alva Edison und William Kennedy Laurie Dickson entwickelt.

In diesem Guckkasten wurden halbierte 70 mm Zelluloidfilme (also 35-mm-Filme) in einer etwa 10 m langen Endlosschleife genau einem Betrachter vorgeführt, der dazu durch ein Okular (Schauspalte) zu blicken hatte. Der Filmstreifen wurde per Elektromotor in Bewegung gesetzt. Um die Filme aufzeichnen zu können, wurde ein ebenfalls von Edison entwickelter Kinematograph (auch Kinetograph) benötigt. Damit der Eindruck eines bewegten Bildes entstehen konnte, musste das einzelne Bild für eine kurze Zeit vor einem Glühlämpchen stillstehen, bevor es dann weitertranpsortiert wurde. Hierzu war ein komplizierter Transportmechanismus erforderlich, der sich bei Vorführungen durch sein lautes Geräusch bemerkbar machte.

Das Edinsonsche Kinetoskop wurde erstmals am 14. April 1894 in New York City präsentiert und 1895 erstmals in Europa vorgeführt. Edison stattete sein Kinetoskop auch durch einen Phonographen aus, der passende Laute zu den bewegten Bildern abspielte, z.B. den Gesang einer Sängerin. Das auf diese Weise zusammengesetzte Gerät nannte man Kinetograph (manchmal auch als Begriff für das Aufzeichnungegerät der Bilder des Kinetoskopen benutzt).

Siehe auch

Kodak, William K. L. Dickson, George Eastman, Bioskop, Cinématographe, Abblätterbuch, Daumenkino, Emile Reynaud, Bildertrommel, Lebensrad (Optik), Laterna magica

Weblinks

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