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Kindertransport
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Als Kindertransport (auch Refugee Children Movement) wurde international der Exodus deutscher, österreichischer, polnischer und tschechischer Kinder jüdischer Abstammung von Nazi-Deutschland beziehungsweise von diesem bedrohten Ländern nach Großbritannien zwischen Dezember 1938 und dem 1. September 1939 bezeichnet.
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Überblick
Die Reichspogromnacht gegen die jüdische Bevölkerung vom 9. auf den 10. November 1938, führte der Weltöffentlichkeit drastisch vor Augen, dass in Deutschland ein Völkermord vorbereitet wurde. Dennoch machten es die damals bestehenden strengen Einwanderungsbestimmungen vieler Länder deutschen Juden trotz Verfolgung unmöglich, Deutschland zu verlassen.
Nach der Pogromnacht handelten die britische Regierung und die Bevölkerung Großbritanniens schnell. Am 15. November 1938 empfing der britische Premierminister Neville Chamberlain eine Abordnung einflussreicher britischer Juden, die über eine vorübergehende Aufnahme von Kindern und Jugendlichen in Großbritannien verhandelten. Die jüdische Gemeinde verpflichtete sich zur Stellung von Garantiesummen für die Reise- und Umsiedlungskosten der Kinder in Höhe von 50 Englischen Pfund pro Kind (nach damaligem Wert rund 1.500 Euro) und versprach, die Kinder im Land zu verteilen und ihnen eine Ausbildung angedeihen zu lassen. Später sollten die Kinder mit ihren Familien wieder vereinigt werden und eine endgültige neue Heimat in Palästina finden.
Wenige Tage später lockerte die britische Regierung die Einreisebestimmungen, und es erging ein Aufruf an die britische Bevölkerung, Pflegekinder in der eigenen Familie aufzunehmen. Es durften nun jüdische Kinder bis zum Alter von 17 Jahren einwandern, sofern ein Förderer für sie gefunden wurde.
Diese Entscheidung traf die britische Regierung trotz der bereits erfüllten Einwanderungsquoten auch mit dem Hintergedanken, diese Demonstration des guten Willens könne die Vereinigten Staaten von Amerika dazu bringen, ihre Einreisebestimmungen ebenfalls zu lockern. Das US-amerikanische Parlament lehnte einen entsprechenden Gesetzentwurf aber wenig später kurzerhand ab, so dass die Kindertransporte nur nach Großbritannien realisiert werden konnten.
Geertruida Wijsmuller-Meyer, eine einflussreiche holländische Bankiersfrau, verhandelte zeitgleich mit Adolf Eichmann und es gelang ihr, eine pauschale Duldung für solche Transporte unter strengen Auflagen zu erlangen. Die Kinder durften nur einen Koffer, eine Tasche und zehn Reichsmark mitnehmen. Spielsachen und Bücher waren verboten, nur eine Fotografie erlaubt. Mitgeführte Wertsachen wurden beschlagnahmt. Den Reisegruppen wurden Blockvisa ausgestellt, und jedes Kind bekam eine Nummer. Um tränenreiche – und damit öffentlichkeitswirksame – Abschiedsszenen zu unterbinden, wurde Eltern und Angehörigen verboten, bei der Abfahrt der Kinder den Bahnsteig zu betreten.
Schon im Dezember 1938 – nicht einmal drei Wochen nach der Pogromnacht – begannen die Briten auf diese Weise damit, jüdische Kinder in ihr Land zu holen. Ein Jahr lang, bis zum Kriegsausbruch 1939, wurden die Transporte von den Nazis geduldet.
Die Kinder fuhren mit dem Zug von ihren Heimatbahnhöfen über die Niederlande, meist nach Hoek van Holland und von dort per Schiff zu der englischen Hafenstadt Harwich. Der erste Transport kam am 2. Dezember 1938 in Parkeston Quay, Harwich an. Er brachte 196 Kinder aus Berlin. Dort wurden sie unter großer Anteilnahme der britischen Bevölkerung und den Medien durch Betreuer in Empfang genommen, die sie zu Pflegefamilien brachten. Jedoch gab es sehr schnell mehr Flüchtlingskinder, als eine freundliche Aufnahme in Pflegefamilien finden konnten. Manche von ihnen wurden in der Folge als kostenloses Dienstpersonal ausgenutzt, viele in Flüchtlingslagern interniert. Hinzu kam das Leid der Kinder, die überwiegend die Umstände ihrer Deportation nicht kannten oder nicht verstanden und oftmals glaubten, ihre Familie habe sie verstoßen.
Das offizielle Ende der Kindertransporte war der 1. September 1939, der Tag, an dem der deutsche Angriff auf Polen erfolgte und der Zweite Weltkrieg begann. Der letzte bekannte Kindertransport erfolgte jedoch durch den niederländischen Frachter SS Bodegraven, der mit 80 Kindern an Bord am 14. Mai 1940 unter deutschem Maschinengewehrfeuer von IJmuiden aus den Kanal überquerte und schließlich in Liverpool landete.
Mit Ausbruch des Weltkrieges veränderte sich für die Flüchtlingskinder auch die Situation in Großbritannien. Viele wurden von den Pflegefamilien in Flüchtlingslager abgegeben oder als deutsche Spione verdächtigt. Dennoch entgingen knapp 10.000 Kinder durch diese humanitäre Aktion weiterer Verfolgung oder einem eventuellen Tod im Konzentrationslager.
Viele der Kinder erfuhren erst nach Kriegsende die Details ihrer Deportation und des Schicksals ihrer in Deutschland verbliebenen Familie.
Mark Jonathan Harris, dessen Film Kindertransport 2001 als bester Dokumentarfilm mit dem Oscar prämiert wurde, schreibt, wie die Kinder mit ihrem Schicksal allein blieben:
- Das Schicksal der Kinder und ihre weitere Geschichte weisen bleibende Spuren der Traumatisierung auf. Viele sahen ihre Eltern nie wieder, und selbst wenn Mutter oder Vater am Ende der Naziherrschaft zu den Überlebenden gehörten, kamen meist keine normalen Beziehungen mehr zustande. Unter den Kindern sind Depressionen und Beziehungsstörungen, Ängste aller Art, Ruhelosigkeit und Misstrauen besonders häufig, Folgen eines traumatischen Identitätsverlustes. Hinzu kommt das „Schuldgefühl der Überlebenden“ („survivors guilt“): Ähnlich wie bei Menschen, die als „versteckte Kinder“ unter falscher Identität der Vernichtungsmaschinerie der Nazis entgingen, wurde den Kindern der Rettungsaktion die eigene Trauer über das Erlittene nicht zugestanden, nicht von der Umwelt und nicht vom eigenen Gewissen.
Als eine typische Biographie eines beteiligten Kindes kann die von Dr. Robert Rosner gelten. Er wurde 1924 in Wien geboren und musste 1939 nach England emigrieren. Nach der Rückkehr studierte er Chemie in Wien. Von 1956 bis 1999 war er Chemiker in der Industrie. Nach seiner Pensionierung studierte er abermals, jetzt Politikwissenschaft und Wissenschaftsgeschichte mit dem Schwerpunkt österreichische Chemiegeschichte, woraus eine Publikation entstand. Bekannt wurde er vor allem durch eine Biographie über Marietta Blau.
Im von den Deutschen besetzten Frankreich wurden etwa 10000 jüdische Kinder mit Hilfe der Résistance vor der Deportation in den Tod gerettet. 2000 davon gelangten 1942 - 1944 illegal in die Schweiz. Einige Hundert wurden über die Pyrenäen nach Spanien geschleust. Die übrigen blieben im Land versteckt, häufig in Einrichtungen der katholischen Kirche.
Erinnerung
Die Flucht jüdischer Kinder wurde seit 2002 der Öffentlichkeit in Österreich ins Bewußtsein gerufen durch das Schulprojekt A Letter To The Stars und durch die Künstlergruppe "Counter/Act", die in Wien Pappschachteln verteilte, in denen auf Papierstreifen der Rassismus angeprangert wurde. Unter anderem befanden sich in der Schachtel Anzeigen jüdischer Eltern, die 1938/39 dringend Adoptiv- oder Pflege-Eltern in England für ihre Kinder suchten. Die Anzeigen wurden ebenfalls in Originalform nachgedruckt in Die Presse im November 2006 sowie in der Jewish Chronicle in London, in denen sie ursprünglich erschienen waren. Die Anzeigentexte spiegeln die Verzweiflung der Eltern, um jeden Preis eine Rettung vor der drohenden Ermordung der Kinder zu finden, und den Schmerz, sich um des Überlebens willen trennen zu müssen. Eine Anzeige: Auf der Suche nach einem Ausweg: Welche großmütige Familie übernimmt in der heutigen harten Zeit die Sorge für meine Kinder oder adoptiert sie? Ihr Vater ist Dr.Ing., lange Zeit Mitarbeiter der Österr. Staatsbahnen, und als Jude jetzt arbeitslos. Die zwei Kinder sind 10 und 12½ Jahre alt, hübsch und vollkommen gesund. Die Eltern wären glücklich, die Kinder in einer jüdischen gläubigen Familie zu wissen. Dr. Ing. S. Morgenstern, 2, Böcklinstrasse, Wien 2.
Siehe auch
- Kinder- und Jugend-Alijah
- Emigration
- Franzi Groszmann
- Lore Segal Autobiographie einer Geretteten
- Gustav Metzger
Literatur
- Mark Jonathan Harris & Deborah Oppenheimer & Jerry Hofer: Kindertransport in eine fremde Welt Goldmann, München 2000 ISBN 3442151384 (engl. Orig.: Into the arms of strangers. Stories of the Kindertransport Pref. Richard Attenborough. Introduction David Cesarani. Bloomsbury, London 2000 ISBN 0747550921) Weitere Ausgaben in Dt. und Engl. als TB, zB. ISBN 1582341621, VHS-Film, DVD, Audio
- Barry Turner: Kindertransport. Eine beispiellose Rettungsaktion Übers. Anna Kaiser. Bleicher, Gerlingen 2002 ISBN 388350033X Lizenz des Psychosozial-Verlags, 1994 ISBN 3898069818. Neuaufl. udT Die Rettung der Kinder. Kindertransporte im Dritten Reich Komet, Köln 2005 ISBN 3898364968 Weitere Aufl.: Kindertransport Aufbau TB, Berlin 2001 ISBN 3746680735 (Engl. Orig. ...and the policeman smiled)
- Rebekka Göpfert: Der Jüdische Kindertransport von Deutschland nach England 1938/39. Geschichte und Erinnerung Campus, Frankfurt 1999 ISBN 3593362015 (zugl. Diss. Münster 1997)
- dies.(Hg.): Ich kam allein. Die Rettung von zehntausend jüdischen Kindern nach England 1938/39 Übers. Susanne Röckel. dtv, München 1994 ISBN 3423304391 (engl. Orig.: I came alone)
- Anja Salewsky: Der olle Hitler soll sterben! Erinnerungen an den jüdischen Kindertransport nach England Claassen, Hamburg 2001 ISBN 3546002717 (versch. Ausgaben)
- Christiane Berth: Die Kindertransporte nach Großbritannien 1938/39. Exilerfahrungen im Spiegel lebensgeschichtlicher Interviews Dölling & Galitz, Ebenhausen bei München 2005 ISBN 3937904069 (Reihe: Hamburger Zeitspuren, 3)
- Hans Schafranek: Kinderheim Nr. 6. Österreichische und deutsche Kinder im sowjetischen Exil Döcker, Wien 1998
- Eva Menasse: Vienna. Roman Kiepenheuer & Witsch, Köln 2005 ISBN 3462034650. als TB: btb, München 2007 ISBN 3442732530 Unter anderem eine Lebensgeschichte ihres Vaters, der zu den deportierten Kindern gehörte. (Auch in niederländ. Sprache: Ambo, A'dam 2005 ISBN 9026319142)
- Gideon Behrendt: Mit dem Kindertransport in die Freiheit. Vom jüdischen Flüchtling zum Corporal O'Brian Hg. und Nachwort Claudia Curo. Fischer TB, Frankfurt 2001 ISBN 3596150825
- Eva Bruckböck Auf ins Schlaraffenland. Kindertransport in die Schweiz 1945 Selbstverlag, Leonding 2000
- Anne L. Fox & Eva Abraham-Podietz: Ten thousand children. True Stories Told by Children Who Escaped the Holocaust on the Kindertransport Behrman House, West Orange, NJ 1998 ISBN 0874416485
- Olga Levy Drucker: Kindertransport. Allein auf der Flucht Übers. Klaus Sticker. Lamuv, Göttingen 1995 ISBN 3889774202 (aus dem amerik. Engl., Holt, New York 1992 ISBN 0805017119; niederländ. Fassung Bakker, 1996 ISBN 9035117840: gleiche Obertitel) Kinderbuch!
- Ruth L. David: Ein Kind unserer Zeit. Autobiographische Skizzen eines jüdischen Mädchens: Kindheit in Fränkisch-Crumbach, Kindertransport nach England, Leben im Exil Übers. Gerd Hofmann & Petra Marzinzig. Dipa, Frankfurt 1996 ISBN 3763803696. - 2., neu bearbeitete und ergänzte Auflage: Thrun, Wiesbaden 2005 ISBN 3980951332
- Diane Samuels: Kindertransport (engl.) Plume, New York 1995 ISBN 0452274273 bzw. TB Nick Hern Books 19951854592270
- Als sie nicht mehr deutsch sein durften. Über die Kindertransporte nach England Begleittext zur Sendung "Sonntag-Studio des SFB" im Rahmen des Schulfernsehens / Überarb. Fass. für das Land Brandenburg, Medienpädagogisches Zentrum. Verlag: MPZ, Potsdam 1992 (12 S.)
- Wipfler-Pohl, Siegrun: Kinderemigration 1939. Walter Löb (1925-1944 ?), ein Opfer der verordneten Unmenschlickeit In: Heimat-Jahrbuch, Hg. Landkreis Ludwigshafen (jetzt Rhein-Pfalz-Kreis) Band 9, 1992/93, S. 30 -33
- Claudia Curio: Verfolgung, Flucht, Rettung. Die Kindertransporte 1938/39 nach Großbritannien Metropol, Berlin 2006 ISBN 3938690186 (Reihe: Dokumente, Texte, Materialien des Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin, 59) Zugleich Diss. TU Berlin 2005
- Thea Eden & Irene Reti & Valerie Jean Chase: A Transported Life. Memories of the Kindertransport. The oral history of Thea Feliks Eden HerBooks, Santa Cruz 1995 ISBN 0939821079
- Mona Golabek & Lee Cohen: The Children of Willesden Lane. Beyond the Kindertransport. A Memoir of Music, Love, and Survival Time Warner Int. 2002 ISBN 0446527815 bzw. Little, Brown & Co 2003 ISBN 0446690279
- Edith Milton: The Tiger in the Attic. Memories of the Kindertransport and Grow ing Up English Univ. of Chicago Press, Chicago 2005 ISBN 0226529460 TB 2006 ISBN 0226529479
- Gertrude Dubrovsky: Six from Leipzig. Kindertransport and the Cambridge Refugee Children's Committee Vallentine Mitchell, Edgware 2003 ISBN 9780853034704
- Peter Prager: From Berlin To England And Back. Experiences of a Jewish Berliner Vallentine Mitchell, Edgware 2002 ISBN 0853034206 ISBN 9780853034209
- Bob Rosner: One of the Lucky Ones. Rescued by the Kindertransport Quill Press, 2006 ISBN 095430019X
- Schrader, Ulrike (Hg.): "... so froh, daß Ihr draußen seid." Die Briefe der Familie Inow Trägerverein Begegnungsstätte Alte Synagoge, Wuppertal 2005 ISBN 3980711889
- Ulrike Behlau & Bernhard Reitz (Hg.): Jewish Women's Writing of the 1990s and Beyond in Great Britain and the United States Wissenschaftlicher Verlag WVT, Trier 2004 ISBN 3884766686
- Benz, Wolfgang (Hg.): Die Kindertransporte 1938/39. Rettung und Integration Beitr. von Ilse Aichinger u.a. Übers. Claudia Curio & Andrea Nagel. Fischer TB, Frankfurt 2003 ISBN 3596157455
- Anne C. Voorhoeve: Liverpool Street Ravensburger Buchverlag, 2007 (Reihe: Ravensburger Junge Reihe) ISBN 9783473352647 ISBN 3473352640. Jugendbuch
- Rainer M. Schröder: Die lange Reise des Jakob Stern CBJ-Verlag, München 2006 ISBN 9783570303092 ISBN 3570303098 (Reihe: C.-Bertelsmann-Taschenbuch)
Dokumentarfilme
- Sabine Brüning, Peter Merseburger: Als sie nicht mehr deutsch sein durften. Über die Kindertransporte nach England. Dokumentarfilm. Sender Freies Berlin 1989.
- Mark Jonathan Harris & Lee Holdridge & Judi Dench: Into The Arms Of Strangers. Stories Of The Kindertransport 2000 u.ö.; deutsche Version Kindertransport. In eine fremde Welt 2001 (siehe DVD)
DVD
- Mark Jonathan Harris: Kindertransport in eine fremde Welt. Dokumentation. (ausgezeichnet mit dem Oscar 2000 als beste Dokumentation). Erschienen 2001. ASIN B00005QDN0 (engl. Version 2002: Into the Arms of Strangers. Stories of the Kindertransport)
- Melissa Hacker: My Knees Were Jumping Dokumentarfilm (u.a. nominiert für das Sundance Festival) Docurama, erschienen 2000
Weblinks
- Kindertransport.org
- BBC-Website „Kindertransport“
- Am Abgrund der Vergangenheit – „Kindertransport” von Diane Samuels
- „Hintergrund zum Kindertransport nach Großbritannien“ Über einen Film von Käthe Kratz
- "Into the Arms of Strangers: Stories of the Kindertransport" Hintergrundinformationen in engl. Sprache)
- Zeitzeugenbericht
- [[1]] Alfred Dellheim, geb. 1924, Mutterstädter jüdischer Herkunft. Er entkam per „Kindertransport“ 1939 und kehrte 1945 mit der britischen Armee zurück.
- [2] Erinnerungen des Kinderarztes Gaston Lévy in der Organisation de secours aux enfants OSE, im Auftrag des Comité israélite pour les enfants venant d'Allemagne et d'Europe Centrale (franz.)
- [3] Tagung mit Benz, Curio, Behrendt, Göpfert 2002 in Berlin
- [[4]] Biographie der Lotti Abraham-Levy
- [5] -> Presse -> Small ads that saved children's lives oder -> In Memoriam. Projekt der Konzeptkünstler Eva Ungar Grudin und Yossi Gutmann in Wien 2006.
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