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Kesselschlacht bei Smolensk
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| Kesselschlacht bei Smolensk | |||||||||||||||||
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| Konflikt | Zweiter Weltkrieg | ||||||||||||||||
| Datum | 10. Juli bis 10. September 1941 | ||||||||||||||||
| Ort | Smolensk, Sowjetunion | ||||||||||||||||
| Ergebnis | sowjetische Niederlage | ||||||||||||||||
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| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Kesselschlacht_bei_Smolensk, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Die Kesselschlacht bei Smolensk vom 10. Juli bis zum 10. September 1941 war eine Schlacht zwischen der deutschen Wehrmacht und der Roten Armee im Zweiten Weltkrieg.
Hintergrund
In der Gegend um Smolensk bauten die Sowjets Mitte Juli 1941 mit insgesamt 42 Divisionen eine neue Verteidigungslinie auf. Die Hauptstadt Moskau war nur noch 400 Kilometer entfernt. Wieder sollte eine Kesselschlacht die Entscheidung zugunsten der Deutschen bringen.
Der Kessel
Am 10. Juli startete die Heeresgruppe Mitte die Offensive in Richtung Smolensk. Die Panzergruppe 3 unter Hermann Hoth stieß nördlich, die Panzergruppe 2 unter Heinz Guderian südlich vor. Nach Vernichtung der feindlichen Kräfte sollten die Panzergruppen in einem konzentrischen Angriff auf Moskau vorrücken. Dabei wurden starke Verteidigungsstellungen geschickt umgangen. Vom 24. Juli bis 5. August 1941 wurden über 300.000 Rotarmisten mit 3000 Panzern eingeschlossen; der Großteil geriet schließlich in deutsche Gefangenschaft.
Die sowjetischen Truppen unternahmen heftige Ausbruchsversuche. Zeitweise gelang es, den Kessel aufzubrechen und zahlreiche Truppen zu evakuieren. Die Offensive von Jelnja im Rahmen der Kesselschlacht war die erste erfolgreiche sowjetische Offensive des Krieges; erstmals wurden Einheiten der roten Armee mit dem neuen 'Garde'-Titel ausgezeichnet.
Folgen
Diese Schlacht war wie die Kesselschlacht bei Bialystok und Minsk zuvor ein großer operativer Erfolg für die Wehrmacht. Erneut erlitt die Rote Armee schwere Verluste, hunderttausende sowjetische Soldaten konnten gefangen genommen, zahlreiches Kriegsgerät zerstört oder erbeutet werden. Die Kesselschlacht hatte aber auch auf deutscher Seite große Verluste verursacht. Außerdem war es der Roten Armee gelungen, den deutschen Vormarsch zwei Monate lang aufzuhalten. Dadurch eine bedeutende Verzögerung entstanden und die deutsche Blitzkriegskonzeption erlitt einen Rückschlag. Dies und Hitlers Entscheidung zur vorrangigen Eroberung der Ukraine (entgegen dem Rat von Generalstabschef Franz Halder und Oberbefehlshaber Walther von Brauchitsch) gab der Roten Armee dringend benötigte Zeit und Gelegenheit, die Verteidigung Moskaus vorzubereiten.
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