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Kalotte

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Eine Kalotte ist eine abgeflachte Kugelkappe oder flache Kuppel.

  • In der Technik werden Kalotten aus Metallblechen durch Treiben hergestellt.
  • Kalotten im Behälterbau heißen Klöpperböden und sind Formstücke an den Enden von Verteilern und Kesseln.
  • Beim Lautsprecherbau spricht man auch von Kalotte, wenn z.B. der Hochtöner eine Kalottenform hat.
  • Kalotten als Gewölbekuppel bilden den Abschluss über rund angelegten Baukörpern wie Apsis, Oktagon oder Basilika-Zentralbau.
  • In der Medizin schützt eine Schädelkalotte das Gehirn vor äußeren Einwirkungen. Schädelkalotten von Neugeborenen sind im Anfangsstadium weich und können sich durch Kalottenimpression verformen.
  • In der Geographie werden für die nördliche und die südliche Kappe der Erdkugel die Bezeichnungen Nordkalotte und Südkalotte verwendet.
  • Im Luftsport wird die Schirmkappe des Gleitschirms als Kalotte bezeichnet (v.a. in der Schweiz).
  • In der katholischen Kirche wird die runde Scheitelmütze, die von den Geistlichen getragen wird, als Kalotte bezeichnet (auch Pileolus und Soli Deo genannt).
  • Als Kalottisten, Kappenbrüder, bezeichneten sich die Mitglieder einer Anfang des 18ten Jahrhunderts in Frankreich bestehenden Narrengesellschaft.
  • In der Sicherheits-Technik werden oftmals Bohrmulden an Schlüsseln als Kalotten bezeichnet.Siehe auch: Kalottenmodell
  • In der Fotografie dienen transluzente Kalotten als Zubehör von Belichtungsmessern der Lichtmessung.
  • In der Geologie versteht man unter einer Kalotte das vollständig bedeckte Relief (Erdoberfläche) durch Inlandeis, zb. Grönland.
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