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John Landis
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John Landis (* 3. August 1950 in Chicago, Illinois), ist ein US-amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor mit griechischer Abstammung.
John Landis arbeitete zunächst kurzzeitig als Stuntman, unter anderem in Sergio Leones Spiel mir das Lied vom Tod von 1968. Seinen ersten Film als Regisseur und Drehbuchautor drehte er 1973: Schlock, das Bananenmonster. Mit diesem Film zeigte er seine Begabung für überschäumende Komik und fantastische Elemente. Seine Filme werden nicht immer von der Filmkritik lobend aufgenommen. Aber Blues Brothers, Kentucky Fried Movie und American Werewolf sind immer noch große Publikumserfolge. Landis ist aber nicht nur Regisseur, er spielte auch in mehreren Filmen als Schauspieler mit. Bekannt wurde er auch als Produzent, u.a. für den Videoclip Thriller von Michael Jackson.
1982 kam es am letzten Tag der Dreharbeiten zu der von Landis inszenierten Episode von Twilight Zone: The Movie (dt.: Unheimliche Schattenlichter) zu einem tragischen Unfall, bei dem der Hauptdarsteller Vic Morrow und zwei Kinder durch die Rotorblätter eines Hubschraubers getötet wurden. Landis wurden damals heftige Vorwürfe gemacht. Er wurde auch beschuldigt, bei den Dreharbeiten unter Drogen gestanden zu haben. 1987 wurde Landis von einem Geschworenengericht vom Vorwurf des Totschlages freigesprochen. Die Familien der verunglückten Kinder erhielten von der Produktionsfirma Warner Brothers eine Entschädigung in Millionenhöhe. Bereits einige Jahre vorher hatten sich Vic Morrows Töchter Carrie Morrow und Jennifer Jason Leigh mit Warner auf eine Entschädigungssumme in nicht offiziell bekannter Höhe geeinigt.
Filmografie (Auswahl)
Regie
- 1977: Kentucky Fried Movie
- 1978: Ich glaub', mich tritt ein Pferd (National Lampoon's Animal House)
- 1980: Blues Brothers (+Drehbuch)
- 1981: American Werewolf (+Drehbuch)
- 1983: Die Glücksritter
- 1985: Kopfüber in die Nacht (Into the Night) (mit Jeff Goldblum, Michelle Pfeiffer, David Bowie)
- 1985: Spione wie wir (Spies Like Us)
- 1986: Drei Amigos
- 1987: Amazonen auf dem Mond oder Warum die Amis den Kanal voll haben (Amazon Women on the Moon; einige der Episoden; +Produzent)
- 1988: Der Prinz aus Zamunda
- 1992: Bloody Marie – Eine Frau mit Biß (Innocent Blood / A French Vampire in America)
- 1994: Beverly Hills Cop III
- 1998: Susan's Plan (+Produzent)
- 1998: Blues Brothers 2000 (+Drehbuch und Produzent)
- 2005: Deer Woman (in der Serie Masters of Horror)
- 2006: Family (in der Serie Masters of Horror)
Weblinks
- John Landis in der Internet Movie Database
- [1] Interview mit John Carpenter, John Landis und David Cronenberg auf YouTube.com (englisch)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Landis, John |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor |
| GEBURTSDATUM | 30. August 1950 |
| GEBURTSORT | Chicago |
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