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Johannes Georg Bednorz (* 16. Mai 1950 in Neuenkirchen im Kreis Steinfurt) ist ein deutscher Physiker. Er erhielt 1987 den Nobelpreis für Physik.
Leben
Nach dem Abitur am Gymnasium Martinum in Emsdetten begann J. G. Bednorz ein Chemiestudium an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster 1968. Da er sich unter den vielen Studenten verloren fühlte und außerdem die Eingangsklausuren zum Chemischen Einführungspraktikum nicht bestanden hatte, wechselte er zum Fach Mineralogie. Seine Diplomarbeit verfasste er unter Betreuung von Prof. Wolfgang Hoffmann im Teilgebiet der Kristallographie über synthetische Perovskite.
Im Sommer 1972 arbeitete Bednorz erstmals im IBM Research Laboratory Zürich in Rüschlikon als Sommerstudent. Nach einem zweiten Besuch 1973 kam er dann 1974 für sechs Monate in die Schweiz, um dort unter der Leitung von Hans Jörg Scheel die Experimente für seine Diplomarbeit über die Charakterisierung und das Kristallwachstum von Perovskiten (Parser-Fehler (Das temporäre Verzeichnis für mathematische Formeln kann nicht angelegt oder beschrieben werden.): SrTiO_3
) zu machen.
1977, nachdem er noch ein weiteres Jahr in Münster verbracht hatte, begann Bednorz mit seiner Promotion am "Laboratory of Solid State Physics" an der ETH Zürich unter der Anleitung von Prof. Heini Gränicher und Karl Alexander Müller.
Nachdem er 1982 seine Arbeit bei IBM aufgenommen hatte, begann er 1983 gemeinsam mit Müller seine Arbeit über Hochtemperatur-Supraleitung in Keramiken aus Kupferoxiden, für die beide 1987 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet wurden.
Weblinks