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Jeßnitz (Anhalt)
Aus Fotonexus.
| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bild:Wappen Jessnitz.png |
| ||||
| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | ||||
| Landkreis: | Bitterfeld | ||||
| Verwaltungsge- meinschaft: | Raguhn | ||||
| Koordinaten: | Koordinaten: 51° 41′ N, 12° 18′ O51° 41′ N, 12° 18′ O | ||||
| Höhe: | 71 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 14,25 km² | ||||
| Einwohner: | 3745 (29. Juni 2005) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 263 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 06800 (alt: 4405) | ||||
| Vorwahl: | 03494 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | BTF | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 15 1 54 015 | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Conradiplatz 7 06800 Jeßnitz/Anhalt | ||||
| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Helmut Ernst (parteilos) | ||||
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Jeßnitz (Anhalt) ist eine Kleinstadt im Südosten des Landes Sachsen-Anhalt nördlich von Bitterfeld und gehört ab 1. Januar 2005 zur Verwaltungsgemeinschaft Raguhn.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Jeßnitz liegt in einer Auenlandschaft am unteren Abschnitt der Mulde. Östlich der Stadt beginnt die Dübener Heide. Nächstgelegene größere Städte sind das direkt benachbarte Wolfen, Dessau etwa 20 km nördlich, Halle (Saale) etwa 30 km südöstlich und Leipzig etwa 35 km südlich.
Geschichte
Ursprünge
In einer Magdeburger Urkunde vom 17. Oktober 1259 wird der Name Jeßnitz erstmals zuverlässig erwähnt. Laut Überlieferung wurde die Stadt selbst aber bereits im Jahre 1156 urkundlich aufgeführt. Der alte Stadtkern westlich der Mulde ging wahrscheinlich aus einer Fischersiedlung hervor. Der Name der Stadt lautete im Jahr 1265 Jezzant, 1297 Jessenitz und 1408 Geßnitz. Ursprung des Namens ist nach neuesten Erkenntnissen das althochdeutsche Wort jesän, bzw. das mittelhochdeutsche jesen (= gären, schäumen, aufbrodeln). Damit wird vermutlich das Wesen der Mulde beschrieben. Später erfolgte eine Angleichung an die "-itz"-Namen der Umgebung, obwohl der Name germanischen und nicht slawischen Ursprungs ist. Ältere Geschichtsbücher bieten auch eine Namenserklärung an, die Jeßnitz zum Wort jesion (slaw.) für Esche stellt, da sich die Siedlung inmitten slawischen Siedlungsgebietes befand.
Eingemeindungen
- 1936 Roßdorf
Einwohnerentwicklung
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¹ 30. Juni
Politik
Städtepartnerschaften
Sehenswürdigkeiten
- Klosterruine Salegast im südlich des Ortes angrenzenden Naturschutzgebiet Salegaster Forst (450 ha großer Auwald)
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
- 1862, 12. Juli, Hermann Conradi, † 8. März 1890 in Würzburg, Schriftsteller des Frühnaturalismus
- 1942, 26. Juli, Barry Graves, † 8. September 1994 in Berlin; eigentlich Jürgen Deutschmann, u.a. Radiomoderator bei RIAS Berlin
- 1979, 6. Januar, Christian Gille, deutscher Kanute, verbrachte sein Kindheit in Jeßnitz und begann im örtlichen Kanu-Club seine sportliche Karriere, Olympiasieger in Athen 2004
Weblinks
- Offizielle Website der Stadt Jeßnitz (Anhalt)
- Website des Heimatvereins
- private Website über Jeßnitz (Anhalt)
- Klosterruine Salegast
- Salegaster Forst
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