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Jack Arnold

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Jack Arnold (* 14. Oktober 1916 in New Haven, Connecticut; † 17. März 1992 in Woodland Hills, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmregisseur.

In den 1950er Jahren war Arnold Regisseur von originellen B-Movies aus dem Science-Fiction-, Fantasy- und Horrorgenre. 1959 drehte er mit Jean Seberg und Peter Sellers in mehreren Rollen die Satire "Die Maus, die brüllte" nach dem Roman von Leonard Wibberley, für Cineasten einer seiner berühmtesten Filme.

Jack Arnold schuf das berühmteste 3D-Filmmonster, den „Kiemenmenschen“, für den Film Der Schrecken vom Amazonas (1954). Das Monster tauchte noch einmal in 3D auf in der Fortsetzung Die Rache des Ungeheuers (1955). Im dritten Teil, Das Ungeheuer ist unter uns (1956), war es nur noch „flach“ zu sehen. In dem Kiemenmenschen-Anzug steckte Ricou Browning, der später für die Fernsehserie Flipper verantwortlich war und auch bei den Dreharbeiten zu dem James Bond-Film Feuerball (Thunderball) (1965) mitwirkte. Zunächst hatte Arnold die Rolle mit dem Western- und Horrorstar Glenn Strange besetzen wollen, gab dann aber dem meisterhaften Schwimmer Browning den Vorzug.

Arnold drehte mit Gefahr aus dem Weltall (It came from Outer Space) (1953) einen weiteren 3D-Film, der durch eine Meteorexplosion in der Eröffnungsszene beeindruckte.

In den 1950er-Jahren drehte Arnold, inklusive der drei oben genannten, einige der bedeutendsten Filmklassiker des Science-Fiction- und Fantasy-Genres mit Tarantula (1955, eine der ersten Filmrollen von Clint Eastwood, allerdings ziemlich schwer zu erkennen), Die unglaubliche Geschichte des Mr. C. (The Incredible Shrinking Man) (1957) oder Der Schrecken schleicht durch die Nacht (Monster on the Campus) (1958).

In den 1960er-Jahren führte Arnold außerdem Regie bei vielen bekannten TV-Serien, wie Dr. Kildare (1961), Gilligan's Island (Gilligans Insel) (1964), Run Buddy Run (Lauf, Buddy, Lauf) (1966) (mit dem berühmten Geheimnis um „Klein-Hühnchen“), It Takes a Thief (Ihr Auftritt, Al Mundy) (1968), The Brady Bunch (Drei Mädchen und drei Jungen) (1969), McCloud (Ein Sheriff in New York) (1970), Alias Smith and Jones (1971) oder auch bei The Fall Guy (Ein Colt für alle Fälle) (1981) etc.

Filmografie

Literatur

  • Frank Schnelle, Frank Arnold, Lars-Olav Beier, Robert Fischer et al.: Hollywood Professional. Jack Arnold und seine Filme. Fischer-Wiedleroither, Stuttgart 1993, ISBN 3-924098-05-0

Weblinks

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