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Jägerhäuschen
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Das Jägerhäuschen im Kottenforst bei Bonn ist eine um 1730 bis 1740 gebaute denkmalgeschützte Unterkunft und Station für die Parforce-Jagden des Kölner Kurfürsten Clemens August.
Für die Hetzjagd zu Pferde ließ Clemens August den Kottenforst mit sternförmig in Bonn-Röttgen zusammenlaufenden Wegen erschließen. Das Jägerhäuschen liegt am Schnittpunkt zweier solcher Wege und diente für die Jagd als Relaisstation. Hier konnten die Pferde gewechselt werden; das Jägerhäuschen enthält neben dem kleinen Aufenthaltsraum für die Jagdhelfer auf der linken Seite einen größeren Pferdestall auf der rechten Seite des Gebäudes.
Nachdem Clemens August im Jahre 1761 verstarb, wurden keine Parforce-Jagden mehr im Kottenforst durchgeführt. Das Jägerhäuschen wurde nicht mehr genutzt und verfiel. Die Forstverwaltung restaurierte es später. Die Verwaltung und Pflege hat heute das staatliche Forstamt Bonn übernommen.
Neben dem Jägerhäuschen befinden sich direkt die Kaisereiche und die Prinz Friedrich Eiche (siehe unter Kaisereiche).
Sowohl Jägerhäuschen als auch Kaisereiche sind heute beliebte Ausflugziele. Ganz in der Nähe befindet sich das archäologische Denkmal Ringwall Venne, die Reste einer frühmittelalterlichen Fluchtburg.
Koordinaten: 50° 39' 15" N, 7° 3' 48" O
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