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Methyliodid
Aus Fotonexus.
| Strukturformel | ||||||||
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| Bild:Iodomethane.svg | ||||||||
| Allgemeines | ||||||||
| Name | Methyliodid | |||||||
| Andere Namen | Iodmethan | |||||||
| Summenformel | CH3I | |||||||
| CAS-Nummer | 74-88-4 | |||||||
| Kurzbeschreibung | Farblose, etherisch riechende Flüssigkeit | |||||||
| Eigenschaften | ||||||||
| Molmasse | 141,94 g·mol-1 | |||||||
| Aggregatzustand | flüssig | |||||||
| Dichte | 2,27 g·cm-3 | |||||||
| Schmelzpunkt | -66 °C | |||||||
| Siedepunkt | 42 °C | |||||||
| Dampfdruck | 438 hPa (20 °C) | |||||||
| Löslichkeit | 13,6 g/l in Wasser bei 22 °C | |||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||
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| R- und S-Sätze | R: Vorlage:R-Sätze | |||||||
| MAK | 0,3 ml/m³ | |||||||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Methyliodid (Iodmethan) ist eine farblose, etherisch riechende Flüssigkeit. Sie ist krebserregend und reagiert mit Alkali- und Erdalkalimetallen. Methyliodid wird zur Methylierung (Einführung einer Methylgruppe ) von organischen Substanzen verwendet. Ammoniak und Amine reagieren mit Methyliodid unter Bildung von Ammoniumiodiden. Durch Wiederholung dieser Reaktion können quartäre Amine erzeugt werden, wobei nach jedem Schritt das Amin mit einer Base freigesetzt wird:
Bild:Methylierung nh3 ch3i.png
(Aus dem quartären Amin kann kein Wasser mehr abgespalten werden, daher bleibt Tetramethylammoniumhydroxid übrig, welches das basischste "Amin" darstellt (Ion ist sehr stabil) und in seiner Basizität mit Alkalimetallhydroxiden vergleichbar ist)
Weblinks
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