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Innere Mongolei
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| Abkürzung: 内蒙古 (Pinyin: Nèi Měnggǔ) | ||
| Hauptstadt | Hohhot | |
| Fläche - Gesamt | Rang 3 von 33 1 183 000 km² | |
| Bevölkerung
- Gesamt 2003 | Rang 23 von 33
23 760 000 Einwohner | |
| Verwaltungstyp | Autonomes Gebiet | |
| Bild:China-Inner-Mongolia.png | ||
| ISO 3166-2-Code | CN-15 | |
| Bezirksebene | 9 Städte, 3 Bünde | |
| Kreisebene | 49 Banner, 21 Stadtbezirke, 17 Kreise, 11 Städte, 3 Autonome Banner | |
| Gemeindeebene | 532 Großgemeinden, 407 Gemeinden, 277 Sum, 190 Straßenviertel, 18 Nationalitäten-Gemeinden, 1 Nationalitäten-Sum | |
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Die Innere Mongolei (Chinesisch: 內蒙古 , Nèi Měnggǔ ; Mongolisch:
, öbür mongghul = Südliche Mongolei) ist ein Autonomes Gebiet in der Volksrepublik China. Diese Benennung spiegelt die sinozentrische Sicht wieder; sie ist von der mandschurischen Bezeichnung dorgi/tulergi abgeleitet. Der Begriff Äußere Mongolei ist veraltet, dieses Gebiet gehört heute zum Staat Mongolei. Mongolen nennen die beiden Regionen Nord/Süd-Mongolei (aru/öbür).
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Der Unterschied zwischen der Inneren und der Äußeren Mongolei ist historisch gewachsen. Während der Qing-Dynastie wurde die Innere Mongolei in gewöhnliche chinesische Provinzen unterteilt, wohingegen die Äußere Mongolei weitestgehend in den Vor-Qing-Strukturen belassen wurde.
Noch vor Errichtung der Volksrepublik China wurde 1947 das Autonome Gebiet Innere Mongolei nach dem sowjetischen Vorbild der Minderheitenpolitik eingerichtet. Bis 1949 war das Gebiet der heutigen Inneren Mongolei in die Provinzen Rehe und Suiyuan unterteilt. Dann kam der Westen der Mandschurei (Teile der Provinzen Heilongjiang und Fengtian) hinzu.
Geographie
Das Autonome Gebiet grenzt im Norden an Russland und die Mongolei. Im Süden grenzt sie - von Westen nach Osten - an Gansu, Ningxia, Shaanxi, Shanxi, Hebei, Liaoning, Jilin und Heilongjiang.
Das Klima der Inneren Mongolei ist kontinental gemäßigt mit langen kalten Wintern und kurzen warmen Sommern. Von Nordosten nach Südwesten nimmt die Regenmenge kontinuierlich ab; im Westen der Inneren Mongolei befinden sich dann Wüsten.
Administrative Gliederung
Die Hauptstadt des Autonomen Gebietes ist Hohhot. Insgesamt ist es – auf Bezirksebene – in neun bezirksfreie Städte und drei Bünde (Aimags) gegliedert:
- Stadt Hohhot (呼和浩特市),
- Stadt Baotou (包头市),
- Stadt Wuhai (乌海市),
- Stadt Chifeng (赤峰市),
- Stadt Tongliao (通辽市),
- Stadt Ordos (鄂尔多斯市),
- Stadt Hulun Buir (呼伦贝尔市),
- Stadt Bayannur (巴彦淖尔市),
- Stadt Ulan Qab (乌兰察布市),
- Xilin-Gol-Bund (锡林郭勒盟),
- Hinggan-Bund (兴安盟),
- Alxa-Bund (阿拉善盟).
Siehe auch: Autonome Verwaltungseinheiten Chinas
Demographie
Der Zensus des Jahres 2000 zählte 23.323.347 Einwohner der Inneren Mongolei.
Ethnische Gliederung der Bevölkerung des Autonomen Gebietes Innere Mongolei (2000)
| Name des Volkes | Einwohner | Anteil |
|---|---|---|
| Han | 18.465.586 | 79,17% |
| Mongolen | 3.995.349 | 17,13% |
| Mandschu | 499.911 | 2,14% |
| Hui | 209.850 | 0,9% |
| Daur | 77.188 | 0,33% |
| Ewenken | 26.201 | 0,11% |
| Koreaner | 21.859 | 0,09% |
| Russen | 5.020 | 0,02% |
| Oroqen | 3.573 | 0,015% |
| Xibe | 3.023 | 0,01% |
| Sonstige | 15.787 | 0,085% |
Provinzen:
Anhui |
Fujian |
Gansu |
Guangdong |
Guizhou |
Hainan |
Hebei |
Heilongjiang |
Henan |
Hubei |
Hunan |
Jiangsu |
Jiangxi |
Jilin |
Liaoning |
Qinghai |
Shaanxi |
Shandong |
Shanxi |
Sichuan |
Yunnan |
Zhejiang
Autonome Gebiete:
Guangxi |
Innere Mongolei |
Ningxia |
Xinjiang |
Tibet
Regierungsunmittelbare Städte:
Beijing |
Chongqing |
Shanghai |
Tianjin
Sonderverwaltungszonen:
Hongkong |
Macao
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