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Inn
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| Inn | |
|---|---|
|
Flussverlauf des Inns | |
| Daten | |
| Lage | Schweiz, Österreich, Deutschland |
| Länge | 517 km |
| Quelle | Am Malojapass |
| Quellhöhe | 2.484 m ü. NN |
| Mündung | In Passau in die Donau |
| Mündungshöhe | 291 m ü. NN |
| Höhenunterschied | 2.193 m |
| Einzugsgebiet | 25.700 km² |
| Abflussmenge | 730 m³/s |
| Großstädte | Innsbruck |
| Mittelstädte | Passau, Rosenheim |
| Kleinstädte | Braunau, Mühldorf, Schwaz, Wörgl, Kufstein, Wasserburg |
| Rechte Nebenflüsse | Ötztaler Ache, Sill, Ziller, Salzach |
| Linke Nebenflüsse | Sanna, Mangfall |
| Schiffbar | Kufstein bis Passau (ganzjährig) St. Moritz bis Passau (saisonbedingt) |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Inn, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Der Inn (lat. Aenus, rätoroman. En), ist ein rechter 517 km langer Nebenfluss der Donau in der Schweiz, in Österreich und Deutschland. Der mittlere Abfluss beträgt 730 m³/s an der Mündung.
Inhaltsverzeichnis |
Flusslauf
Der Fluss entspringt beim Malojapass im Schweizer Engadin in 2.484 m Höhe aus dem Lunghinsee. Er durchfließt den Silser-, den Silvaplaner- und den St. Moritzersee.
Der Inn mündet bei Passau in die Donau. Das Wasser des Inns, das aus den Alpen kommt, ist grün, das der Donau blau und das der aus einem Moorgebiet kommenden Ilz schwarz, so dass die Donau ein längeres Stück nach dem Zusammenfluss drei Wasserfarben (grün/blau/schwarz) aufweist. Auffallend ist dabei, wie stark das grüne Wasser des Inns das Wasser der Donau beiseite drängt. Dies hängt neben der zeitweise sehr großen Wassermenge des Inn hauptsächlich mit der stark unterschiedlichen Tiefe der beiden Gewässer (Inn: 1,90 Meter / Donau: 6,80 Meter) zusammen – „der Inn überströmt die Donau“. Zwar führt der Inn im Jahresmittel auch etwa fünf Prozent mehr Wasser als die Donau selbst, doch rührt dies hauptsächlich von den starken Hochwässern des Inns bei der Schneeschmelze her, während die Donau eine deutlich konstantere Wasserführung aufweist – sie führt die meiste Zeit des Jahres (Oktober mit April) mehr Wasser mit sich. Auch wenn der optische Eindruck es also nahe legt, von der Mündung der Donau in den Inn zu sprechen, ist die Namensgebung „Donau“ für den sich ergebenden Strom gerechtfertigt – nicht nur durch die Länge der zurückgelegten Wegstrecken (Donau: 647 km / Inn: 510 km).
Freizeit
Der Inn bietet im Oberlauf vielfältige Möglichkeiten für den Wassersport, vor allem für Wildwasserpaddeln und Rafting, auf den Oberengadiner Seen (Silsersee, Silvaplanersee und St. Moritzersee) auch für Windsurfen.
Den Inndamm begleitet auf weiten Strecken ein Radweg, der auch für ausgedehnte Radtouren geeignet ist.
Entlang des Inn laden viele Baggerseen, die durch Kiesgewinnung entstanden sind, zum Baden und Schwimmen ein.
Zwischen Kufstein und Oberaudorf/Niederndorf findet linienmäßige Personenschifffahrt statt.
Um die Geschichte des Inn und der Innschifffahrt zu dokumentieren, wurde in Rosenheim das Inn-Museum eingerichtet.
Wichtige Orte am Inn
- Schweiz: St. Moritz, Samedan, Scuol
- Österreich: Ried im Oberinntal, Landeck, Telfs, Imst, Innsbruck, Hall in Tirol, Schwaz, Rattenberg, Wörgl, Kufstein
- Deutschland: Rosenheim, Wasserburg am Inn, Waldkraiburg, Mühldorf am Inn, Neuötting am Inn, Marktl am Inn, Simbach am Inn
- Grenze Österreich/Deutschland: Braunau am Inn (Österreich),Obernberg am Inn (Österreich), Schärding (Österreich), Passau (Deutschland)
Nebenflüsse
- Rechte Nebenflüsse (innabwärts): Flaz, Spöl, Clemgia, Faggenbach, Pitzbach, Ötztaler Ache, Melach, Sill, Ziller, Alpbach, Wildschönauer Ache, Kelchsauer Ache, Weißache, Kaiserbach, Rohrdorfer Ache, Sims, Murn, Alz, Salzach, Mattig, Pram, Antiesen
- Linke Nebenflüsse (ebenfalls flussabwärts): Schergenbach, Sanna, Gurglbach, Brandenberger Ache, Kieferbach, Mangfall, Attel, Isen, Rott
Elektrizitätswerke am Inn
Am Oberlauf des Inn vom Schweizer Gebiet bis ins österreichische Landeck in Tirol befinden sich mehrere Wasserkraftwerke. Staustufen im Unterlauf ab Kufstein dienen sowohl der Energiegewinnung als auch dem Hochwasserschutz. Da diese Kraftwerke nicht über Schleusen verfügen wird die Schiffbarkeit des Inns durch diese Kraftwerke stark eingeschränkt.
Weblinks
| <imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden | Commons: Inn – Bilder, Videos und/oder Audiodateien |
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