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Illusion
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Im Begriff Illusion steckt das ältere und heute ungebräuchliche Zeitwort „illudieren“ (von lat.: illudere veralbern, täuschen): sein Spiel mit jemandem treiben, ihn verspotten, ein Gesetz umgehen.
Eine Illusion bezeichnet im allgemeinen Sprachgebrauch eine mit technischen Mitteln herbeigeführte Sinnestäuschung. Illusionisten zeigen dem Menschen anscheinend Unmögliches, indem zum Beispiel ein Bild oder eine Grafik perspektivisch inkonsistent gezeichnet wird und damit ein geschlossenes System scheinbar offen ist. Berühmte Illusionisten sind David Copperfield (Zauberkunst) und Maurits Cornelis Escher (optische Täuschung).
Im Alltag spricht man von einer Illusion als einem "schönen Schein": "Jemand macht sich Illusionen", "jemand lebt in der Illusion"...
In der Psychiatrie ist Illusion synonym zu Verkennung (sogenannte illusionäre Verkennung). Damit meint man eine Sinnestäuschung, die (im Gegensatz zur Halluzination) mit einer gestörten Wahrnehmung realer Objekte einhergeht: hierbei werden Gegenstände umgedeutet (z. B. erscheint ein - realer - Hund als Werwolf oder Objektmerkmale erscheinen entfremdet). Illusionen können als Symptom bei allen Arten der Psychose auftreten, v. a. aber bei organischen Psychosen (z. B. im Rahmen einer Alkoholvergiftung oder Hirnverletzung), aber auch bei Migräne, als epileptische Aura oder bei Übermüdung.
Siehe auch
Weblinks
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